Klavierkauf - wie bringe ich es den Nachbarn am besten bei?

  • Ersteller Ersteller Monsieur_Barso
  • Erstellt am Erstellt am

Monsieur_Barso

Monsieur_Barso

Registriert
14.06.2020
Beiträge
360
Reaktionen
338
Liebe Clavio-Gemeinde,

zu meinem Anliegen gibt es bereits den einen oder anderen Beitrag, aber jede Situation ist dann doch individuell. So auch die meinige.

Ich möchte einen meiner Lebensträume erfüllen und mir ein akustisches Klavier anschaffen. Es stimmen nun die finanziellen und prinzipiell jetzt auch die wohnlichen Verhältnisse. Dazu später mehr.
Zunächst noch kurz ein wenig zu meinem persönlichen Hintergrund, zwecks besserer Einordnung.

Klavier spiele ich seit knapp zehn Jahren, mit anhaltender Begeisterung. Angefangen mit einem Clavinova, dann aufgerüstet auf ein Avantgrand Hybridpiano. Meine damalige und schlecht isolierte Dachgeschosswohnung hat einfach nichts Akustisches hergegeben. Und selbst mit dem Hybrid hatte ich aufgrund der Körperschallübertragung und schlechten Trittschallisolierung meiner Wohnung immer wieder Probleme mit dem Nachbarn unter mir (gibt da auch einen eigenen Thread zu).

Voriges Jahr habe ich endlich eine neue und in so vielen Punkten bessere Wohnung gefunden, in der ich nun seit einem Jahr wohne und mich richtig wohl fühle. Und in dieser möchte ich mir endlich den Traum vom eigenen akustischen Klavier erfüllen. Allerdings gibt es da ein, zwei kleine Haken, bei denen mich Eure Meinung interessieren würde.

Die Wohnung zählt zu einem modernen Mehrfamilienhaus aus dem Jahre 2001. Ich wohne in der 1. Etage, habe also Nachbarn über und unter mir. Die Wärme-Isolierung ist wirklich top: im Winter habe ich ohne Heizung teilweise immer noch 19 Grad und die ersten Sommertage waren auch noch angenehm kühl – im Gegensatz zu meiner Dachgeschosswohnung. Luftschallübertragungen gibt es auch so gut wie keine, sprich ich höre in der Regel nie irgendwelche Gespräche oder Ähnliches. Das Einzige, was mich tatsächlich etwas schockiert hat und gerade in den ersten Tagen leichte Schweißausbrüche verursachte, ist die Trittschallisolierung. Ich war wirklich der festen Annahme, dass diese bei einem Haus (Beton und Stahlbetonbauweise) aus dem Jahre 2001 auf einem super Level sein müsste. Stimmt leider nicht so ganz.

Wenn der Nachbar über mir, der offensichtlich zusätzlich Hackenläufer ist, durch die Wohnung läuft, höre ich das leider sehr deutlich. Zwar kein Vergleich zu meiner Dachgeschosswohnung (da hat man wirklich die Nachbarn husten und jedes Türschlagen gehört), aber doch erschreckend laut und dröhnend.
Mein Avantgrand steht in meiner neuen Wohnung auf einem Teppich und einer Korkmatte. Meine Befürchtung war natürlich anfangs die, dass mein Nachbar unter mir mich genauso hört bzw. meinen Körperschall vom Hypridspielen. Habe da mal ganz vorsichtig nachgefragt, aber er scheint diesbezüglich nichts wahrzunehmen. Oder es ist für ihn nicht so schlimm. Auch kamen noch keine Beschwerden, wenn ich mal ohne Kopfhörer spiele. Allerdings hörte der Nachbar unter mir meinen Luftbefeuchter, wenn dieser auf höchster Stufe arbeitet und direkt auf dem Parkett steht. Bzw. war es wohl vielmehr das Brummen. Ich habe Gott sei Dank eine Lösung gefunden.

