Hallo zusammen

  • Ersteller Ersteller yana
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  • #21
Hallo @yana und willkommen in unserer Runde.

Ich bin M35 Jahre alt und habe rein zufällig mein Interesse für das Klavier entdeckt, daher möchte ich auch einsteigen in das Thema Klavier

Zufällig? Wohl eher nicht. Etwas in Dir hat den Wunsch geweckt, Klavier spielen zu lernen. Du hast es bisher aber noch nicht gesehen.

Ich glaube nicht an Zufälle!

2011 habe ich erlebt, was viele als Zufall bezeichnen würden. Das Resultat dieses Vorfalls: Ich habe Klavierunterricht genommen und ein Digitalklavier gekauft. Der zweite Vorfall hat den Kauf eines jetzt über 120 Jahre alten Flügels bewirkt den ich ursprünglich nicht haben wollte.

Deine geplante Vorgehensweise könnte in Frust enden, denn die „Musiktheorie“ und das Instrument sind nicht trivial. Einem Unterrichtenden kann man Fragen stellen, falls man nicht weiterkommt. Wenn man - alleine vor sich hinwurschtelnd - nicht mehr durchblickt, könnte schnell Frust aufkommen der zur Aufgabe des Vorhabens führt. Und das wäre sehr bedauerlich. Auch für schnellere Fortschritte wäre der bessere Weg: Instrument kaufen und Lehrperson suchen.

Hier im Forum wird recht oft „Harmonielehre im Selbststudium“ von Thomas Krämer empfohlen. Bei Clavio gibt es dazu einen Workshop.
 

  • #22
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  • #23
Die weißen Tasten stehen für die fröhliche Musik und die schwarzen für die traurige.
Kannst du das bitte sein lassen? Hier bittet ein neuer User um Hilfe und du beantwortest seine Fragen mit solch einem Unsinn.
 
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  • #24
@Flint , es reicht!
 
  • #25
Hallo Yana, sofern Du noch hier hereinschaust: Vor dem Klavierunterricht würde auch ich nicht zu Literaturstudien über allg. Musiklehre, etc. raten. Begleitend zum Unterricht können solche Werke sinnvoll sein, später dann auch über Formenlehre, Harmonielehre, Gehörbildung, etc. Dafür brauchst Du aber einen Klavierlehrer, der Dir sagt, was Du brauchst. Ansonsten bist Du wie ein Patient, der ohne Arztbesuch auf Verdacht mal in der Apotheke verschiedene Präparate zusammenkauft, oder wie ein Schwimmschüler, der Schwimmen im Wohnzimmer lernen möchte, anhand von Bewegungsmustern. Was im Vorhinein durchaus Sinn hat, ist das Einprägen von den Notennamen auf der Klaviatur,den Stammtönen (weißen Tasten), im Zusammenhang mit dem Notenbild. So etwas kannst Du hier ausdrucken, die Musikschule Wuppertal ist so freundlich: https://www.klavierunterricht-bj-wuppertal.de/Downloads/NTN88.pdf Diese Ausgabe bezeichnet dann auch den Ton H als H und nicht B, was im anglo-amerikanischen Raum z.B. der Fall ist. Als weiteren Schritt würde ich dann mit einem leeren Blatt Papier die Leiste, die die Tonnamen der weißen Tasten nennt, zuhalten, und versuchen, Töne Deiner Wahl sofort auf der Klaviatur zu identifizieren und zu treffen. Zur Kontrolle dann nachschauen. Das Ganze erst einmal nur mit den weißen Tasten, in der eingestrichenen Oktave und der kleinen Oktave: die anderen Bereiche später. Und auch das wäre früh genug, wenn Du Unterricht nimmst.
 
  • #26
Hallo,

Ich bin’s nochmal, ich habe mich mittlerweile umgehört und von den Musikschule Rückmeldung bekommen und die Lage sieht leider sehr Mau aus!

Die Kreismusikschule in der Nähe hat eine Wartezeit von bis zu 6-12 eher 6 Monate. Die Kreismusikschule mit deutlich besserem Angebot und Lehrern, bisschen weiter weg, wiederum hat mir gesagt, dass wahrscheinlich bis zu 2 Jahre Wartezeit in Betracht kommen.

Die Preise sind auch nicht wenig bzw. Recht unterschiedlich, für 30 Minuten Einzelunterricht verlangt. Schule A: 102€ mtl. bessere Schule B: 82€ mtl.
Ist das ein normaler Preisrahmen?

Ansonsten habe ich bereits die Bücher ausgeliehen von ABC Musik Wieland Ziegenrücker und Musiklehre Anschaulich erklärt von DK Verlag.

Habt ihr Klavierbezogene Literatur Empfehlung ?(Nicht wie spiele ich Klavier sondern an das Thema Klavier näher bringen, alles bezogen auf Spieltechnik, Handhaltung etc. Überlasse ich dem Lehrer).

Ich habe im Forum gefunden
  • Das Klavierhandbuch von Carl Humphries
  • Alfreds Klavierschule für Erwachsene (scheint unbeliebt zu sein?)
Vielen Dank im Voraus.

Freundliche Grüße
Yana
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #27
ich habe mich mittlerweile umgehört und von den Musikschule Rückmeldung bekommen und die Lage sieht leider sehr Mau aus!
Du könntest auch jemanden suchen, der / die privat Unterricht gibt. Das können musikalisch und pädagogisch ausgebildete Lehrer sein, die es ja nicht nur in Städten, sondern auch auf dem Land gibt.
 
