Klavier bei Thomann kaufen ?

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  • #21
Elektro-klaviere sind bei Thomann* m. E. ordentliche Ware. Hatte früher mehrere Geräte dort gekauft.
 

  • #22
Bei Digis gibt es ja auch nicht solch eine Streuung. Da kann man irgendwo eines anspielen, und dieses Modell dann bei T bestellen.
Bei technischen Defekten kann mans dann ja problemlos umtauschen.

Anders als bei Digis kann man sich bei akustischen Instrumenten eben nicht drauf verlassen, dass sich zwei Klaviere des gleichen Modells auch gleich anfühlen und -hören.
Klaviere und Flügel* sind Individuen ... und sowas bestellt man besser nicht im Netz.
Auch ich würde sowas nicht bei T bestellen und ich hatte mit meinen Bestellungen bisher eigentlich immer Glück (musste noch nie was zurückschicken).
 
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  • #23
Anders als bei Digis kann man sich bei akustischen Instrumenten eben nicht drauf verlassen, dass sich zwei Klaviere des gleichen Modells auch gleich anfühlen und -hören.
Genauso, ich persönlich würde Realklavier auch nicht aus der Ferne ungeprüft bestellen, aber es ist ja trotzdem scheinbar ökonomisch irgendwie rentabel, das heißt , es muss ja genügend (unverständige) Kunden geben....
 

  • #24
Ich hab ein Yamaha b1 gestimmt, dass der Kunde einige Wochen zuvor bei Thomann gekauft hatte. Der örtliche Yamaha Händler wollte etwas mehr als Thomann, deswegen hat der Kunde schließlich dort bestellt. Der örtliche Händler hat dem Kunden auch noch erklärt, was er zusätzlich an dem Klavier macht vor Lieferung. Keine Ahnung, was das alles war. Jedenfalls war das Klavier so verstimmt, als wenn jemand mit der Axt reingehauen hätte. Ich musste den Bass 15 Cent runter und den Diskant 10 Cent hoch stimmen. Und Chorreinheit war bei keinem Ton noch akzeptabel. Fand ich erstaunlich. Normalerweise überstehen Klaviere einen Transport erstaunlich gut und sind auch nicht so schnell verstimmt.
Hi, das Problem kenne ich. Aber was gut ist. Thomann* bezahlt einem die Mehrarbeit .L.G
 
  • #25
Ich find die Yamaha* B2 als Einsteiger Klavier überhaupt nicht schlecht. Aber man sollte schon diverse klaviere miteinander klanglich vergleichen können. Gerne und gerade auch im Thomann* Klavier-Salon. Da sollte es ja auch wesentlich höherwertige Vergleichsklaviere geben. Ein B1 kostet glaub ich fast 4k und ein b2 fast 5k? Gebracht sollte man dafür wesentlich mehr Qualität bekommen. Aber manchen Leuten sind ja aus irgendwelchen Gründen auch immer nur Neuklaviere unabhängig von der Qualität nur das einzig akzeptable solange sie neu aussehen, weil ein gutes Klavier mit ner Macke im Lack oder in der falschen Lackierung sieht natürlich nicht so gut aus wie ein Hochglanz Chinaböller (will die Yamaha B Reihe jetzt aber auch nicht als Chinaböller bezeichnen) aber ich glaube gerade diese Reihe ist gerade für Leute gemacht, die sich unter keinen Umständen was gebrauchtes kaufen wollen.
 
  • #26
Die "charakterliche Bandbreite" zwischen baugleichen Modellen neuer "Industrie-Klaviere" ist meiner bescheidenen Meinung nach kleiner als sie hier so oft beschrieben wird. — Zumindest drei Stück neuer YUS3 und zweier YUS5 waren für mich und meine Frau nicht auseinanderzuhalten, sogar der Schritt vom YUS3 zum YUS5 bedarf eines eingehenderen Studiums, um klar zu werden.
 
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  • #27
Zumindest drei Stück neuer YUS3 und zweier YUS5 waren für mich und meine Frau nicht auseinanderzuhalten
Beim gleichen Händler vermutlich? Ich denke, dass das Finishing vor Ort eine große Rolle spielt und die richtigen Leute noch unglaublich viel herausholen können.
 
  • #28
Ein YUS3 und ein YUS5 standen bei einem anderen Händler. Dieses eine YUS3 hat uns erst so richtig angefixt, das hob sich klanglich klar von den einfacheren Modellen durch seine Stimmigkeit und — nennen wir es so — Eleganz von den einfacheren Modellen der Marke ab. Und diesen charmanten Charakter fanden wir in allen YUS-Klavieren wieder, keines fiel ab.

