Klimaschutz (der Faktencheck)

Dieses Thema im Forum "Sonstige Musikthemen" wurde erstellt von ehenkes, 8. Aug. 2019.

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  1. fisherman
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    fisherman

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    Relativ wenig? 5%??? Schlägt wieder mal der deutsche Zweckpessimismus zu?

    Formulieren wir es mal anders. Wenn man ausser dem Fleischkonsum noch 9 weitere kleine Stellrädchen findet, hat man den CO2-Ausstoß halbiert!

    Und - muss es immer gleich der totale Verzicht sein? Ich gehe mal davon aus, dass eine ECHTER Fleischesser mit seinem Standardkonsum eher so bei 7% liegt (weil 5% der Durchschnitt sind und sich auch die Vegetarier, Pescetarier und wenig-Fleisch-Esser in der Messmenge befinden). Wenn also der normale Fleischesser nur noch 3-4x pro Woche Fleisch ist, reduziert er seine 7% auf 3-4%. Das ist doch ein Wort!

    Gleiches gilt für das Auto. Muss man doch nicht drauf verzichten - verantwortungsvoller Umgagng genügt. Die Masse der Werktätigen fährt in 5-sitzigen Fahrzeugen ALLEINE zur Arbeit. Was ließe sich durch "Füllung" der Fahrzeuge nicht alles einsparen? Ich habe meinen Kunden schon immer empfohlen, Fahrgemeinschaften zu fördern, mit Vorzugsparkplätzen, Gutscheinen für Wäsche etc...
    Firmenparkplätze kosten nämlich nicht wenig Geld - von der Bodenversiegelung ganz zu schweigen!

    Übrigens: Auch bei Hunden kann man den Fleischkonsum reduzieren, indem man lecker Gemüsebrei (die rohen Gemüseteile, die wir nicht essen, werden zu Mus vererbeitet), Haferflocken u.a. unter das Fleisch mischt.

    Was ich sagen will: Jedes Fitzelchen hilft. Und der "Verzicht" auf solche Kleinigkeiten fällt doch wahrlich leicht! Er kann sogar mit Zugewinn an Lebensqualität verbunden sein. Ich habe z.B. meinen alltäglichen "Mobilitätsausstoß" durch den Umstieg aufs Motorrad MIT LUSTGEWINN halbiert. Nullo Verzicht - im Gegenteil.

    Fazit: Lasst Euch durch vermeintlich zu kleine Wirkungsgrade nicht entmutigen!
     
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  2. Revenge
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    Revenge

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    Hi Melegrian, das sah auch bei unserem Hund genau so aus. Und zwar in den 80ern. Der fraß: Außer dem erwähnten FROLIC ( weils rund war und leicht zu fangen, und n Loch in der Mitte hatte, außerdem ROLLTE ) , und TRIM ( was er wesentlich lieber mochte ) , alles.

    Auch Röhrenknochen, sehr gerna also RESTE-ESSEN: bei Gänsebraten war er der erste der (nach meiner Mum) die Knochen bearbeitete, evtl. gar Röhrenknochen, er hat in jungen Jahren ein Eisbein zerkracht, was meine Mum zur ängstlichen Äußerung zu uns Kindern veranlasste: "Mensch tut nicht Eure Arme in den Hundemund...der zerbricht Eure Knochen..." - aber er war ganz sanft und er "zahnte" nur.......Dasselbe sagte sie, als wir den Hund ganz neu bekamen, ihm aber vertrauten ( mein Bruder und ich ) .

    Festigkeit der Kiefer:

    Ich war mit meinem Kumpel Michael ( dieser hatte HARRY, einen größeren Mischling ) dabei und ich unseren Hund ( Cindy, einen Kurzhaar-Schäferhund ) : Ich warf SCHARFE Steine und Kiesel in die FANGZONE, aber manchmal war ich zeitlich nicht gut, ich warf es volles Brett auf 3 Meter - Cindy fing den Stein....die Kiefer und Zähne...alter Schwede, die können PACKEN, und HALTEN....Schmerzen kennen sie anscheinend nicht, manche Hundekiefer.

    LG, Olli !
     
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  3. Bassplayer
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    Bassplayer

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    Hast du meinen Beitrag ganz gelesen und verstanden, worum es mir ging? Die einzeln besetzten Fahrzeuge habe ich doch auch erwähnt! Dein Beitrag bestätigt meine Aussage: dass Themen und Ideen auch Erwähnung finden sollten, bei denen ein Vielfaches von 5% erreicht werden, wie es bei dir die Nutzung des Motorrads ist oder bei mir der Verzicht des Autos auf dem Weg zur Arbeit. Pessimistisch sehe ich mich da nicht.
     
