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Akelei
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Liebe Mitglieder des Forums,
seit einigen Wochen lese ich Beiträge aus dem Bereich Klavierkauf, da mich das Klavierspielvirus erwischt hat.
Ich bin nach jahrzehntelanger Abstinenz seit anderthalb Jahren wieder am Klavierspielen, nachdem ich mir kurzentschlossen einen C Bechstein N12 von 1966 gegönnt habe. Dabei war meine Idee, als Anfängerin nicht wieder ein grottenschlechtes Instrument zu erwerben, wie es mir als junge Studentin mal angedreht wurde. Der Fehlkauf und die ständig mit dem Besenstiel gegen die Decke klopfenden Nachbarn haben damals nach 2 Jahren dazu geführt, dass ich das Klavierspielen wieder beendet habe. Ein clavinova der 1. Generation von Yahama konnte mich nicht begeistern.
Der alte Bechstein läßt sich nun richtig gut spielen und in Kombination mit meiner exzellenten ukrainischen Klavierlehrerin konnte ich sehr gute Fortschritte machen. Ich habe nun die Idee, mir ein Konzertklavier oder noch lieber Flügel* zu gönnen, möchte aber dabei unter 30 k€ bleiben. Damit ich als Anfänger keinen weiteren Reinfall erlebe, dachte ich, dass ein gebrauchtes Konzertklavier ein guter Zwischenschritt wäre.
Angespielt habe ich einige Klaviere und Flügel*, darunter hat mir vor allem ein Steinway* V 125 von 1994 sehr gut gefallen, das war aber schon reserviert. Ein Bechstein Concert 8 würde ich auch noch sehr gerne anspielen.
Gerade habe ich bei einem Klavierhändler einen generalüberholten wunderschönen alten Bösendorfer Flügel* 170 von 1910 entdeckt und angespielt, bin ganz hingerissen vom Anschlag und Klang. Preis < 30 k€. Für mich als Laien sieht er aus wie neu, deshalb an die Experten und Erfahrenen unter Euch die Frage, ob Ihr eine Kaufempfehlung aussprechen könnt, ohne den Flügel* gesehen zu haben. Der Standort hätte 19,5 qm bei 2,8 m Höhe und eine neue Fußbodenheizung bei guter Luftfeuchtigkeit auch im Winter.
- Der Flügel wurde vom Klavierhändler vor einem Jahr in Polen von Klavierbauern generalüberholt, wo genau war nicht zu erfragen, ein Arbeitsprotokoll gibt es nicht
- Folgende Arbeiten wurden durchgeführt: Gussrahmen neu lackiert, Resonanzboden gespänt (2 kleine Späne konnte ich sehen), Stimmstock, Saiten neu (auf Nachfrage keine Original Bösendorfer Basssaiten), Schwander Mechanik überarbeitet mit neuen Kunststoffbelägen und Hammerköpfen, Polyestergewand
Für einen Kauf spricht für mich das sehr gute Preisleistungsverhältnis mit Möglichkeit zum Mietkauf und Upgrade, 5 Jahre Garantie. Die besonderen Eigenschaften des Bösendorfers bzgl. Klang und Schwander Mechanik. Ein bezahlbarer Flügel! Meinen alten Bechstein würde der Händler für einen fairen Preis in Zahlung nehmen.
Kritisch sehe ich, dass es keine genauen Angaben zum verwendeten Material und Klavierbauer gibt, die spezielle Mechanik. Der Rückkauf würde zu einem Verlust von 8.000 Euro führen plus 2000 Verlust für den verkauften Bechstein. Ich habe nur kurz angelesen, dass die Schwander Mechanik sehr hochwertig sein soll und von einem Klavierbauer vor Ort erfahren, dass Reparaturen im Verlauf möglich wären. Ob ein Klavierbauer als Gutachter in der Nähe des Händlers unvoreingenommen berichten würde, weiß ich nicht.