De facto haben wir das YUS5, das nun bei uns steht, auch nie vor der Miete gehört oder gespielt. Das kam direkt von der Nordsee nach Wien und landete wenige Tage später in unserem Wohnzimmer. Es klang eigentlich so, wie nach den Erfahrungen in den Verkaufsräumen erwartet und "befürchtet" (Lautstärke, andere Raumakustik). Ich glaube nicht, dass der Händler allzuviel daran getan hat — außer vor der Auslieferung vielleicht einmal nachzustimmen.

Meine Meinung ist, dass das schlichtweg sehr gut gefertigte Industrieprodukte sind. Da gibt es nicht viel Raum für Voodoo und Kabelklang, selbst die handwerklichen Arbeitsschritte im Werk sind so standardisiert, dass die Unterschiede minimal sind, das Rohmaterial wird wohl sauber selektiert.

Bei europäischer Kleinserienprodukten und bei asiatischen Spitzeninstrumenten mag das anders sein, der Zufall und die Tagesverfassung des Klaviertechnikers haben vielleicht die Hände mehr im Spiel — was ich aber 2026 auch nicht mehr verstehen will. Wie es bei den Einstiegsinstrumenten aussieht, damit habe ich mich nicht weiter beschäftigt.

Dass sich gebrauchte und vor allem ältere Instrumente vom aktuellen Standard unterscheiden ist für mich eigentlich klar. Erstens gibt es doch unzählige Varianten der über Jahrzehnte gebauten Standard-Klaviere, da kann man zB bei Yamaha schwindlig werden. Auch C. Bechsteins Concert 8 wurde über die Jahrzehnte nicht unverändert gebaut. Dazu die Alterung und der Verschleiß des gebrauchten Instruments und vielleicht auch das über die Jahrzehnte veränderte "Intonierungsideal".
 
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  • #29
Bei technischen Defekten kann mans dann ja problemlos umtauschen.
Schon mal versucht z.B. ein Kawai CA-Serie oder Yamaha CLP-Serie im original Karton zurück zu schicken?
Das kriegst Du nicht mehr rein und dann kostet der Transport im aufgebauten Zustand soviel wie ein Klavier.
 
  • #30
Ich frage, weil diese Klaviere ja in großen Serien produziert werden und die Unterschiede zwischen einzelnen Instrumenten wahrscheinlich nicht sehr groß sind (?)
Ich würde Klaviere nur noch bei Thomann kaufen. Hin- und Rücksendung ist ja kostenlos. Da bestelle ich mir einfach fünf und schicke die, die mir nicht gefallen zurück ;-)
 
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  • #32
Ja, Sheldon!
 
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  • #33
Ich würde Klaviere nur noch bei Thomann kaufen. Hin- und Rücksendung ist ja kostenlos. Da bestelle ich mir einfach fünf und schicke die, die mir nicht gefallen zurück ;-)

Und was machst du, wenn dir alle fünf gefallen? Das wäre ein klassischer Fall von tragischer Ironie.
 
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  • #36
Aber manchen Leuten sind ja aus irgendwelchen Gründen auch immer nur Neuklaviere unabhängig von der Qualität nur das einzig akzeptable solange sie neu aussehen
Darauf gründet das Geschäftsmodell eines hier ansässigen Klavierhändlers. Der kauft die letzten Schrottklaviere auf, lässt innen alles wie gehabt und lackiert die außen neu...
 
  • #37
Darauf gründet das Geschäftsmodell eines hier ansässigen Klavierhändlers. Der kauft die letzten Schrottklaviere auf, lässt innen alles wie gehabt und lackiert die außen neu...
Ist der in Dortmund ansässig?
 
  • #38
Da ist aber mehr die Kundschaft schuld als der findige Händler …

Wobei ich zugebe, ein guter äußerlicher Zustand gibt schon auch was her!
 
  • #39
Da ist aber mehr die Kundschaft schuld als der findige Händler …
? Das man unwissend in ein Geschäft geht mit der Erwartungshaltung genau deswegen Beratung erhalten zu können, gehört doch zu den normalen Dingen der Welt, und ist überdies doch Grundlage jeder herkömmlichen Retail-Geschäftsmodells.
Unnormal wird es wie in dem beschriebenen Fall, wenn so das Unwissen der Kundschaft ausgenutzt wird. Fällt unter Unseriösität.
 

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