Klavierstücke auf Henle Niveau 4

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Jonathan89

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Hallo,

mittlerweile spiele ich Klavierstücke des Henle Niveau 4. Das wären: Knecht Ruprecht, Chopin Op. 28 Nr. 4 und die Clementi Sonatine Op. 36 Nr. 6., sowie The Dark Knight Main Theme, arrangiert von Patrik Pietschmann.

Dahin haben mich die Notensammlungen „Die allerersten Klassiker und Romantiker“, sowie das Sonatinen Album von M., P. Heller Band 1 gebracht. Vor allem das Sonatinen Album habe ich abgeschlossen. Neben diesen beiden Notenbüchern habe ich u.a. einige moderne Stücke gespielt und in mein Repertoire aufgenommen, wie River flows in you, The Entertainer, die fabelhafte Welt der Amelie, Ballade pour Adeline und Memory von Cats.

Jetzt suche ich weitere Stücke (z.B. Sonatinen) auf Henle Niveau 4 und am liebsten ein ganzes Album mit dem ich weiterarbeiten kann.

Im Heller Sonatinen Album Band 2 sind direkt Sonaten enthalten. Henle Niveau 5 ist für mich aktuell außer Reichweite und wird es mindestens die nächsten Jahre bleiben. So ist die Elegie, Op. 3 Nr. 1 von Rachmanioff in ihrer Komplexität und auch Tonart für mich nicht spielbar. Vielleicht könnte ich die Regentropfen Prélude von Chopin in ein paar Jahren in C- Dur spielen.

Beste Grüße
 

... und auch Tonart für mich nicht spielbar. Vielleicht könnte ich die Regentropfen Prélude von Chopin in ein paar Jahren in C- Dur spielen.

Beste Grüße
Und was bitte soll an Des-Dur jetzt schwieriger als C-Dur sein? Für die Hände ist Des-Dur wesentlich angenehmer. Herrgott, lern' halt die Noten!
 
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Dvorak Humoreske in Ges, op 101 Nr 7. Gibt es als Einzelausgabe. Wobei ich hier der Bärenreiterausgabe den Vorzug gegeben habe.

Gruß
Micha
 

Lieber Micha, das von Dir vorgeschlagene Stück ist wirklich sehr schön. Es ist so fröhlich und aufgeweckt und genau Henle Niveau 4.

@schmickus Mit dem vorgeschlagenen Stück werde ich erstmals ein Stück mit mehr als 4 Vorzeichen spielen. Mal sehen, wie ich mich da einfinden kann. Leider vergesse ich manchmal ein Vorzeichen beim spielen.
 
Du kannst auf der Henle HP das Level eingeben, also z. B. 4, und es wird dann alles aufgelistet, was dem entspricht.

Abgesehen davon:
Das Pianobuch für Neugierige (Band 1 und 2)

sowie

Raritäten und Hits der Klaviermusik (Verlag Holzschuh)
 
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@Klafina In die Stücke der von Dir genannten Notenbücher höre ich mich gerne rein und werde die Titelliste auch meiner Klavierlehrerin zeigen. Generell bin ich auch an neuen modernen Stücken interessiert
 
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@Wiedereinsteigerin38 Vielen Dank für die Playlist. Jetzt muss ich die Titel nicht einzeln raussuchen
 
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  • #10
Das britische "Associated Board of Royal Schools of Music" (ABRSM) hat in seinem Verlagsprogramm eine Reihe "Easier Piano Pieces". Die Reihe umfaßt annähernd 100 Hefte leichter Klaviermusik nach Komponisten vom Barock bis zur "gemäßigten" Moderne. Neben Bekanntem und Populärem kann man dort auch Kuriosa und Trouvaillen entdecken. Über die einschlägigen Musikalienhandlungen im Internet sollten die Noten aufzufinden sein. Ich habe allerdings den Eindruck, daß nicht mehr alle Titel verfügbar sind.

Die Stücke in den drei Sonatinen-Bänden aus dem Henle-Verlag sind zum Teil recht anspruchsvoll. Und auch die Henle-Sammlung "Leichte Klaviermusik des 18. und 19. Jahrhunderts" ist eher ein Euphemismus. In der Tat: gemessen an Beethovens "Hammerklaviersonate" sind die Stücke leicht ...

Der englische Verlag Yorktown hat eine Reihe "The Joy of ... First Classics / First-Year Piano etc." Hier finden sich wirklich leichte Stücke. Ebenfalls bei Yorktown gibt es zwei Serien "Classics to Moderns", hrsg. von Denes Agay. Die Ausgaben sind einigermaßen verläßlich. Urtext oder einen ästhetisch ansprechenden Notensatz darf man allerdings nicht erwarten.

Im Schott-Verlag gibt (gab?) es eine Reihe "Leichte Klaviermusik", hrsg. von Fritz Emonts: Barock / Von Bachs Söhnen bis Beethoven / Romantik / von Bartók bis Strawinsky.

Breitkopf & Härtel: Leichte Klaviermusik aus vier Jahrhunderten. 2 Bde., hrsg. von Heinz Walter. Abwechslungsreicher als die vorgenannte Schott-Reihe. Das Schriftbild finde ich leider etwas arg gedrängt. Da wollte man wohl am Papier sparen. Man erhält jedenfalls Anregungen, bei welchen Komponisten sich eine weitere Recherche lohnt.