So, und jetzt kommen wir zum eigentlichen Kern: ich habe Angst, dass ein akustisches Klavier auf Dauer doch zu laut und für die Nachbarn störend sein könnte.
Mein Vermieter ist ein großes Unternehmen. In meinem Mietvertrag steht, dass Hausmusik nur in Zimmerlautstärke erlaubt bist. Hab mich da auch schon ein wenig in die Materie eingelesen und unterschiedliche Gerichtsurteile entdeckt.
Die Frage ist, wie ich bezüglich der Nachbarn am besten vorgehen sollte? Beide Nachbarn sind so weit ganz nett (der untere ist auch Fan desselben Fußballclubs) und man kann mit Ihnen reden bzw. über WhatsApp schreiben. Kann aber überhaupt nicht einschätzen, wie die auf das Thema akustisches Klavier reagieren würden.
Allerdings war ich bis jetzt auch immer sehr kulant, wenn der Nachbar über mir abends um 23 Uhr noch heftigst seine Möbel verrückte oder der Nachbar unter mir im Sommer mal auf seiner Geburtstagsparty seine Musik bis 3 Uhr nachts sehr wahrnehmbar laufen ließ.

Eine Bekannte von mir, die mit ihrem Klavier bereits dreimal umgezogen ist, ist da sehr rabiat und kompromisslos unterwegs. Ihrer Meinung nach habe sie ein Recht auf Klavierspielen und deswegen habe sie noch nie irgendwas mit ihren Nachbarn abgesprochen. Das ist mir aber zu radikal, weil ich keine schlechte Stimmung im Haus haben möchte, schon gar nicht bei meinem Vermieter.

Ich will aber auch nicht zu demütig sein und die Nachbarn um Erlaubnis bitten, denn das Recht auf Hausmusik habe ich ja. Ich bin also auf der Suche nach dem goldenen Mittelweg.
Das Klavier würde bei mir im Schlafzimmer stehen, die beiden Nachbarn haben aufgrund der Bauweise dort auch ihr Schlafzimmer. Der Nachbar über mir eventuell auch ein kleines Büro fürs HomeOffice. Höre den oft vormittags dort herumlaufen, wenn ich Urlaub habe oder krank bin.
Klar ist für mich, dass ich eh die gesetzlichen Ruhezeiten einhalten, abends bis maximal 20:00 Uhr und pro Tag nicht länger als eine Stunde akustisch spielen werde, um die Akzeptanz nicht überzustrapazieren.
Ich hatte mir schon überlegt, dass ich vor dem potentiellen Klavierkauf mit beiden Nachbarn in Ruhe spreche, Ihnen von meinem Vorhaben erzähle und sie nach Zeiten frage, wo das für sie unangenehm oder störend wäre. Oder ist das schon zu unterwürfig?
Ich möchte auf der einen Seite das Thema vorsichtig und respektvoll angehen, auf der anderen Seite aber diesen Lebenstraum erfüllen, mir mein Recht auf Klavierspielen nicht nehmen lassen und auch mit gutem Gewissen spielen können.

Und bevor jemand auf eine ganz andere Idee kommt:
Ein erneuter Umzug kommt für mich erst mal nicht in Frage. Ich fühle mich dort sehr wohl und Kraft für eine erneute Tortur ist nicht vorhanden.

Ich bedanke mich erst mal für Eure Aufmerksamkeit und freue mich auf Rückmeldungen, eigene Erfahrungen, Tipps, etc.
 
  • Like
Reaktionen: Nussi, Wiedereinsteigerin38 und Marlene

"Ich hatte mir schon überlegt, dass ich vor dem potentiellen Klavierkauf mit beiden Nachbarn in Ruhe spreche, Ihnen von meinem Vorhaben erzähle und sie nach Zeiten frage, wo das für sie unangenehm oder störend wäre."

Das hört sich doch ganz vernünftig an.... und überhaupt nicht unterwürfig ... entspricht eher dem normalen Umgang mit guten Nachbarn.
 
  • Like
Reaktionen: Sabrina-von-der-Ostsee, SternimMeer und Monsieur_Barso
Ich würde mir erst das Klavier kaufen, dann so, wie du es vorhast, in‘s Schlafzimmer stellen und dann die Nachbarn nach Zeiten fragen, wann das Spielen für sie am wenigsten störend wäre.
 
  • Like
Reaktionen: Nussi, Wiedereinsteigerin38, SternimMeer und 2 andere

"Ich hatte mir schon überlegt, dass ich vor dem potentiellen Klavierkauf mit beiden Nachbarn in Ruhe spreche, Ihnen von meinem Vorhaben erzähle und sie nach Zeiten frage, wo das für sie unangenehm oder störend wäre."

Das hört sich doch ganz vernünftig an.... und überhaupt nicht unterwürfig ... entspricht eher dem normalen Umgang mit guten Nachbarn.
OK, danke schon mal für die Rückmeldung.
 