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  4. Marlene
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    Marlene

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    :konfus: :denken:
     
  5. Melegrian
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    Melegrian

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    @Marlene, ein Buch mit dem Titel "Bruder Tier: Mensch und Tier in Mythos und Evolution" erscheint ab Januar in 4. Auflage, wie es aussieht. Es scheint zumindest bisher genügend Leser*innen gegeben zu haben, sonst würde es wohl nicht neu aufgelegt.

    Nicht dieses Buch, doch anderes habe ich gelesen, der Ausspruch kommt mir nicht völlig fremd vor. Einige Naturvölker betrachteten Tiere zumindest als Mitgeschöpfe oder so, könnte jetzt aber nicht sagen, ob das Gelesene mehr im Zusammenhang mit Aborigines oder mit nordamerikanischen Indianern stand.
    Was ich noch so las, Tiere, die unter einer Religion verehrt wurden, die wurden von der darauffolgenden Religion als Unglücksbringer verunglimpft. Schwarze Katzen blieben bei mir hängen, einst in Ägypten heilig, bei den Christen eher Unglücksbringer.

    Ob die gut recherchiert haben?
    Wenn ich noch etwas weiter suche, eine Tagung im letzten Jahr stand unter dem Motto:

    Tiere – unsere Schwestern und Brüder

    Was mir gerade noch einfiel. Stelle Dir einmal vor, Du würdest diese Glaubensvorstellungen Dein Eigen nennen und würdest dann einen Wurm verletzten, der möglicherweise ein früherer Verwandter von Dir sein könnte:
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Aug. 2019
  6. fisherman
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    fisherman

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    Liebe(r) @Melegrian

    Deine Ausführungen sind - hmmm - etwas esoterisch-exotisch. Ich würde nicht soweit gehen, Tiere als Brüder und Schwestern zu bezeichnen. Das ist doch wohl etwas sektenartig (Universelles Leben).

    Aaaaber: Dir zum Troste sei festgehalten, dass alle Jäger und Fischer, die ich kenne, mit zunehmendem Alter weniger bis gar nicht mehr töten WOLLEN! Die sitzen auf Ihrem Hochsitz oder am Ufer und schauen einfach Ihrer früheren Beute beim Leben zu. Ist das vll. ein Reifeprozess?

    Ich stelle bei mir fest, dass ich selbst Stechmücken, die sich bei der Bettlektüre auf meinem Buch niederlassen, nicht mehr zerquetsche, sondern Ihnen das nächtliche Saugen "gestatte"(in der Hoffnung, dass sie es nicht tun). Spinnen genießen mttlerweile meinen Schutz und selbst bei der nervenden gemeinen Stubenfliege habe ich Skrupel. Das irritiert mich und befriedigt mich gleichzeitig. Irgendwie irre.

    However: Massenattacken von "No-see-ums" oder Sandflies lasse ich natürlich nicht unbeantwortet.

    Ich denke bei dieser persönlichen Entwicklung sehr intensiv darüber nach, was das bedeutet. Altersmilde angesichts des immer näher rückenden eigenen Todes? Erleuchtung? Karma-Zugewinn? Schwenk zum Buddhismus? (Würde mich als Agnostiker bezeichnen)

    Das ist kein Witz! Aber interessant, sich selbst zu beobachten. Wohl wissend, dass es vielen reflektierenden Menschen ebenso geht, wenn sie älter werden. Eigentlich iwie tröstlich.
     
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  7. Barratt
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    @Bassplayer
    Der Punkt "Fahrgemeinschaften bilden" ist gut. Im Kollegen-/Bekanntenkreis, wo immer es möglich ist, wird das sowieso gemacht (allein schon wg. Spritkosten, "netter" ist es sowieso). Dieses Konzept hat m. E. Grenzen der Akzeptanz. Mit Fremden fahre ich nicht, punctum.

    Als Idee nehme ich aus Deinem Beitrag mit, dass man unter Nachbarn Mailinggruppen einrichten und einander über geplante Fahrten informieren könnte (WhatsApp zum Beispiel).

