Klimaschutz (der Faktencheck)

Dieses Thema im Forum "Sonstige Musikthemen" wurde erstellt von ehenkes, 8. Aug. 2019.

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  1. Melegrian
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    Melegrian

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    Oder sich so viel zu bewegen, wie es für den Körper wünschenswert und gesund wäre. Wobei ich das Thema für ein Thema für sich halten würde. Diese Zahlen hatte ich gelesen, dazu dann Zahlen, wie viele bereits im Kindesalter mit Übergewicht zu kämpfen haben.

    Nun gut, leichtes Übergewicht habe ich, seitdem ich nur noch wenig körperlich arbeite. Einmal meckerte meine Ärztin vor einigen Jahren, da dauerte es dann zwei Monate vielleicht, bis ich wieder auf leichtes Übergewicht runter war. Das hatte daran gelegen, weil ich mir täglich zu später Stunde noch eine Tafel Schokolade gegönnt hatte. Seitdem ich darauf verzichte, hält es sich und eine Waage brauche ich nicht zur Kontrolle. Anderen mag es anders ergehen.
     
  2. agraffentoni
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    agraffentoni

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    Wer hätte das gedacht?
     
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  3. Andre73
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    Andre73

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    von Wolfram Weimer
    Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“
    stopped reading...die üblichen Verdächtigen.
     
  4. Peter
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    Peter Bechsteinfan

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    Ich habe mir den Artikel sogar durchgelesen. Nix, was ich verwerflich finden würde. Ok, der Segelturn ist bissel befremdlich; da war wohl ein PRler bissel übermotiviert.

    Aus dem Artikel klingt der leichte Vorwurf, dass man mit Klimaschutz Geschäfte macht. Aber das finde ich gar nicht negativ. Im Gegenteil: Es ist DIE Chance für den Klimaschutz.
     
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  5. dilettant
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  6. Melegrian
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    Melegrian

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    Das war mir schon irgendwie klar, nur ob es ihr schaden könnte, ist mir bislang noch nicht völlig klar.
     
  7. dilettant
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    @Andre73: Merkst Du nicht, wie das Momentum der Klimadebatte von allen möglichen Kurpfuschern missbraucht wird, um ihre jeweiligen Ideologien als ultimative (Er-)lösung zu platzieren? Ein paar Beispiele:
    • Die Linkspartei fordert die Verstaatlichung von Fluggesellschaften. Meinst Du, das bringt was? Oder wird nicht doch eher die von Greta erzeugte Panik nur in linke Ideologie umgeleitet?
    • Verschiedentlich wird mittlerweile gefordert, keine Kinder mehr zu kriegen. Also gar keine. Es würde helfen, aber ist das der Weg? Unsere Zivilisation einfach wegzuwerfen?
    • Im Neuen Deutschland wurde das Verbot von Hunden (naja, genaugenommen von "Kötern") gefordert. Würde helfen, aber hier wird es ziemlich totalitär.
    • Im Windschatten der CO2-Steuer fordern die Tierschützer gleich eine Verteuerung von Fleisch, besser noch, ein Totalverbot. Immerhin akzeptiere ich, dass das helfen würde, trotzdem machen sich totalitäre Tendenzen breit.
    Den Vogel schossen einige Delegierte des Smile-for-the-Future-Klimakongresses in Lausanne ab, die verlangten, sich mit den Gelbwesten zusammenzutun, einer Bewegung, deren Ursprung im Protest gegen Macrons Energiewende besteht. Ist das nicht irre?

    Wenn die Klimaschützer wirklich was erreichen wollen, müssen sie sich vor derlei Vereinnahmungen schützen und auch die Medien täten gut daran, den Missbrauch der Bewegung kritisch zu hinterfragen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Aug. 2019
  8. Andre73
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    Andre73

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    Ja, da ist jetzt viel Aktionismus dabei, um die Wählerzahlen wieder zu pushen. Ich finde da auch vieles Quatsch.
    "Die Klimaschützer" gibt es dabei nicht, viele der Leute - egal ob grüner Söder (lol), oder grüne Linkspartei - sind da wenig glaubhaft. Da wird genau nix von passieren, oder nur irgendwas, wo es nicht wehtut, industriefreundliche Scheinaktionen wie Ölheizung-Abwrackpremie etc.