Ich würde mir erst das Klavier kaufen, dann so, wie du es vorhast, in‘s Schlafzimmer stellen und dann die Nachbarn nach Zeiten fragen, wann das Spielen für sie am wenigsten störend wäre.
Das wäre natürlich auch gar nicht mal so unclever. Klingt gut. :)
 
  • Like
Reaktionen: Klein wild Vögelein
Mein Klavier steht auch auf einer (allerdings 50er Jahre) Betondecke. Ich meine man hört kaum den "Trittschall", also das mechanische Geräusch durch die Decke, sondern fast nur den Luftschall. Wenn ich heute Nachmittag dran denke, probiere ich das mal aus und gehe in den Keller wärend jemand das Klavier spielt. Kann ja sein dass ich mich täusche.

stay tuned
 
  • Like
Reaktionen: Monsieur_Barso
Mein Klavier steht auch auf einer (allerdings 50er Jahre) Betondecke. Ich meine man hört kaum den "Trittschall", also das mechanische Geräusch durch die Decke, sondern fast nur den Luftschall. Wenn ich heute Nachmittag dran denke, probiere ich das mal aus und gehe in den Keller wärend jemand das Klavier spielt. Kann ja sein dass ich mich täusche.

stay tuned
Ich habe jetzt schon in diversen Foren (Reddit, Bauforum, etc.) gelesen, dass auch in vielen Neubauten beim Trittschall geschlampt wurde oder wird. Dieser muss bekanntlich schwimmend verlegt werden, das heißt, es darf kein Kontakt zu den Außenwänden bestehen. Sollten die Handwerker nicht darauf achten, hilft dir der beste Trittschall nichts.
Oder Du hast ein Wohnungsunternehmen, was beim Bauen in dem Bereich sparen will.

Dachte anfangs wirklich, das sei hauptsächlich ein Problem von Nachkriegsbauten der 1950er und 1960er Jahre.

Deswegen war ich ja auch so geschockt, dass es diese Problematik in einem modernen Neubau gibt. Eine Bekannte meiner Freundin wohnt ebenfall seit einem Jahr in einem ultramodernen Mehrfamilienhaus von 2024. Und was soll ich sagen: die hat tatsächlich dieselben Probleme. Ich war bei meinem ersten Besuch dort ebenfalls irritiert.

Wahrscheinlich ist ein Gründerzeitbau um 1900 mit dicken Mauern und Decken das einzig Wahre.
 
  • Like
Reaktionen: Tastenschnurri
Wohne in einem Haus von 1896. Das sind Holzdecken. Einzig über dem Keller hat man gemauerte Decke eingefügt (z.B. in Gewölbeform, "Preußische Kappe"). Gründerzeit/Kaiserreich würde ich auch nicht idealisieren. Die Töchter oben drüber haben Streicher gespielt. hörbar. Nicht tragisch.
 
  • Like
Reaktionen: Monsieur_Barso
Ich wohne in einem Reihenhaus aus 2001. Da hört man unter dem Klavier (im Keller) ganz deutlich das Geklappere der Tastatur wenn meine Frau spielt (egal ob auf silent oder laut). Der Ton ist nicht wahrnehmbar.
Da ich nicht weiß, ob mein Nachbar was davon mitbekommt, habe ich mir auferlegt nach 22h nicht mehr zu spielen. Gefragt habe ich nicht, fand das nur fair ihm gegenüber…
Wahrscheinlich hört er den Ton über unsere Wintergärten aussen rum, da sind die Fenster miserabel schallgedämmt…
 
  • Like
Reaktionen: Monsieur_Barso
  • #10
Ich wohne in einem Reihenhaus aus 2001. Da hört man unter dem Klavier (im Keller) ganz deutlich das Geklappere der Tastatur wenn meine Frau spielt (egal ob auf silent oder laut). Der Ton ist nicht wahrnehmbar.
Da ich nicht weiß, ob mein Nachbar was davon mitbekommt, habe ich mir auferlegt nach 22h nicht mehr zu spielen. Gefragt habe ich nicht, fand das nur fair ihm gegenüber…
Wahrscheinlich hört er den Ton über unsere Wintergärten aussen rum, da sind die Fenster miserabel schallgedämmt…
Ich habe mit meinem Hybriden auch irgendwie Hemmungen, nach 22 Uhr noch Vollgas zu geben. Ich spiel dann zwar ab und zu noch drauf, aber eher ruhige Stücke mit einem eher sanften Anschlag.
 