    Unbedingt! :super:
    Leider ist das für mich keine neue Idee, denn so halte ich es bereits. Für die von Dir genannten 18° C muss ich fast überhaupt nicht heizen, solange die Außentemperatur nicht an den Gefrierpunkt geht. Das Haus wird aus irgendwelchen Gründen nicht so kalt. Außerdem habe ich kein Problem darin, mich im Haus wärmer anzuziehen, wenn´s Winter ist.
    Mein Vater verstummte jüngst vor Neid und Trauer, als er unseren jährlichen Strom- und Gasverbrauch sah. Meine Mutter will es nämlich schön warm in ihrem Haus.
    Leider gab es Streit deswegen, weil meine Mutter behauptete, unsere Verbrauchszahlen seien getürkt und könnten gar nicht stimmen. Das ließ sich natürlich leicht durch die Abrechnungen widerlegen. Mein Mann war richtig sauer. Der Lüge lässt sich niemand gern bezichtigen.

    Durch die Solarpanels wird unser "herkömmlicher" Stromverbrauch noch weiter sinken. :super:

    Zeige mir, worüber Du lachst, und ich sage Dir... etc.
    Einige haben mir im ersten der geschlossenen Threads vorgeworfen, dass ich "die besorgte Jugend" nicht ernst nehme und der Heuchelei zeihe. Die ganz große Sorge ums Klima und hach, die Zukunft der Jugend! lässt völlig überraschenderweise blitzartig nach, sobald es an die eigenen Gewohnheiten geht, die man selbst natürlich um keinen Preis missen möchte. Und deren Unterlassung ja natürlich nur gaaaaanz wenig zum Klimaschutz beitragen würde. Fliegen muss man (wie käme man sonst dorthin, wohin man will), und auf seinen Spaß will man nicht verzichten um eines Gases willen. :teufel:

    Aber die Anderen, die böse Industrie, oder überhaupt, die Politiker, die sollen mal anfangen. Aber bloß nix beschließen, was die eigenen Gewohnheiten verändert. Besondere Reizthemen: Tempolimit, Elektrogeräte und Lebensmittel. Wasch DICH, aber mach MICH nicht nass.

    :kuscheln: Wenigstens DU scheinst es kapiert zu haben. Danke!

    Ich halte das allerdings für kein "deutsches" Phänomen, sondern ein allgemein-menschliches (siehe Absatz obendrüber). Man befürwortet aus tiefster Überzeugung alle Maßnahmen, die einen selbst nicht betreffen bzw. von denen man glaubt, sie beträfen einen nicht, und man findet immer gute Gründe, warum das eigene vermeidbare Schadverhalten doch gar nicht soooo sehr ins Gewicht fällt, wenn man es mit den bösen Anderen vergleicht, die viiiiiel schlimmer sind als man selbst (zumal, weil man als Kind/Jugendlicher noch keinen Führerschein und noch kein Auto besitzt :021:).

    Und genau aus diesem anthropologischen* Grund wird das auch nix mit dem Klimaschutz. Das ist meine skeptische Haltung, aus der oberflächlich Lesende einen "Klimaleugner" (:lol:wasn lächerlicher Begriff) ableiten.



    *
    Es soll hier um Klimaschutz gehen ohne Nebenkriegsschauplätze. Eine Diskussion über Speziesismus soll hier nicht geführt werden. Menschen als Art sind aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten die bei weitem rücksichtsloseste und am wenigsten zukunftsfähige Spezies, die dieser Planet kennenlernen musste. Mir ist bewusst, dass sich Menschen qua Macht für etwas grundsätzlich Anderes, Besseres und Wertvolleres halten als andere Lebewesen. Eine richtig gute Begründung dafür (außer der schlichten axiomatischen Setzung) ist mir nicht bekannt. Noch weniger begreiflich ist mir, warum aus dieser angemaßten bedingungslosen Grundeigenschaft vor allem hemmungslos auszuagierende vermeintliche "Rechte" abgeleitet werden. Wer "vollkommen anders, besser, wertvoller" sein will, hat in erster Linie noch viel mehr Pflichten als alle Anderen zu erfüllen, sonst verdient er das Label "vollkommen anders, besser, wertvoller" nicht. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern ist trockene Empirie.
     
  8. Andre73
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    Andre73

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    "Klimaleugner" ist lediglich ein vereinfachender Begriff, mit dem schon jeder weiß, was gemeint ist, wenn er es denn wissen will.
    "Klimawandelleugner" wäre leicht zutreffender - aber nicht viel, dass Klima sich immer schon wandelte, ist ja auch der Lieblingssatz eines jeden "Klimaleugners" ;)
    Nun könnte man immer "Leugner des antrophogenen Klimawandels" sagen - tsja, ganz schön sperrig - also "Klimaleugner" it is. Jeder weiß was gemeint ist, keiner bekommt gerne Label auf die Stirn getackert, die auch noch zutreffen - ich verstehe das Gebelle schon.

