Hallo zusammen

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yana

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Hallo Zusammen,

Ich bin M35 Jahre alt und habe rein zufällig mein Interesse für das Klavier entdeckt, daher möchte ich auch einsteigen in das Thema Klavier. Meine Musikalische Erfahrung beträgt genau 0% weshalb ich auch eher unkonventionell starten möchte.

Ich habe mir Anfänger Literatur rausgesucht, die einem die Musiktheorie beibringen soll (Tonhöhe, Intervalle und Tonleitern etc.) damit ich eine vernünftige Basis aufbaue bevor ich zum teuren Klavierlehrer gehe und das dann von ihm erzählt bekomme. Falls ich es bis dahin nicht aufgebe würde ich dann gut vorbereitet Klavierunterricht nehmen und ein E-Piano kaufen. Also Keine Technik für das Klavierspielen aber alles drum herum.

Die rausgesuchten Werke wären:
  • Allgemeine Musiklehre anschaulich erklärt, DK Verlag
  • Elementare Musiklehre für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Praktische Musiklehre - Das ABC der Musik im Unterricht und Selbststudium
  • Musiklehre Rhythmik Gehörbildung
  • Sowie die beiden Webseiten, lehrklaenge.de und Musiklehre.at
Diese Werke habe ich aus dem Forum rausgesucht und nochmal paar Beispiele per ChatGPT eingepflegt, und wollte daher eine letzte Bestätigung haben ob ich vielleicht auch anders das Thema angehen könnte oder andere Literatur besser wäre. Es sollte auf jedenfall nicht zu kompliziert sein und eher kleinteilig aber keine Dummies Version. Mein Favorit ist Allgemeine Musiklehre anschaulich erklärt vom DK Verlag.

Wenn ich damit fertig wäre, würde ich dann zum Klavierlehrer gehen und ein E-Piano kaufen. Ich würde aufgrund der Umstände höchstwahrscheinlich ein gebrauchtes E-Piano besorgen, weil die Platzverhältnisse nicht sehr gut sind darüber hinaus wohne ich in einem Mehrfamilienhaus weshalb das Thema Lautstärke beachtet werden muss, vermutlich wird überwiegend in niedriger Lautstärke oder mit Kopfhörern gespielt. Bis dahin habe ich aber bei der Stadtbibliothek ein E-Piano, das Roland* F701 zur Verfügung zum Erkunden.

Ich habe im Forum gelesen dass es die Möglichkeit gebe sich als Lehrprobenschüler auf der Musikhochschule zu bewerben, leider habe ich überhaupt keine Anzeigen oder ähnliches im Internet finden können. Gibt es die Infos nur vor Ort ist der eher selten anzutreffen (bezogen auf Düsseldorf)?

Was haltet ihr davon und vielen Dank im Voraus.

Liebe Grüße

Yana
 

Hi Yana,
Deine Schilderung des "ich versuche mir erst selbst Theorie anzueignen und wenn ich bis zum Ende des Buches nicht aufgegeben habe, erlerne ich auch das Instrument" lässt sich mir die Fußnägel hochrollen, ehrlicherweise 😅
Die Theorie lässt sich meiner Meinung nach am besten am Instrument und den jeweiligen Stücken erlernen. Die bekommst du automatisch mit den ersten Gehversuchen am Instrument mitgeliefert und wird häppchenweise serviert.
Auch falls du (liegt es am Geld? Ist ein teures Hobby und verständlich) erst einmal ohne Unterricht beginnen möchtest, so würde ich doch trotzdem mit einem Lehrwerk zusammen mit einem Instrument beginnen.
Was du auch machen kannst bei manchen Musikschulen oder Lehrern sind z.B. Zehnerkarten ohne festen Vertrag, wo du dann z.B. alle paar Wochen einen Lehrer siehst, wenn du einen Termin machst. Ist günstiger als wöchentlich treffen.
 