    Das ist aber völlig nebensächlich, was man von den Leuten hält, wie ich schon x mal sagte. Das Klima wandelt sich ja trotzdem - und zwar möglicherweise schneller als vermutet. Ich würde zumindest nicht dagegen pokern...mit der Zukunft vieler Menschen als Einsatz.
    Das kannste dann auch Ideologie nennen, weiter so ist nicht - da verstehe ich die jungen Leute. Die werden die Konsequenzen 100% abbekommen, wir evtl. nur mit 30% (aber ich bin überzeugt, mehr als Manche glauben, die Erde/Natur lässt da nicht mit sich handeln, die macht dann einfach, wenn die Puffer ausgeschöpft sind).

    Selbst wenn Greta morgen aux Jux 10 Küken schreddert bleibt der Elefant Klimawandel im Raum stehen.
    Da kann man sich noch so sehr an den Nachrichtenüberbringern abarbeiten.


    Und ja, übliche Verdächtige meine ich ernst. Die Welt und FAZ haben sich da eine tolle Leserschaft über die Jahre zusammengezimmert mit ihren Artikeln. Selbst in Artikeln wo nur mal das Wort Klima vorkommt gehen 90% der Leser ab wie Schmitts Katze (also kontra Klimaschutzbedarf) - die ich rief die Geister...

    Google nach Wolfram Weimer und Klima / KLimaskeptiker etc. - zum Gruseln, seit 2000 ist er da aktiv. Da war die Welt exakt die korrekte Heimat. Oder 2010 als Focus-Chefredaktuer lanciert er sowas: https://klima-luegendetektor.de/tag/wolfram-weimer/
    Trat dazu in Talkshows auf und unterstellt Wissenschaftlern Panikmache und dem IPCC politische Agenda, ohne jeglichen Sachverstand. Klar, da passt ein Greta-Artikel wie die Kimme aufs Korn. Auch wenn Peter meint, sei alles OK, ich habe gar keine Lust von dem Typen noch was zu lesen. Ich dachte ja, wenn er seine Machwerke schon in so einem Online-Medium lancieren muss und nicht in die Welt reinbekommt, dann muss es schon echt grenzwertig sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Aug. 2019
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  9. Barratt
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    Ich ... ja, leider. Sie schreien in einer sehr hohen Schallfrequenz. Vielleicht hört das nicht jeder Mensch.

    Der Whataboutism hinsichtlich "wie Raubtiere mit ihren Beutetieren umgehen" ist ein lustiger Zirkelschluss, den ich gern aufgreife.

    Du setzt moralischen Pflichten als Mensch (schade nicht! tu niemandem weh! bring niemanden um!) in Relation zum Überlebenskampf von Beutegreifern.

    Ja warum denn nicht. Damit anerkennst Du immerhin, dass Menschen keinen wirklichen Anspruch darauf haben, als etwas Anderes, Besseres, blabla als andere Säugetiere zu gelten. ES SEI denn, sie verhielten sich anders, besser, blabla. Jeder Anspruch sollte m. E. irgendwie halbwegs nachvollziehbar begründet sein.

    Eine einzige Spezies unter den vielen auf diesem Planeten führt sich auf wie offene Hose und ruiniert Leben, Lebensräume und seine eigenen Lebensgrundlagen. Eine Parasitenart, würde der neutrale Beobachter sagen, gerissen, geschickt, aber auf keinen Fall etwas "Besseres".
     
  10. dilettant
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    dilettant

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    Ja, das ist mir schonn klar, dass Du das ernst meinst.

    Mal eine Frage an Dich, die ich meinerseits sehr ernst meine: Verschiedentlich wird von Skeptikern angeführt, dass die Klimamodelle, mit denen die künftige Erderwärmung prognostiziert wird, die messtechnisch gut dokumentierte jüngere Vergangenheit nicht korrekt simulieren. Also wenn ich das Modell mit den realen Messdaten aus, sagen wir, 1989 starte und die Entwicklung bis 2019 simulieren lasse, kommt eine weit größere Erderwärmung heraus als die, die wir real beobachten. Wenn das stimmte, wären entweder die Modelle untauglich, oder aber es muss irgendwelche Sondererffekte für den Betrachtungszeitraum geben, die künftig nicht mehr gelten.