Bei EMB (Editio Musica Budapest) gibt es zwei Bände "Klaviermusik für Anfänger", hrsg. von M. Stávai & L. Veszprémi (5910 & 6982). Neben dem üblichen Klavierrepertoire findet man auch viele zeitgenössische ungarische Komponisten. Wenn hier auch nicht alles erstklassig ist, so erweitert es zumindest den Horizont.

Nur noch im modernen Antiquariat erhältlich: die Reihe aus dem Könemann-Verlag "Erste Konzertstücke" Bde. 1-4. Ein verläßlicher Notentext (Urtext) und angenehmes Schriftbild.
 
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  • #11
Nur noch im modernen Antiquariat erhältlich: die Reihe aus dem Könemann-Verlag "Erste Konzertstücke" Bde. 1-4. Ein verläßlicher Notentext (Urtext) und angenehmes Schriftbild.
Falls man mal antiquarisch darauf stößt, unbedingt zugreifen! Insgesamt eine interessante Auswahl!
 
  • #12
Mit dem vorgeschlagenen Stück werde ich erstmals ein Stück mit mehr als 4 Vorzeichen spielen. Mal sehen, wie ich mich da einfinden kann. Leider vergesse ich manchmal ein Vorzeichen beim spielen.
Das ist nicht weiter schlimm. Wenn genug Vorzeichen da sind, musst du dir nur merken, welche weiße Taste NICHT auf eine schwarze "verschoben" wird.

Je früher man sich in unterschiedliche Tonarten vorwagt, desto besser.

@schmickus Man kann auch positiv formulieren.
 
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  • #13
@Cheval blanc Danke für Deine Empfehlungen

@Flieger Ich merke mir, dass nur F nicht vermindert ist. Und F und H die einzigen weißen Tasten sind.

Gerade komme ich vom Klavierunterricht. Der Zugang zur Humoresque fällt mir mit dieser mentalen Einstellung überraschend leicht.
 
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  • #14
Was Dir wohl auch helfen könnte: Tonleitern und einfache Kadenzen in verschiedenen Tonarten spielen.
 
  • #15
@Jonathan89, vielleicht wirst Du hier noch fündig.
 
  • #16
Vielleicht könnte ich die Regentropfen Prélude von Chopin in ein paar Jahren in C- Dur spielen.
C-Dur mag leicht zu lesen sein ... aber es ist so ziemlich die unangenehmste Tonart, wenn es ums Spielen geht.
In C-Dur wirst du das tatsächlich erst in ein paar Jahren schaffen ... in Des-Dur könnte das gleiche in einigen Monaten laufen.
So wirklich schwer sind die Regentropfen nämlich auch in Des-Dur nicht.

Hörst du es nicht, wenn du ein Vorzeichen vergessen hast? Ich meine ... egal welches Vorzeichen ich bei den Regentropfen weglasse, es klingt immer scheiße und ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Klang nicht im Sinne Chopins gewesen sein kann.
 
  • #17
@DerOlf Bisher bin ich davon ausgegangen, dass C- Dur die einfachste Tonart ist. Da die Töne offensichtlich zu lesen sind. Ich höre es nicht immer, wenn ich ein Vorzeichen nicht beachtet habe. Auf die falschen Töne weißt mich dann die Klavierlehrerin hin. Wenn ich das Stück im Repertoire habe, verspiele ich mich eigentlich nicht mehr.
 
  • #18
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass C- Dur die einfachste Tonart ist.
Einfach zu lesen vs. bequem zu spielen. Da die Finger unterschiedlich lang sind, sind ausschließlich weiße Tasten suboptimal.

Ich höre es nicht immer, wenn ich ein Vorzeichen nicht beachtet habe
Höre dir aktiv beim Spielen zu. Höre dir auch Aufnahmen an - vielleicht fällt dir dann eher auf, dass etwas nicht so klingt, wie es soll.
 
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  • #19
Höre dir aktiv beim Spielen zu. Höre dir auch Aufnahmen an
Genau ... dafür sorgen, dass man das Stück im Ohr hat, welches man gerade übt.

Ich höre mir regelmäßig Aufnahmen meiner Übestücke von anderen Interpreten an.
Primär, um für mich selbst zu prüfen, ob ich denn auf einem guten Weg bin (ist natürlich noch zu langsam ... aber klingts wenigstens so ähnlich?).
Das hat die Nebenwirkung, dass ich meine Stücke recht gut im Ohr habe.
 
  • #20
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass C- Dur die einfachste Tonart ist. Da die Töne offensichtlich zu lesen sind.
Zum Lesen ist C-Dur ja auch am einfachsten.
In der Spielpraxis werden die schwarzen Tasten aber sehr schnell zu deinen besten Freunden ... die sind beim Unter- bzw. Übersetzen nämlich extrem hilfreich (z.B. beim Tonleiterspiel, aber auch bei Arpeggien).
Ich habe Respekt vor C-Dur ... aber 4-7 Vorzeichen schocken mich nicht (mehr ... das war auch mal anders).
 
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