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Achso, nebenbei ein Buch zur Musiktheorie lesen ist natürlich nicht verkehrt. Aber ansonsten lernt man Dinge ja häufig auch einfach durchs machen :D

Ich hab mir auch 2 Musiktheoriebücher gekauft, um nebenbei die Theorie besser zu verstehen. Aber am Ende bin ich immer zu beschäftigt damit, stattdessen schöne Stücke am Instrument zu spielen (woran ich auch jedes Mal Theorie erlerne). 🙂
 
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Lieber @yana , willkommen!
Bitte kaufe oder miete Dir zuerst ein Instrument und fang' einfach an. Am allerallerbesten mit Unterricht. Parallel dazu Bücher lesen schadet nicht, aber das, was Du liest, musst (!) Du am Instrument nachvollziehen.
Viel Spaß!
 
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Hallo Sabrina,

nein, es liegt nicht unbedingt am Geld, aber Tipp mit dem Zehnerkarten finde ich gut! Da ich zeittechnisch eher alle 2 zwei Wochen die Zeit dazu habe ein Unterricht zu besuchen. Ich wollte mich auch selber testen ob es tatsächlich nach 3-6 Monaten immer noch ein echtes Interesse da ist oder nur ein kurzweiliger Gedanke. Ein E-Piano habe ich noch nicht, da müsste ich mich noch durchforsten durch das Forum.

Grüße
 
Hallo Sabrina,

nein, es liegt nicht unbedingt am Geld, aber Tipp mit dem Zehnerkarten finde ich gut! Da ich zeittechnisch eher alle 2 zwei Wochen die Zeit dazu habe ein Unterricht zu besuchen. Ich wollte mich auch selber testen ob es tatsächlich nach 3-6 Monaten immer noch ein echtes Interesse da ist oder nur ein kurzweiliger Gedanke. Ein E-Piano habe ich noch nicht, da müsste ich mich noch durchforsten durch das Forum.

Grüße
Du möchtest ja aber das Hobby Klavierspielen erlernen und nicht das Hobby Musiktheorie. Dir den Weg dahin mit trockener Theorie zu erschweren und dir zu beweisen, dass du danach immer noch Lust hast und dir das Hobby quasi erst verdienen musst...? Ich vermute, bis dahin hast du dir die Lust verdorben😅
Theorie und Praxis sollten immer Hand in Hand gehen, nicht das eine das Tor zum Ausprobieren des anderen sein.

Mein Klavierverkäufer meinte mal auf das ständige "Mein Kind übt erst mal auf nem Keyboard vom Nachbarn, wenn es dann lange genug dranbleibt, dann kaufen wir ihm ein richtiges Instrument/E-Piano, wir wissen ja gar nicht, ob es das Hobby überhaupt durchzieht" von potentiellen Kunden, das wäre wie wenn man sein Kind beim Fußballverein anmeldet und erst einmal 3 Jahre lang auf Crocs mitspielen lässt, und wenn sich das Kind den Spaß bis dahin nicht schon abgewöhnt hat, dann kauft man dem Kind danach auch Turnschuhe :D
 
Du möchtest ja aber das Hobby Klavierspielen erlernen und nicht das Hobby Musiktheorie. Dir den Weg dahin mit trockener Theorie zu erschweren und dir zu beweisen, dass du danach immer noch Lust hast und dir das Hobby quasi erst verdienen musst...? Ich vermute, bis dahin hast du dir die Lust verdorben😅
Theorie und Praxis sollten immer Hand in Hand gehen, nicht das eine das Tor zum Ausprobieren des anderen sein.