    Sind diese Vorwürfe falsch? Oder gibt es eine plausible Erklärung dafür, warum man einem Modell glaubt, das beim empirischen Test versagt?
     
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  11. rolf
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    Der Biber greift eigenmächtig in die Natur ein, reguliert Wasserstände nach seinem Gusto, fällt herzlos Bäume - wenn nun auf einem der Bäume ein Nachtigallennest war, so ist dieses perdu... ...ist der Biber nun ein Parasit??? @Barratt der Parasitenvergleich ist irgendwie heikel, da Parasiten eigentlich nur den jeweiligen Wirt plagen; und sowieso sind Zecke & Co. ja Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts und Schöpfungsplans :-D wir wollen doch die grandiose Natur, die dergleichen hervorgebracht hat, nicht kritisieren! Kurzum du stülpst von außen eine Wertung auf die Parasiten, die diesen gar nicht eigen ist. :drink:

    ..und doch...grübel... ...der Gartenfreund grämt sich, wenn auf seinem gemähten Rasen Wühlmaushügelchen und Ameisennester... erbost greift er zu Gift und Knüppel, um seinen Garten von "Schädlingen" zu "befreien"... könnte man wie der Adler oder @abschweb hoch oben in den Lüften umherpropellern: die Staumauern a la Biber, die Abraumhalden des Bergbau a la Wühlmaus, die Siedlungen a la Ameisennester im großen Garten namens Natur :-D:-D :drink:
     
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  12. Andre73
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    Andre73

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    Die Prognose-Vergleiche die ich kenne passen ziemlich exakt.

    Die Echtverläufe sind sogar schlimmer als erwartet, weil man die lokalen positiven Rückkopplungen (Kipppunkte wie Permafrost-Taueffekte, Albedo-Änderung durch Gletscherschmelze etc.) nicht eingerechnet hat. Das war Absicht, da man diese stark lokal getriggerten Effekte am wenigsten genau berechnen konnte, man wusste nur, dass sie einschlagen.


    Hier z.B. mal der interne Shell-Bericht von 1988 (!), welche sie in ihrem Giftschrank haben verschwinden lassen um dann noch 30 Jahre weiter Klimaskeptiker-Lobbyismus zu betreiben:

    http://www.climatefiles.com/shell/1988-shell-report-greenhouse/

    Zitat unten gelb markiert: Drittes Quartal des Folgejaherhunderts, also ab 2050: 1,3 - 3,3 Grad
    Rechneten die damals (1988!) schon aus bzw. analysierten Ergebnisse anderer Forscher.

    Laut jüngstem IPCC Bericht haben wir über Land bereits 1,53 Grad erreicht, das Meer bremst noch und führt zu 0,9 Grad global.

    https://www.manager-magazin.de/poli...ung-liegt-schon-ueber-1-5-grad-a-1281025.html

    Wir sind also voll on-track, die 1,3 aus der 1988 Vorhersage schaffen wir mühelos.


    Dass genaue Temperaturen natürlich ganz schön schwierig zu prognostizieren ist und deshalb die Modelle erhebliche Abweichungen haben, ist normal. Man kennt die physikalischen Zusammenhänge genau, aber es gibt eben viele lokale, chaotische Rückkopplungen.

    Es gibt durchaus ernstgenommene Forscher, die bis 2050 ganz andere Temperaturen (vor allem heftige lokale Effekte) erwarten - wegen der nicht eingerechneten Kipppunkte. Aber es wird eben eher mehr erwartet, nicht weniger - was man durchaus schon wusste. Man wollte eben eher nicht zu hohe Prognosen wagen, wegen der zu erwartenden Kritik, wenns dann doch nicht so schlimm kommt.