    Ganz klar von "Klimaleugner" muss man in der Tat trennen: "Mir doch egal - im Sommer wirds endlich warm/ich hab ne Klimaanlage", "Kann man eh nix gegen tun, Mensch ist halt so", "Mensch passt sich eh an, sollen doch alle Afrikaner nach Sibirien ziehen", "Küstenstädte....ähm ja, passt schon" etc.
    Wie gesagt, dort hört die Wissenschaft auf und geht Moral und Ethik los.

    "Klimaleugner" erkennt man eher an Relativierungen wie "Klima gabs schon immer, siehe kleine Eiszeit, siehe Perm" (erkennst Dich?), oder an "CO2? Treibhauseffekt? Wie wollen die das denn so genau wissen?" (erkennst Dich?) Oder an Leuten, die ausschließlich Werke von Leuten aus der Klimaleugner-Szene zitieren: selbsterkannte "Klima-Institute" wie EIKE etc., die keinerlei wissenschaftliche Relevanz haben, diverse Wissenschaftsjournalisten mit Klimaleugner-Bestsellern, die gern auf entsprechenden Lobby-Veranstaltungen auftreten, Schneeflocken-Wissenschaftler, die keine wissenschaftliche Relevanz haben.

    Du betreibst hier Umdeutungen, ich lese Deine Sachen durchaus nicht oberflächlich. Immerhin steht da mehr drin als in den reingeschmissenen Einsätzern von unseren Sarkasmusbeauftragten im Forum.
     
  9. Barratt
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    Barratt Lernend

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    OK, dann liegt die Ursache Deiner Missdeutungen woanders.
     
  10. fisherman
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    fisherman

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    Wir reden von zwei verscheidenen Dingen.
    Du von der tatsächlich überall anzutreffenden Nicht-ich-aber-die-anderen-Mentalität. Das ist vermutlich international.
    Ich hingegen spreche den den Veränderungswilligen, die gerne etwas tun möchten, aber angesichts vermutlich geringer Wirkungsgrade bereits im Vorfeld das Handtuch werfen.

    Der Deutsche JAMMERT: "Ach Gott, nur 5%, das wird ja nie was, das kann ich gleich sein lassen"

    Der Ami KRÄHT: "Woah, i saved 5%! C'mon do the same - it's easy!"

    Der Kiwi DENKT: "5% eingespart - das war ja leicht. Hey, da mach ich 7% draus!"
     
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  11. Melegrian
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    Melegrian

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    Ich auch nicht, wie kommst Du darauf? Hatte nur geschrieben, wenn Barratt so eine Formulierung benutzt, dass mir dies nicht fremd vorkommt, weil schon oft genug so oder ähnlich gelesen und dafür Beispiele gebracht.
     
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  12. dilettant
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    dilettant

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    Viel Text, lieber Andre, um die Benutzung eines ausgrenzenden und polarisierenden Kampfbegriffs zu rechtfertigen.

    Was mich betrifft, so hänge ich mich nicht an den Feinheiten zwischen Klimaleugner und Klimawandelleugner auf, sondern daran, dass überhaupt solche Begriffe benutzt werden. Jeder, der eine Einzelaussage hinterfragt, wird sofort mittels Zuschreibung auf den Müllhaufen der Leugner geworfen. Wieso haben die – entschuldige bitte – Klimaretter so eine Diskussionsführung überhaupt nötig, wenn sie doch vermeintlich die Wahrheit auf ihrer Seite haben!?
     
  13. Melegrian
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    Melegrian

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    Auch ohne Angler zu sein, es kann sicherlich sehr entspannend sein, einfach nur beobachtend an einem See zu sitzen. Als Kind reichte mir da schon eine kleine Brücke über einen Graben, um erst einmal eine Zeit zu verharren.

    Einen Reifeprozess haben doch viele im Leben durchlaufen. Weiter vorne schrieb ich etwas von Hund und Knochen statt Fleisch in den 1960ern und auch noch 1970ern. Dass ein Wolf oder ein anderer Beutegreifer auch kaum Knochen frisst, sondern erlegtes Wild nur aufbricht, um an die Weichteile zu gelangen und die Knochen für Aasfresser übrig lässt, welche die Knochen dann abnagen können, darüber machte man sich erst später Gedanken.

