Gendersprache ist gaga.....

Dieses Thema im Forum "Sonstige Musikthemen" wurde erstellt von Ellizza, 7. März 2019.

  1. Ellizza
    Offline

    Ellizza

    Beiträge:
    953
    Zitat aus Frankfurter Allgemeine online heute :-D:bomb:
    " „Ich finde das alles total gaga, sowohl das Binnen-I als auch das Gender-Sternchen“, sagte die Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin im Kanzleramt für Digitalisierung dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "
    https://www.faz.net/aktuell/politik...endergerechte-sprache-fuer-gaga-16076900.html

    So ist es. Chancengleichheit :blume:hat nichts mit schriftlichen Sternchen:010: zu tun, die angeblich zur Mahnung gereichen sollen.

    Genauso die Gendertoilette. Man ersetze die Großtoiletten einfach durch viele Kleineinheiten mit Waschbecken in der Kabine, die für alle sind. Im Flugzeug gehts doch auch.....:idee:
     
    Henry, méchant village, Pirata und 4 anderen gefällt das.
  2. mick
    Offline

    mick

    Beiträge:
    9.462
    Cool. Sowas haben wir zuhause!
     
    Ellizza und Holger gefällt das.
  3. Joh
    Offline

    Joh

    Beiträge:
    761
    Ich hoffe auch, dass das nur eine Phase ist...
    ...das macht mich wirklich krank und wütend, das Ganze.

    Ich zitiere da gerne mal wieder Sean Brummel: "egal, wie man es macht: irgend ein Idiot ist immer beleidigt..."
     
    méchant village, Holger und dilettant gefällt das.
  4. hasenbein
    Offline

    hasenbein

    Beiträge:
    7.647
    Auch Dumpfbirnen sagen ab und zu mal was Richtiges.

    So wie hier im Fall von Doro "Flugtaxi" Bär.
     
    thomas 1966 gefällt das.
  5. Rohrdommel
    Offline

    Rohrdommel Guest

    Mensch Leute,

    da habt Ihr wieder einen Stunkfaden verzapft, und das als Vorabendmesse zum Internat. Frauentag, der in Berlin sogar gesetzlicher Feiertag ist, Mann oh Mann , laßt doch mal etwas Frischluft durchschwingeln und die Gemüter freiblaserln! ;-)
     
  6. Curby
    Offline

    Curby

    Beiträge:
    2.131

    View: https://www.youtube.com/watch?v=B1U_sXZtIMU

    Das Gleichstellungsparadox
    "Je freier die Menschen in einer Gesellschaft sind, je mehr Möglichkeiten sie haben zu tun was auch immer sie wollen, desto wahrscheinlicher ist es, dass genau die genetischen Veranlagungen zum Ausdruck kommen."

    LLAP
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2019
    dilettant gefällt das.
  7. thomas 1966
    Offline

    thomas 1966

    Beiträge:
    1.689
    Dr. Tomas Kubelik: »Wie Gendern unsere Sprache verhunzt.« gehalten auf dem Symposium »Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften« am 23.1.2016 in Stuttgart

    View: https://youtu.be/Ri-kVYDTEAk
     
  8. Rohrdommel
    Offline

    Rohrdommel Guest

    Einseitige, eingeschlechtige Sprache verhunzt die Menschen ;-) puh, huhu
     
  9. Pedall
    Offline

    Pedall

    Beiträge:
    1.563
    Du meinst wahrscheinlich "eingeschlechtlich", nicht "eingeschlechtig".
    Ist aber egal - was jemand meint, der mit der Sprache so auf Kriegsfuß steht wie Du, ist doch völig uninteressant.
     
    trm, thomas 1966 und Klavirus gefällt das.
  10. dilettant
    Offline

    dilettant

    Beiträge:
    7.222
    Danke für dieses spannende Video!
    :super:
     
  11. Rohrdommel
    Offline

    Rohrdommel Guest

    Da Du @Pedall ja fast keine eigentlich sachlich relevanten Beiträge lieferst, siehe Archiv, ist es unbeachtlich und "selbstredend" , was Du so sezernieren musst; da du scheinbar nicht anders kannst, hast du meine Anteilnahme an deiner geistigen Forderung.
    Du musst halt lernen , mit deinen Problemen entspannt zu leben.