    Bis 2050 schon die 2 Grad zu knacken ist nicht unwahrscheinlich, und die sprechen ja von Quartal, also bis 2050 bis 2075. Die 3,3 bis 2075 würden auch nach heutigen Prognosen keinen wirklich verwundern, wenn man nix ändert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Aug. 2019
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  13. Melegrian
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    Einige haben es ja schon vor längerer Zeit erkannt. Da gab es doch einmal diesen eigentlich schönen Film "Der Tag, an dem die Erde still stand" mit Keanu Reeves, in dem der Mensch und alle Spuren der Zivilisation ausgelöscht werden sollte, um die Erde zu retten. Nur das Ende hat mir nicht gefallen, weil es darauf hinauslief, dass der Mensch sich noch ändern könnte und deshalb der Prozess gestoppt wurde.


    View: https://www.youtube.com/watch?v=EhtPRAmxDOo

    Wie sieht es bislang aus, denke auch zuweilen, da bleibt nicht mehr fiel zu retten, es wird immer und immer weitergehen. Allein die fossilen Energieträger, über wie viele Millionen Jahre wurde da Sonnenenergie gespeichert und eingelagert. Nicht wirklich Ahnung, nur das Braunkohle im Tertiär entstanden ist, Steinkohle im Karbon und Perm, lässt sich halt nachlesen. Öl und Gas auch irgendwie über Jahrmillionen.
    Nun kommt der selten dämliche Mensch auf die Idee, dass er einen Großteil von dem, was über Jahrmillionen an gespeicherter Energie eingelagert wurde, einfach so durch Verbrennungsprozesse innerhalb weniger Jahrhunderte wieder freisetzen könnte, ohne dass es verheerende Folgen hätte. Und ob es nun nur am CO2 liegt oder man CO2 als Laie nur als Indikator betrachtet, spielt eigentlich keine Rolle. Zumindest nicht für den Laien, für Wissenschaftler schon.

    Wie sparsam ist so ein Verbrennungsmotor im Auto? Da wird doch auch noch bei neueren Modellen 68 bis 75% oder so lediglich in Wärme oder thermische Energie über Motorblock, Kühler und Auspuff abgeben. Zumindest kenne ich das bisher nicht anders. Letzte Abbildung auf der Seite:

    https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik/artikel/ottomotor
     
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  14. Häretiker
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    Häretiker

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    Was heisst das schon!?

    Das Argumentationsmuster ist doch immer:
    Es gibt keinen Klimawandel. Der Klimwandel ist aber nicht menschengemacht. Wir können da nichts daran ändern. Wir können was ändern, aber würde unsere Freiheit einschränken. Das lasse ich mir von den Ökoterroristen nicht bieten.

    Ergo:
    Wir können und sollten weitermachen, wie bisher. Es gibt nicht zu sehen, bitte gehen sie weiter.

    Da wir nichts gegen den nicht statt findenenden klimawandel tun können, müssen wir wenigstens Geld damit verdienen:
    https://www.bloomberg.com/news/arti...s-downed-at-t-towers-firms-tally-climate-risk

    Grüße
    Häretiker
     
  15. dilettant
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    Physik ist bei mir lange her, aber ich denke mal, es sind letztlich 100 Prozent. Der Wirkungsgrad eines Dieselmotors liegt wohl heute bei 40 Prozent, d.h. 60 Prozent der Energie werden sofort als Wärme abgegeben und 40 Prozent in kinetische Energie umgewandelt. Das Auto fährt dann erstmal, am langen Ende wird die kinetische Energie aber auch bloß (durch Reibung) in Wärme umgewandelt.
     
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  16. dilettant
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    Dazu auch noch mal eine Frage:

    Es wird sehr viel vom Treibhauseffekt des freigesetzten CO2 gesprochen. Mein Verständnis dazu ist, dass durch das CO2 die Balance von Sonneneinstrahlung auf die Erde und Wärmeabstrahlung von der Erde verändert wird, was per Saldo in einer Erwärmung resultiert.

    Niemand redet von der durch Verbrennung direkt auf der Erde freigesetzte Energie, die doch auch zu einer Erwärmung führen müsste? Spielt die nicht so eine große Rolle? Oder ist das nur nicht so leicht vermittelbar? Wer weiß dazu was?
     
  17. Andre73
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    Andre73

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    Spielt eine untergeordnete Rolle.