  • #28
Mittelfristig, ist das dann wohl angesagt, das gute an den öffentlichen Schule war, man konnte das Profil vom Dozenten einsehen, insbesondere seine Qualifikation und Werdegang, sowie eine klare Kostenstruktur. Was bei den Privaten nicht sofort ersichtlich ist.
Aufjedenfall Recherche notwendig.
Grüße
 
  • #29
Viele, die privat unterrichten, haben eine eigene Website und schreiben dort etwas zu ihrem Hintergrund.
Du kannst auch mal im Musiklehrer-Finder des DTKV (Deutscher Tonkünstler-Verband) gucken:
 
  • #30
Viele, die privat unterrichten, haben eine eigene Website und schreiben dort etwas zu ihrem Hintergrund.
Du kannst auch mal im Musiklehrer-Finder des DTKV (Deutscher Tonkünstler-Verband) gucken:
Dankeschön für den Tipp, leider gab es in meiner Umgebung keine Treffer. Per google findet aber definitiv einige in der Umgebung, es scheint dass Sicht nicht jeder anmeldet.
 
  • #31
Hallo Yana, sofern Du noch hier hereinschaust: Vor dem Klavierunterricht würde auch ich nicht zu Literaturstudien über allg. Musiklehre, etc. raten. Begleitend zum Unterricht können solche Werke sinnvoll sein, später dann auch über Formenlehre, Harmonielehre, Gehörbildung, etc. Dafür brauchst Du aber einen Klavierlehrer, der Dir sagt, was Du brauchst. Ansonsten bist Du wie ein Patient, der ohne Arztbesuch auf Verdacht mal in der Apotheke verschiedene Präparate zusammenkauft, oder wie ein Schwimmschüler, der Schwimmen im Wohnzimmer lernen möchte, anhand von Bewegungsmustern. Was im Vorhinein durchaus Sinn hat, ist das Einprägen von den Notennamen auf der Klaviatur,den Stammtönen (weißen Tasten), im Zusammenhang mit dem Notenbild. So etwas kannst Du hier ausdrucken, die Musikschule Wuppertal ist so freundlich: https://www.klavierunterricht-bj-wuppertal.de/Downloads/NTN88.pdf Diese Ausgabe bezeichnet dann auch den Ton H als H und nicht B, was im anglo-amerikanischen Raum z.B. der Fall ist. Als weiteren Schritt würde ich dann mit einem leeren Blatt Papier die Leiste, die die Tonnamen der weißen Tasten nennt, zuhalten, und versuchen, Töne Deiner Wahl sofort auf der Klaviatur zu identifizieren und zu treffen. Zur Kontrolle dann nachschauen. Das Ganze erst einmal nur mit den weißen Tasten, in der eingestrichenen Oktave und der kleinen Oktave: die anderen Bereiche später. Und auch das wäre früh genug, wenn Du Unterricht nimmst.
ich habe verstanden was du meinst. Wenn ich Ende eine Wartezeit von X Monaten habe, dann möchte ich auch keine Däumchen drehen. Grundlegende Sachen und Begriffe zu lernen bis dahin, sollte nicht schädlich sein.
 
  • #32
Wenn du in der Zwischenzeit (und am besten darüber hinaus) etwas Sinnvolles tun möchtest, suche dir einen Chor, in dem du mitsingen kannst. Das bringt 100mal mehr als das Durchlesen irgendwelcher Bücher fernab der Praxis.
 
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  • #33
Wenn du in der Zwischenzeit (und am besten darüber hinaus) etwas Sinnvolles tun möchtest, suche dir einen Chor, in dem du mitsingen kannst. Das bringt 100mal mehr als das Durchlesen irgendwelcher Bücher fernab der Praxis.
Ich hab mit dem Thema Singen absolut nichts am Hut.
 
  • #34
Ich hab mit dem Thema Singen absolut nichts am Hut.
Das ist bedauerlich, lässt sich zum Glück aber leicht ändern. ;-)

Ich halte Singen für unverzichtbar, wenn man ein Instrument lernen will. Ohne zu singen ist die Ausbildung eines musikalischen Gehörs und einer Klangvorstellung sehr schwierig - wenn nicht sogar unmöglich. Mehr oder weniger verständnisloses Tastendrücken kann man zwar machen, hat mit Musik aber nur sehr wenig zu tun.
 
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  • #35
Wenn du absolut keine Möglichkeit hast, einen Klavierlehrer in der Nähe zu finden, könntest du vielleicht einen Online- Kurs belegen.

Franz Titscher bietet mit "Spielend Klavierlernen" einen solchen Kurs an:


Es gibt auch noch andere Anbieter, mal sehen, was die anderen dazu schreiben.
 
  • #36
Ich glaube ich habe das Thema Klavieler Lehrer bzw. Schule soweit abgehackt. Eine Privatschule hat mir auch eine Möglichkeit für Ende August/September gegeben falls eine Person abspringt, mal schauen.

Was mich noch interessiert wäre ob ihr Klavierbezogene Literatur empfehlen könnten für den Anfänger. Ich habe folgendes gefunden, geben es noch alternativen?
-Das Klavierhandbuch von Carl Humphries
-Alfreds Klavierschule für Erwachsene (scheint unbeliebt zu sein?)

Mit freundlichen Grüßen
 
  • #37
"Pianoforte" von Dieter Hildebrandt
"Fis, Schätzchen" von Erna Ronca
 
  • #38
Und hier noch der praktische Nutzen des Klavierspiels:

 
  • #39
Ich bedanke mich herzlich bei allen, ihr habt mir sehr weitergeholfen. Ich melde falls es Probleme geben sollte.
 
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