Mein Klavierverkäufer meinte mal auf das ständige "Mein Kind übt erst mal auf nem Keyboard vom Nachbarn, wenn es dann lange genug dranbleibt, dann kaufen wir ihm ein richtiges Instrument/E-Piano, wir wissen ja gar nicht, ob es das Hobby überhaupt durchzieht" von potentiellen Kunden, das wäre wie wenn man sein Kind beim Fußballverein anmeldet und erst einmal 3 Jahre lang auf Crocs mitspielen lässt, und wenn sich das Kind den Spaß bis dahin nicht schon abgewöhnt hat, dann kauft man dem Kind danach auch Turnschuhe :D
Ich verstehe in welche Richtung du gehen möchtest und kann es auch nachvollziehen in dem Sinne. Ich werde mir das mal überlegen. Ich habe halt immer noch die Befürchtung dass es etwas kurzseliges sein könnte und stehe ich da.
 
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Lieber @yana , willkommen!
Bitte kaufe oder miete Dir zuerst ein Instrument und fang' einfach an. Am allerallerbesten mit Unterricht. Parallel dazu Bücher lesen schadet nicht, aber das, was Du liest, musst (!) Du am Instrument nachvollziehen.
Viel Spaß!
Ich weiß jetzt nicht ob man ein E-Piano mieten kann, es gibt laut der Kreismusikschule Mietgeräte, ob E-Piano enthalten müsste ich mal nachfragen. Mein Gedankengang ist, ich weiß nicht wofür die Tasten stehen, daher sollte ich erstmal lernen auf was ich denn überhaupt tippe.
 
Mein 1. Instrument hab ich von Ebay Kleinanzeigen gehabt, ein günstiges älteres E-Piano für 400 Euro oder so mit Hocker. Ich hab das ein Jahr später wiederum verkauft fürs gleiche Geld (hab mir was besseres gekauft). Ich nehme an, wenn du dir ein bereits gebrauchtes E-Piano anschaffst wirst du es für nen ähnlichen Preis quasi verlustfrei auch wieder los.
Anders wäre es natürlich mit neuen E-Pianos, aber bei bereits gebrauchten Instrumenten setzt du dich nicht in die Nesseln, wenn du doch nicht dran bleibst.

Es gibt übrigens auch bei E-Pianos die Möglichkeit die zu mieten. Bei unserem Klavierhändler in der Stadt fangen die günstigsten Mietpreis bei 29 Euro im Monat an. Wenn du nicht mehr spielst, gibst es zurück. Falls du es behalten willst, werden die ersten 12 Monate angerechnet. Solche Deals haben recht viele Klaviergeschäfte.

So oder so, willkommen im Kreise der Hobbypianisten und Klavierbegeisterten :)
 
  • #10
Mein 1. Instrument hab ich von Ebay Kleinanzeigen gehabt, ein günstiges älteres E-Piano für 400 Euro oder so mit Hocker. Ich hab das ein Jahr später wiederum verkauft fürs gleiche Geld (hab mir was besseres gekauft). Ich nehme an, wenn du dir ein bereits gebrauchtes E-Piano anschaffst wirst du es für nen ähnlichen Preis quasi verlustfrei auch wieder los.
Anders wäre es natürlich mit neuen E-Pianos, aber bei bereits gebrauchten Instrumenten setzt du dich nicht in die Nesseln, wenn du doch nicht dran bleibst.

Es gibt übrigens auch bei E-Pianos die Möglichkeit die zu mieten. Bei unserem Klavierhändler in der Stadt fangen die günstigsten Mietpreis bei 29 Euro im Monat an. Wenn du nicht mehr spielst, gibst es zurück. Falls du es behalten willst, werden die ersten 12 Monate angerechnet. Solche Deals haben recht viele Klaviergeschäfte.

So oder so, willkommen im Kreise der Hobbypianisten und Klavierbegeisterten :)
Dankeschön! ich werde mich mal umhören, den Gebrauchtkauf hatte ich bereits ins Auge gefasst.
 