    Normal wird Wärme kontinuierlich in das All abgestrahlt.
    Diesen Prozess stört das CO2, weil in genau der Wellenlänge der Wärmeabstrahlung des CO2-Molekül die Strahlung aborbiert - also Energie aufnimmt.

    Die Sonneeneinstrahlung ist bei 1400 Watt pro m2 im Mittel.
    Global gesehen prasseln in wenigen Stunden mehr Energie von der Sonne auf uns ein, als wie je selbst durch Verbrennung erzeugt haben. Irgendwo hatte ich dazu eine genauere Zahl...nur wo...

    Letztlich, das macht den Kohl nicht fett. Allenfalls sehr lokal kann es natürlich zu mehr Wärme kommen.


    Ah Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenenergie
    Als die größte Energiequelle liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge von etwa 1,5 · 1018 kWh[6] auf die Erdoberfläche. Diese Energiemenge entspricht mehr als dem 10.000fachen des Weltenergiebedarfs der Menschheit im Jahre 2010 (1,4 × 1014 kWh/Jahr).
     
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  18. Häretiker
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    Häretiker

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    Du warst schneller. :-)

    Und da sehen wir: Es macht schon verdammt viel aus in Relation zum Weltenergiebedarf, ob 25% oder 24% ins All reflektiert werden.

    Grüße
    Häretiker
     
  19. Melegrian
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    Melegrian

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    Die würde mich einmal interessieren, falls Du die eines Tages, kann ruhig später sein, noch finden solltest.

    Ich hatte dazu einmal eine sehr laienhafte Berechnung gemacht, die voller Fehler sein könnte und deshalb als "satirische Betrachtung" gekennzeichnet.

    Heizkraftwerke im Miniaturformat
     
  20. Barratt
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    Der kommt noch auf andere hyperdämliche Ideen. Der aktuelle Hype um das Feindbild "CO²" lenkt leider vollständig ab von anderen Formen der Lebensraumvernichtung: Vergiftung. Besonders drastisch zu beobachten: Süßwasser, das natürlich ins Meer fließt und dieses dann gleich mit vergiftet:


    Zwinker zu allen Freunden von Fischfleisch: Was in Indien, China etc. an Giften ungefiltert in die Flüsse und damit ungebremst in die Ozeane geleitet wird, gelangt über Fische in die Nahrungskette. Lääääcker! Über Plastikmüll und Mikroplastik haben wir da noch kein einziges Sterbenswörtchen verloren.


    Anmerkungen:
    • In Europa und anderen zivilisierten Ländern hat sich sehr viel getan. Es geht also, wenn man will.
    • Clavio ist nicht der richtige Adressatenkreis, wenn man Fast Fashion anprangert. Das wären eher die FFFler im H&M-Billigkostümchen made in Gottweißwo. :021:
    • Die Produktion, nur die Produktion! einer einzigen Jeanshose verursacht neben abenteuerlichen Giften ganz nebenbei auch 32 kg CO². Je mehr "Destroyed"-Look sie aufweist, desto schneller geht sie realiter kaputt, dann muss ne neue her, falls man nicht sowieso schon eine neue für 19,99 € als Schnäppchen erworben hat. Angeblich kaufen alle Menschen pro Jahr knapp 2 Jeanshosen durchschnittlich. Nur ein einziges Beispiel für den Aberwitz.
    • Gesetze, Compliance-Verträge und vieles mehr sollten EIGENTLICH den horrenden Raubbau an Gewässern und Natur verhindern. Weil die Produktionsländer aber keine Rechtsstaaten sind, wo Gesetze durchgesetzt werden, schert sich niemand darum. Indien z. B. ist auf dem Papier längst nicht so schlecht dran wie in der Realität. Mit Gesetzestexten wischt man sich dort aber den Enddarm ab.

    Bitte die Doku anschauen (es ist ja nur eine unter vielen dieser Art). Sie lief im ZDF, irgendwann heute Nacht, wird morgen glaube ich wiederholt.
    Das Übelste Zeug ist Billigleder, dafür muss man kein Veganer sein. Ein Blick auf Ganges, Buriganga und andere Flüsse reicht. Die dort eingeleiteten Schwermetalle findet man in arktischen Eisbären (und anderen Beutegreifern, die Fische des Ozeans essen).
     
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