Klavierschlegel verkeilen sich: normal ?!

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Bienlein

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Hallo,

letzte Woche war die Einweihung des neuen Schulgebäudes meines früheren Gymnasiums. Mehrere schicke Musikzimmer mit Klavieren drin. Habe mich an eines gesetzt und etwas einfaches gespielt, was ich nach 3 Jahren Klavierunterricht sich schon ganz gut anhört. Plötzlich gingen 2 nebeneinanderliegende Tasten nicht mehr hoch. Ich war ganz verdutzt. Nach einigen Sekunden gingen sie dann wieder hoch. Scheinbar gingen die Schlegel nicht sauber aneinander vorbei. Waren wohl alles neue Klaviere. Ist das bei neuen Klavieren normal? Jetzt kommt es: Es war ein Steinway* & Sons und zwar Ehrenwort drauf. So ein stark verkürzter Flügel*.
 

Plötzlich gingen 2 nebeneinanderliegende Tasten nicht mehr hoch.
Es könnte auch eine Bleistiftmine zwischen den Tasten klemmen.
Versuche mal die Tasten etwas voneinander zu bewegen/spreizen.
 
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Danke für die agraffentoni, ich wohne mittlerweile 600 km von der Schule von damals entfernt und werde dort nicht mehr so schnell hinkommen. Ich wollte nur wissen, ob sowas mal vorkommt. Weil ich eine DP habe, habe ich sowas noch nie gehabt ;-).
 

Auch alle anderen haben noch nie Klavierschlegel gehabt ... Ist aber ne lecker Vorstellung: 🎹+🍖 ...
Und @Marlene hat, glaub ich, auch immer mal wieder ihre Meinung zu schlegelartigen Flügel*-Balusterbeinen erläutert ...
 

Nur zwei Beispiele:


 
Das WWW strotzt vor Rächtschreibfählern...
 
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Ich bezweifle nicht, dass es Schlegel gibt. Nur sind die im Gegensatz zu Schlägeln lecker.
 
  • #10
ich habe jetzt die ganze Zeit überlegt, woher ich das kenne...... ich habe das auch gehabt, das die "Schlegel" (aus OP übernommen) sich zum Teil gegeneinander verklemmt haben und man die mit den Fingern wieder sortieren musste. Aber ich bin echt nicht drauf gekommen bei welchem Klavier.

Jetzt ist mir das eingefallen, das war die Olympia Monika :-)

olmon.webp
 
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  • #11
Und wie fröhlich und schön die Monika "kling!" ruft, immer wenn eine Phrase zu Ende ist: "kling!"
 
  • #12
Ich kenne Schnegel, Flegel und Schlägel, ja auch Nägel und Seggl.

Alles, was mit dem Schlagen zu tun hat, ist ein Schlägel. War in historischen Zeite schon mal auch als Schlegel geschrieben, ist aber dann veraltet.


Der Schlegel würde heue eher eine (Hühner)Keule meinen.

(Und meine Mutter hieß mit Mädchennamen Schlögl. Nur so, weil es sich fügt.)
 
  • #14
die hängen doch alle unter einer Decke!
... die hängen nicht, die stecken ... überkreuz & -queer, usw. usf.

Betr. Schreibmaschine, ich habe aus der Auflösung meiner ehem. Schreibbude mir eine waschechte IBM-Kugelkopf gegönnt, damals. Fuffi. Da überschlägelklemmt sich aber mal so gohrnicks.

...vielleicht sollte man so 'nen Kugelkopp auch im Klavier ...
 
  • #15
Schlegel hin oder Schlegel her - die Tasten dürfen nicht klemmen - schon gar nicht bei einem neuen Klavier oder Flügel*.
Warum blos kaufen die Schulen immer die Steinway* & Sons Instrumente. Es gibt doch auch noch andere.
 
  • #16
Dass es Trommelschlägel heißt ist mir bekannt, das von mir falsch geschriebene Wort war eine Idee eines Bekannten. Er war gestern bei mir, weil wir bei IMSLP nach Noten geschaut haben. Er ist mitlesendes Clavio-Mitglied und war sicher, wer mich auf den Fehler hinweisen würde. "Wetten, dass..." war dann der Auslöser für die Falschschreibung.
;-)

Gut, dass ich nicht gewettet habe, denn er lag richtig mit seiner Vermutung. Ich hatte auf jemand anderen getippt.
 
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