Was meint Ihr? Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen, auch wenn die Abbildungen wahrscheinlich zu unscharf sind.
seit einigen Wochen lese ich Beiträge aus dem Bereich Klavierkauf, da mich das Klavierspielvirus erwischt hat.
Ich bin nach jahrzehntelanger Abstinenz seit anderthalb Jahren wieder am Klavierspielen, nachdem ich mir kurzentschlossen einen C Bechstein N12 von 1966 gegönnt habe. Dabei war meine Idee, als Anfängerin nicht wieder ein grottenschlechtes Instrument zu erwerben, wie es mir als junge Studentin mal angedreht wurde. Der Fehlkauf und die ständig mit dem Besenstiel gegen die Decke klopfenden Nachbarn haben damals nach 2 Jahren dazu geführt, dass ich das Klavierspielen wieder beendet habe. Ein clavinova der 1. Generation von Yahama konnte mich nicht begeistern.
Der alte Bechstein läßt sich nun richtig gut spielen und in Kombination mit meiner exzellenten ukrainischen Klavierlehrerin konnte ich sehr gute Fortschritte machen. Ich habe nun die Idee, mir ein Konzertklavier oder noch lieber Flügel* zu gönnen, möchte aber dabei unter 30 k€ bleiben. Damit ich als Anfänger keinen weiteren Reinfall erlebe, dachte ich, dass ein gebrauchtes Konzertklavier ein guter Zwischenschritt wäre.
Angespielt habe ich einige Klaviere und Flügel*, darunter hat mir vor allem ein Steinway* V 125 von 1994 sehr gut gefallen, das war aber schon reserviert. Ein Bechstein Concert 8 würde ich auch noch sehr gerne anspielen.
Gerade habe ich bei einem Klavierhändler einen generalüberholten wunderschönen alten Bösendorfer Flügel* 170 von 1910 entdeckt und angespielt, bin ganz hingerissen vom Anschlag und Klang. Preis < 30 k€. Für mich als Laien sieht er aus wie neu, deshalb an die Experten und Erfahrenen unter Euch die Frage, ob Ihr eine Kaufempfehlung aussprechen könnt, ohne den Flügel* gesehen zu haben. Der Standort hätte 19,5 qm bei 2,8 m Höhe und eine neue Fußbodenheizung bei guter Luftfeuchtigkeit auch im Winter.
- Der Flügel wurde vom Klavierhändler vor einem Jahr in Polen von Klavierbauern generalüberholt, wo genau war nicht zu erfragen, ein Arbeitsprotokoll gibt es nicht
- Folgende Arbeiten wurden durchgeführt: Gussrahmen neu lackiert, Resonanzboden gespänt (2 kleine Späne konnte ich sehen), Stimmstock, Saiten neu (auf Nachfrage keine Original Bösendorfer Basssaiten), Schwander Mechanik überarbeitet mit neuen Kunststoffbelägen und Hammerköpfen, Polyestergewand
Für einen Kauf spricht für mich das sehr gute Preisleistungsverhältnis mit Möglichkeit zum Mietkauf und Upgrade, 5 Jahre Garantie. Die besonderen Eigenschaften des Bösendorfers bzgl. Klang und Schwander Mechanik. Ein bezahlbarer Flügel! Meinen alten Bechstein würde der Händler für einen fairen Preis in Zahlung nehmen.
Kritisch sehe ich, dass es keine genauen Angaben zum verwendeten Material und Klavierbauer gibt, die spezielle Mechanik. Der Rückkauf würde zu einem Verlust von 8.000 Euro führen plus 2000 Verlust für den verkauften Bechstein. Ich habe nur kurz angelesen, dass die Schwander Mechanik sehr hochwertig sein soll und von einem Klavierbauer vor Ort erfahren, dass Reparaturen im Verlauf möglich wären. Ob ein Klavierbauer als Gutachter in der Nähe des Händlers unvoreingenommen berichten würde, weiß ich nicht.
Was meint Ihr? Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen, auch wenn die Abbildungen wahrscheinlich zu unscharf sind.
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