In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Eva, 23. Sep. 2008.

  1. Eva
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    Eva

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    Zu 1.: Es geht nicht darum, dass in einem solchen Fall unbedingt Strafe hätte sein müssen. Der Autofahrer sollte aber wenigstens nachsehen, ob etwas passiert ist. Ansonsten ist es Fahrerflucht, auch bei einer Katze! Irgendwie finde ich die Todesstrafe eh' zu harmlos. Das schadet nur den Hinterbliebenen. Aber wenigstens einen Monat vielleicht mal Führerschein und Autoentzug wäre angebracht

    Zu 2.: Wenn er es nicht war, dann kann man nur noch schlussfolgern, dass es pure Absicht war! Es handelt sich um eine lange, kurvenfreie Strecke und diese Katze fällt nun einmal vollkommen auf. Wer sie dann absichtlich überfährt, der hat erst recht eine Strafe verdient.

    Zu 3.: Aber die Menschen allesamt über Katzen zu stellen, das ist nun wieder eine bessere Ansicht? Warum kann denn kein nebeneinander möglich sein? Warum kann ein Autofahrer nicht verantwortungsbewusst fahren?
    Wie schon einmal erwähnt, es hätte sich ja auch um ein Kind handeln können. Glaubt ihr allen Ernstes, dass dieser Autofahrer dann ausgewichen wäre oder gebremst hätte? Wenn ja, dann sagt das wieder ziemlich viel darüber aus, wie über ein Katzenleben gedacht wird...

    Zu 4.: Wenn eine Katze in eine Marderfalle gerät, dann stirbt sie auch nicht sofort, sondern quält sich noch ewig. So etwas wird amüsant gefunden, wenn es aber einen Menschen betrifft, dann ist das wieder was anderes. Und wenn die kleine Katze, die überfahren wurde, nun auch nicht gleich tot war? Glaubt ihr denn, dass Katzen keinen Schmerz empfinden?

    Kann es denn nicht einfach in Dörfern eine Geschwindigkeitsbegrenzung geben? Und wenn Katzen schon nicht als Freunde zählen, kann dann nicht der "Besitz" anderer Menschen respektiert werden? Kann man nicht gesetzlich den Gebrauch einer Lebendfalle vorschreiben?

    Die Welt gehört den Menschen nun einmal nicht allein. Das scheinen sie aber immer wieder zu vergessen!
     
  2. Chaotica
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    Chaotica

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    @ violapiano, koelnklavier

    Ich finde eure Pianistenargumentation abwegig. Geht in ein ein beliebiges Internetforum mit "normalen" Leuten und postet Dinge wie diese hier; da bekommt ihr mindestens die gleichen Reaktionen. Das hat doch nichts mit "autistischen" Pianisten zu tun.

    Ich gebe ja zu, ich konnte auf manch derbe Pointe auch nicht verzichten, aber verletzend war das mMn nicht, und ich glaube, dass ich Eva schon einigermaßen verstanden habe.

    @ Eva

    Ich kenne mich mit Katzen durchaus ein bisschen aus, wir haben hier seit Jahren welche. Ich mag die durchaus und bin kein Katzenhasser, aber lieben tu ich sie definitiv nicht, weil ich denke, dass das denen nicht gerecht wird. Ich bekomme ehrlich gesagt ein bisschen Bauchschmerzen, wenn du sagst, dass du dich mit einer Nachbarkatze "angefreundet" hast. Von deiner Seite aus mag das durchaus zutreffend sein, aber eine normale Katze kann das meiner Erfahrung nicht in gleichem Maße erwidern. Sie gewöhnt sich an einen und mag manche Menschen vielleicht mehr als andere, aber das würde ich nicht als "Freundschaft" bezeichnen. Wenn in meiner Familie jemand plötzlich nicht mehr da ist, ob dauerhaft oder nur zeitweise, aus welchem Grund auch immer, ist der Katze das (nach meiner Beobachtung) egal. Es fehlt halt zum großen Teil die Gegenseitigkeit. Deswegen finde ich das Wort "Freundschaft" in Bezug auf Katzen nicht so gut.

    Aber das heißt weder, dass Katzen asozial sind, noch, dass man Katzen nicht wertschätzen soll. Es ist ja schon so, dass die Katze hin und wieder auf einen zugeht, aber dann will die (bei normalen Katze, ich weiß nicht, wie es mit deiner ist) entweder, dass man eine Dose öffnet oder dass man sie nach draußen lässt oder dass man sie krault. Wenn du sagst, dass du deiner Katze alles erzählen kannst, ist das natürlich völlig in Ordnung, aber du solltest dir dabei bewusst sein, dass du dabei nicht mit der Katze, sondern mehr mit dir selbst "interagierst". Das kann durchaus hilfreich sein, ist aber nicht das Gleiche, wie wenn man einem Menschen erzählt, was man denkt und fühlt. Das sollte man nicht auf eine Stufe stellen. Vielmehr sollte man die Katze als das wertschätzen, was sie ist, um Rosenspieß' Gedanken wieder aufzugreifen. Das ist schwer in Worte zu fassen; es heißt jedoch auf keinen Fall, dass man die Katze als unterlegen und den Menschen als Krone der Schöpfung betrachtet. Es geht eher darum, dass man als Katzenhalter eher eine Beobachterrolle einnimmt, im Gegensatz zum Hundehalter.

    Gerade eben, als ich das geschrieben habe, ist unser Kater hier ins Zimmer gekommen. Der schreit mich tierisch an, ich steh auf, denke, er muss mal oder so, gehe im hinterher und er führt mich in den Wintergarten, nur um sich unter den Tisch zu setzen und in die Luft zu starren. Hallo, was soll das? :cool: Das ist doch der Grund, warum Leute sich Katzen halten: ich kann jetzt stundenlang sinnieren, warum der das jetzt gemacht hat (könnte ich). ;)

    Das nur, um den Eindruck zu widerlegen, dass ich Katzenhasser bin. Wenn die Nachbarn ihre 10 Jahre alte Katze tatsächlich nur eingeschläfert haben, weil sie im Weg war, ist das eine Sauerei.
     
  3. tapirnase
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    tapirnase

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    eva du bist der genialste troll seit langem :D :D :D :D
     
  4. violapiano
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    violapiano

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    Herr Gott, bitte lass Toleranz vom Himmel fallen......:shock:

    Chaotica, Du findest solche Postings tatsächlich normal, das :shock: schockt mich noch mehr.

    Ich werde mich an dieser Diskussion nicht mehr beteiligen.:rolleyes:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. Sep. 2008
  5. Chaotica
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    Chaotica

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    Mit "normalen Leuten" meinte ich Durchschnittsinternetbenutzer. Und verglichen mit dem, was man sonst so im Internet liest, ist das hier doch völlig harmlos. Ich bin halt Realist, tut mir leid, wenn dich das schockt.