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  • #11
@yana , Willkommen.
Lass Dich nicht beirren. Die Idee ist gar nicht schlecht.
Ich habe auch erst ein Jahr Theorieunterricht gehabt, bevor ich an ein Instrument durfte. Das bringt viele Vorteile mit sich; einen Nachteil kann ich rückblickend nicht erkennen (klar, damals als Kind war ich natürlich ungeduldig).
Parallel dazu Bücher lesen schadet nicht, aber das, was Du liest, musst (!) Du am Instrument nachvollziehen.
Das ist absolut richtig! Allerdings hat jeder Mensch ein Instrument: die Stimme, und dazu noch Bleistift und Notenpapier.
Vorbereitend auf das Instrument kann ich noch die Workshops von Klaus Kauker* empfehlen. Sehr anschaulich am Instrument erklärt und dabei so verständlich, dass man das auch ohne vorhandenes Instrument kapiert.

*) https://www.youtube.com/@MusikTraining/playlists
Workshop "Music-Basics", "Intervalle", "Tonleitern, Skalen, Modi", "Akkorde"
 
  • #12
Hast du als Kind erst mit Theorie angefangen und dann mit der Praxis dazu, oder als Erwachsener das so selbst entschieden?
 
  • #13
Also Keine Technik für das Klavierspielen aber alles drum herum.
Bis dahin habe ich aber bei der Stadtbibliothek ein E-Piano, das Roland F701 zur Verfügung zum Erkunden.
Ich sehe da einen potenziellen Widerspruch.

Es spricht nichts dagegen, sich ein bisschen einzulesen, aber man sollte auch hören, worum es geht. Also entweder ein Buch mit BegleitCD mit vielen Hörbeispielen, oder selber machen. Im zweiten Fall wäre ein bisschen Anleitung zum Spielen von einem Lehrer nicht verkehrt.
Ich würde nicht erst mit dem Spielen anfangen, nachdem das letzte Buch durchgeackert ist.
 
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  • #14
Bei der ersten Aussage gings mir darum, keine falsche Technik abzulehnen die dann wiederum später korrigiert werden muss.

Eins oder zwei haben glaube ich Begleite CDs beigelegt, die Einarbeitungsphase an sich ist ja nur paar Monate, bis dahin würde ich mich dann reinfuchsen mit Epianos Auswahl, Kreismusikschule/Musikverein/Lehrer in der Umgebung etc.
 
  • #16
Auch wenn man beschließt zunächst nur Theorie zu lernen sollte man wenigstens so mit der Klaviatur umgehen können, dass man alles hörbar vor die Ohren stellen kann. Theorie ist ohne Gehörbildung sinnfrei!
 
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  • #17
Musik ist immer ein ganzheitliches Erlebnis. Eine Sprache erlernt man am Besten, wenn man sie spricht.
Wenn man dann gute Bücher liest, lernt man dann, sich immer besser auszudrücken.
Ich halte Theorie ohne Praxis für zu verkopft. Musik ist in erster Linie eine sinnliche Erfahrung.
Aber natürlich bin auch ich, wie andere hier auch der Meinung, dass theoretisches Wissen sehr nützlich und weiterführend ist.
Aber sie ist nicht der Beginn der Musik. ;-)
 
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  • #18
Ich halte Theorie ohne Praxis für zu verkopft.
Ich halte sie ohne Praxis sogar für sinnfrei.
Als Kinder hatten wir Theorie praktiziert, und das vor allem mit der eigenen Stimme und dem Ohr. So wurde keine Note und kein Intervall gelernt, ohne vorher zu hören und nachzusingen. Hören, nachsingen, aufschreiben, später dann lesen, nachsingen...
 
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  • #19
Ich erkunden mich aktuell nach Schulen und Preisen. Aber ich möchte vorher Wissen was ich mache.
 
  • #20
Bei der ersten Aussage gings mir darum, keine falsche Technik abzulehnen die dann wiederum später korrigiert werden muss.
Das hatte ich schon verstanden. Und bei der zweiten Aussage geht es darum, dass Tasten gedrückt werden, also dass gespielt wird. Da sollte man sich Unterricht bzgl. des Wie nehmen.
 
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