  • #11
Ist offenbar ein häufiges Problem unserer Zeit - ich habe das beim "groß werden" nie wahrgenommen, dass da irgendjemand Probleme mit gehabt hatte. Hier haben aber auch zugegeben mehr Menschen in Häusern gewohnt.

Ich würde sagen erstmal hinstellen und bei Bedarf offen auf die Nachbarn zugehen. Nicht um Absolution bitten, das verstärkt nur die eigene Unsicherheit.
 
  • Like
Reaktionen: Sabrina-von-der-Ostsee und Monsieur_Barso
  • #12
Ich hatte mir schon überlegt, dass ich vor dem potentiellen Klavierkauf mit beiden Nachbarn in Ruhe spreche, Ihnen von meinem Vorhaben erzähle und sie nach Zeiten frage, wo das für sie unangenehm oder störend wäre. Oder ist das schon zu unterwürfig?
Ganz ähnlich hatte ich das vor einigen Jahren hier gepostet. Die allgemeine Antwort war, dass das zu unterwürfig sei. Trotzdem halte ich es für vernünftig. Nach Zeitfenstern würde ich jedoch nicht fragen... dann bekommste Zeiten genannt, die Dir evtl. gar nicht passen und Du wärst zudem von Anfang an eingeschränkt.

Btw., aus dem Haus kamen nie Beschwerden. Im Gegenteil. Aber aus dem Nachbarhaus (40 m Luftlinie)! Hat für mich schon gereicht, dass ich nicht mehr frei spielen konnte.
 
  • Like
Reaktionen: Wiedereinsteigerin38 und Monsieur_Barso
  • #13
Bei meiner 3 Umzügen habe ich immer den Nachbarn Bescheid gesagt, dass ein Instrument mit einzieht und ich zu den ausgewiesenen Zeiten spiele. Evtl. hatte ich bisher immer Glück, es kam niemals eine Beschwerde, die jetzige Wohnung aus en 60ern ist sehr hellhörig.
 
  • Like
Reaktionen: Wiedereinsteigerin38 und Monsieur_Barso
  • #14
Ganz ähnlich hatte ich das vor einigen Jahren hier gepostet. Die allgemeine Antwort war, dass das zu unterwürfig sei. Trotzdem halte ich es für vernünftig. Nach Zeitfenstern würde ich jedoch nicht fragen... dann bekommste Zeiten genannt, die Dir evtl. gar nicht passen und Du wärst zudem von Anfang an eingeschränkt.

Btw., aus dem Haus kamen nie Beschwerden. Im Gegenteil. Aber aus dem Nachbarhaus (40 m Luftlinie)! Hat für mich schon gereicht, dass ich nicht mehr frei spielen konnte.
Das wäre tatsächlich meine schlimmste Befürchtung.

Ich habe Gott sei Dank das große Glück, dass ich an der Schule, an der ich arbeite, meinen Feierabend oft am akustischen Klavier oder Flügel* ausklingen lassen kann. Zwar nicht mit den besten akustischen Bedingungen, aber ich kann befreit aufspielen und auf die Tasten hämmern - obwohl man das ja gar nicht soll! :)
Aber zu Hause mit Nachbarn ist dann echt noch mal ne andere Nummer.

Allerdings hatte ich im alten Haus auch ganz tolle Nachbarn, die parterre gewohnt haben. Die haben mein Klavierspiel auch gehört und waren immer ganz begeistert und forderten mich sogar auf, noch mehr zu spielen. Aber der neue Zwischennachbar war leider ein ganz unangenehmer Zeitgenosse, der sich selber total asozial verhalten hat, aber sich sofort über mein Klavierspiel beschwerte. Deswegen auch mein Umzug, neben der Dachgeschossproblematik natürlich.
 
  • #15
ich denke dein Vorhaben steht oder fällt abhängig davon, wie deinen Nachbarn dein Klavierspiel gefällt/missfällt.

Ich wohne im Erdgeschoß eines Dreifamilienhauses (Baujahr 2000, alles Eigentümer, keine Mieter). Im Dachgeschoß wohnt eine Opernsängerin. Wenn die oben übt (oder was schlimmer ist: sich einsingt) höre ich unten jeden Ton. Das geht durch den ersten Stock durch, als wenn es ihn nicht gäbe. Umgekehrt auch: Wenn ich unten Klavier spiele hört man unterm Dach alles mit, Dämmung hin oder her. Leidtragende ist die Nachbarin (Nichtmusikerin) im ersten Stock, die von beiden Stockwerken beschallt wird. Ich spiele deshalb niemals Klavier wenn oben gesungen wird, auch wenn es für uns "Musiker" vielleicht verlockend wäre. Die Sängerin (Profi) ist nicht so flexibel wie ich, da sie sich nach ihren Auftritten richten muss.