    Wie sieht es nun bei Anglern aus, bekanntlich können Fische nicht schreien, somit bleibt es eine Erholung und ob nun Fische Schmerzen empfinden oder nicht, nach diesen nicht ganz neuen Artikel sind sich halt die Wissenschaftler nicht einig. Habe jetzt nicht nach anderen oder neueren Ergebnissen gesucht.

    https://www.srf.ch/wissen/natur-umwelt/fische-schreien-nicht

    Vor oder nachdem Du ein Buch über Albert Schweitzer gelesen hast, der es ähnlich praktizierte?
    Nun ja, so ein Fliegenschutzgitter aus Gaze vor dem Fenster hält die Viecher aber auch erfolgreich ab. Anders bei Spinnen, die kommen durch jede noch so kleine Ritze gekrochen, wenn sie selbst noch klein sind und vermehren sich dann in der Wohnung prächtig, wie es mir scheint. Soweit geht meine Tierliebe nicht.
    Als ich als kleines Kind mal auf eine Spinne schlug, die anschließend noch weiterlief, meinte unsere Mutter nur, "Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz" und den Spruch habe ich seither nicht mehr vergessen und mich danach gerichtet. So gesehen finde ich eine Haltung ähnlich wie auf Arche-Höfen nicht schlecht. Die verkaufen auch Fleisch und andere tierische Produkte, doch die Haltung unterscheidet sich halt wesentlich von der industriellen Massentierhaltung.


    View: https://www.youtube.com/watch?v=97ka0cBJWQ8
     
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  14. Peter
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    Peter Bechsteinfan

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    Das ist etwas, was sicher auf viele Menschen zutrifft, aber doch nicht speziell auf die Jugend.

    Pfff....
     
  15. Dreiklang
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    Dreiklang

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    Da ich mich auch für Biologie interessiere: hast Du schon mal gesehen, was Tiere mit anderen Tieren teilweise anstellen zum Zwecke des (langsamen) Fressens? Da wird Dir vermutlich schlecht. Youtube enthält Beispiele dazu.

    Tieren auf der Welt jedwedes Leid ersparen zu wollen, wird also generell nicht klappen.

    Zweiter Punkt:

    ein Tier (beispielsweise Rind), dem es zeitlebens gut geht (wobei "gut" aus subjektiver Sicht des Tieres zu bewerten wäre), und das sein eigenes Ableben wirklich nicht mitbekommt (die Praxis mag heute leider nicht immer auf diese Maxime optimiert sein), dem macht sein eigenes Ableben auch nichts aus. *)

    Frappierend, aber logisch. Und wir Menschen könnten reinen Gewissens das tun, was wir seit unserer Entstehung getan haben: Fleisch essen. Oder besser: genießen. Stichwort Mischgebiss, Stichwort Probleme bei vegetarischer Ernährung, Stichwort: Geschmack in vielerei Hinsicht. Es ist schon sehr attraktiv, nur Pflanzen zu essen. Obwohl solche aus Gesundheitsgründen vermehrt auf vielen Tellern zu finden sein sollten.

    Zum Klimaschutz: CO2-Anstieg sehe ich eigentlich nicht als besonders kritisch an. Solche Dinge hat es schon öfter gegeben in der Erdgeschichte, wenn ich mich nicht täusche. Solange die Küstenstädte nicht versinken...

    Hab' mich in das ganze Thema aber noch nicht tief reingegraben, muss ich zugeben.
    ___
    *) DAS wäre m.E. die Richtung, in die die Tierhaltung gehen sollte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Aug. 2019
  16. altermann
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    altermann

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    Tiere poppen auch.
    Und das tun sie ungeniert.

    Gauf! :017:
     
  17. agraffentoni
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    agraffentoni

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    Si tacuisses...
     
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  18. Andre73
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    Andre73

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    Dann grabe Dich doch erst rein, bevor Du so etwas erzählst.
    Bitte nicht bei EIKE, science-sceptical und sonstigen Laienforen, sondern z.B. beim DWD.


    Ich erzähle ja auch nicht:

    In der Erdgeschichte war die Erde auch mal ein unbewohnbarer Klumpen geschmolzenes Gestein. Und, was bringt uns das? Nix.
     
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  19. Dreiklang
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    Dreiklang

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    Ok ok, touché. Ich nehme meine Aussagen betreffend Klimaschutz erstmal zurück. Ihr habt ja Recht: wenn man nichts weiss bzw. analysiert hat, kann bzw. sollte man auch nichts sagen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Aug. 2019
  20. Barratt
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    Barratt Lernend

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    Das dachte man auch lange Zeit über Neugeborene/Säuglinge. :001:
     
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