    Wie jemand Sprache gestaltet , ist seine und sicher nicht Deine Sorge, was störts denn das Wetter, ob das pedallisierte Hähnileinchen kräht oder krawehlt ;-) ha ha ha
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. März 2019
  12. beo
    Offline

    beo

    Beiträge:
    1.509
    Bei dem Gleichstellungsparadox, fehlt mir immer ein Aspekt. Das Bedürfnis der Menschen den Erwartungen der anderen Menschen zu entsprechen. Ich glaube, dass das den meisten Menschen überhaupt nicht auffällt. Nur wenn man aus dem einen oder anderen Grund Schwierigkeiten hat, diesen Erwartungen zu entsprechen, wird mit der Nase darauf gestoßen. Je mehr sich eine Gesellschaft um Gerechtigkeit bemüht, um so geringer fällt die Wirtschaftliche Motivation aus, sich einen männlich Konontierten Beruf zu suchen, die sonst eine Rolle spielt. Es gehen nur noch die Frauen in technische Berufe, deren technische Neigung wirklich überdurchschnittlich ist.
     
  13. Curby
    Offline

    Curby

    Beiträge:
    2.131
    Und das ist der springende Punkt! Da hast du es nämlich ganz genau auf den Punkt gebracht!

    Momentan wird mir und allen anderen versucht vorzuschreiben, wie ich zu sprechen und zu schreiben habe! In Institutionen oder Behörden wird - soweit ich weiß - inzwischen teilweise verlangt, dass man so spricht und schreibt (gendert). Wie war das mit der Uni Leipzip - alle Titel nur noch weiblich? Oder eine andere Hochschule, wo man Minuspunkte bekommt, sofern man sich an die deutsche Rechtschreibung hält und diesen Unsinn nicht mitmacht?

    Ist es nicht genau das, was dieses Paradox aussagt? Ich könnte tun was ich will - der Druck ist weg und das wahre Ich kommt zum Vorschein?
     
    trm, Holger, dilettant und 2 anderen gefällt das.
  14. mick
    Offline

    mick

    Beiträge:
    9.462
    @Pedall liefert eine Menge relevanter Beiträge - und damit meine ich vor allem Beiträge zum eigentlichen Gegenstand dieses Forums. Die sind allesamt sehr fundiert und zeugen von hoher Sachkenntnis und Durchdringung der Materie.

    Deshalb eine Werbeeinblendung extra für dich:


    View: https://www.youtube.com/watch?v=hCb6D_b0C8c
     
    Gernot, trm, thomas 1966 und 2 anderen gefällt das.
  15. Curby
    Offline

    Curby

    Beiträge:
    2.131
    @mick Dem Rohrdommel kann man meiner Meinung nach nicht vorwerfen von nichts eine Ahnung zu haben. Er ist lediglich ähnlich wie **** stark in eine Richtung fokussiert. Ein "einfach mal die Fresse halten" finde ich daher nicht angebracht.
     
  16. beo
    Offline

    beo

    Beiträge:
    1.509
    Nicht ganz. Weil Männer sich auch ohne ausgeprägte Neigung und teilweise ohne jedes Talent für technische Berufe entscheiden. Einfach weil sie damit die Erwartungen der Gesellschaft erfüllen. Mein Berufsleben ist gespickt mit Begegenungen von Männern die glauben mir die Benutzung eines Schraubenschlüssels erklären zu müssen. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich gemerkt habe, dass die das nicht machen, weil sie mich für dumm halten, sondern weil das für sie eine echte Hürde war.
     