Die "Nichtmusikerin" ist sehr tolerant und hat sich in all den Jahren noch nie beschwert. Andererseits nehmen wir aber auch so gut es geht Rücksicht. Ich übe häufig während meiner Home Office Zeiten wenn das Haus leer ist und nie nach 20 Uhr. Wenn ich ein neues Stück anfange, stümpere ich erst mal ein wenig am leisen Keyboard bevor ich mich ans Klavier setze.

Fazit: Bei uns funktioniert das wunderbar. Wenn im ersten Stock aber ein Musikhasser einziehen würde, hätten wir ein Problem.
 
  • Like
Reaktionen: Tastenschnurri, Wiedereinsteigerin38 und Monsieur_Barso
  • #16
Transparent kommunizieren und das vor allem vorher (!) ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Ich würde aber NICHT auftreten mit (sinngemäß): "Ich wÜrde ein Klavier anschaffen und hoffe, dass es Sie nicht stört..."

Sondern (sinngemäß): "Ich wErde ein Klavier anschaffen, und wenn es Sie stören sollte, finden wir gemeinsam eine Lösung, mit der alle gut leben können."

Ich hatte bisher keine wirklichen Probleme mit Nachbarn und habe phasenweise an den meisten Abenden bis 21:30 gespielt. Außerdem: Nach dem Wechsel von Klavier zu Flügel* merkte eine Nachbarin an, es wäre zwar nicht leiser, würde aber viel angenehmer und unaufdringlicher klingen.
 
  • Like
Reaktionen: Augustine, Flieger, Tastenschnurri und 4 andere
  • #17
Das Klavierspiel ist Teil Deiner Lebensführung und ist in Wohnungen natürlich im Rahmen der gesetzlichen Grenzen zu dulden. Deine Nachbarn scheinen es ja mit den zeitlichen Grenzen nicht so genau zu nehmen und da müsste man bei logisch denkenden Menschen unterstellen, dass sie diesen lockeren Maßstab dann auch an Dich anlegen. Herausfinden kannst Du es nur, indem Du fragst.

Ich würde das Klavier anschaffen und aufstellen und dann ganz normal am Nachmittag je eine halbe Stunde spielen (wenn sie garantiert daheim sind). Nach ein paar Tagen fragst Du freundlich, ob man das überhaupt hört. Von "stören" würde ich gar nicht sprechen, denn das liegt ganz im Ohr des Zuhörers und ist sehr individuell. Natürlich kannst Du anbieten, auf individuelle Vorlieben Rücksicht zu nehmen, aber eine solche Zusage musst Du dann auch wirklich einhalten - finde ich nicht so einfach. Immerhin willst Du spielen, wann es Dir selbst passt.

Ich spiele übrigens oft mit Moderator und habe das Gefühl, im Haus wissen gar nicht alle, dass hier ein Klavier steht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Livia, Nussi, Wiedereinsteigerin38 und 3 andere
  • #18
@Monsieur_Barso
Ich habe hier einen Link von Klavier Kreisel gefunden, der gut zu deiner Situation passt. Vielleicht ist da ja etwas hilfreich für dich.

Liebe Grüße
Pianini

 
  • Like
Reaktionen: Simone007, Klein wild Vögelein, Wiedereinsteigerin38 und 2 andere
  • #19
@Monsieur_Barso
Ich habe hier einen Link von Klavier Kreisel gefunden, der gut zu deiner Situation passt. Vielleicht ist da ja etwas hilfreich für dich.

Liebe Grüße
Pianini

Hey, danke für den Tipp. Habe ich mir gerade durchgelesen und wichtige Punkte werden dort in der Tat gut zusammengefasst.

Hätte mir da aber noch ein paar konkrete Produktempfehlungen gewünscht, was die Schallisolierung betrifft.

Und ich fand es etwas merkwürdig, dass ein Klavierbauer als Lösung Nummer 1 das Digitalpiano für Mietwohnungen empfiehlt.
 
  • Like
Reaktionen: Ivory und Wiedereinsteigerin38
×
Dir gefällt Clavio.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Affiliate/Werbung
Moog
Minimoog Bob Moog Tribute Ed.
4.799 €
Jetzt kaufen
Zurück
Oben Unten