    Barratt gefällt das.
  17. mick
    Offline

    mick

    Beiträge:
    9.462
    Das habe ich auch nicht geschrieben. Aber wenn er @Pedall vorwirft, keine sachlich relevanten Beiträge zu verfassen, dann zeigt das, wie wenig Ahnung er vom Gegenstand dieses Forums hat. Und da frage mich des Öfteren, warum er ausgerechnet hier ist, wo seine breit gestreuten Interessen so gut wie alles abdecken - alles außer Musik.
     
    Barratt gefällt das.
  18. Curby
    Offline

    Curby

    Beiträge:
    2.131
    Nein, weil sie dazu neigen. So wie Frauen eher zu sozialen Berufen, Berufen mit Menschenkontakt neigen. Wenn kein essentieller Überlebensdruck herscht, du gerade nicht gezwungen wirst einen klischeebehafteten Beruf zu wählen, du frei aussuchen kannst oder massiv Werbung bei Frauen für MINT gemacht wird - gerade dann wird der Unterschied immer deutlicher und klarer, dann sind es scheinbar auf einmal 90% männliche Ingenieure und 90% Krankenschwestern.

    Ich habe ganz andere Erfahrung. Ich kenne keinen einzigen weiblichen Ingenieur oder Handwerker. In meinem Studiengang waren von 80 Personen 3 Frauen dabei, die alle vorzeitig abgebrochen haben. Niemand hat Frauen daran gehindert diesen Studiengang auszuwählen. Immer wenn ich beispielsweise auf der Messe Berlin war, saßen die Frauen ausschließlich in den Büros. Die Technickfuzzis wie ich waren allesamt Männchen. Bei all meinen Arbeitgebern und überall wo ich mal zum Vorstellungsgespräch war, habe ich einmal tatsächlich eine Frau gesehen. Anfang 50, Umschulung um am Ende ihrer Karriere noch mal was anderes zu machen.

    Ich habe auch mal ein Jahr im Krankenhaus gearbeitet (medizinisch technisches Labor). Dort gab es tatsächlich ein paar Pfleger. Der Großteil waren aber schlicht und ergreifen Frauen. Bei mir im Labor war es tatsächlich 50:50 - das ist aber ein gutes Beispiel eines Berufes, der beides vereint: Technik und soziales.

    PS: In Berlin ist heute Feiertag. Ich arbeite im Homeoffice in einem anderen Bundesland. ICH HABE NICHT FREI! Welch Diskriminierung.. naja ist halt so
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2019
  19. beo
    Offline

    beo

    Beiträge:
    1.509
    Und ich bleibe dabei: Es ist nicht ausreichend überprüft ob die Neigung intrinsisch oder extrinsisch ist.

    Bislang gibt es eine Beobachtung und die weitgehend unhinterfragte Annahme, wenn es die Beobachtung gibt, dann muss das intrinsisch sein.

    Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man intinsisch Motiviert ist etwas zu tun, wofür man schlicht zu doof ist. Zeit für eine Anekdote:
    Anfang der 90er, ich war damals noch Maschinenbau Studentin, Regellungstechnik Praktikum, mir war als Partner ein Elektrotechnik Student drittes Semester zugeteilt. Das Praktikum war keine Herausvorderung es gab einen kleinen Schaltplan, nachdem man Kabel stöpsel musste. Mein Partner hatte Schwierigkeiten den Schaltplan zu lesen... Nach einem Jahr Studium der Elektrotechnik! Ich habe also Kabel gesteckt und mein Partner machte große Augen: "Ich finde das ja toll, dass Du das als Frau so kannst" Ich: "Warum sollte ich schlechter denken können, nur weil ich weiblich bin?" Dann hielt er einen Monolog darüber, wie sehr er dafür ist, dass Frauen gleichberechtigt werden und auch nicht technsiche Berufe gehen usw. Und als ich mit dem Versuch fertig war kam noch "Aber ich finde es toll, dass Du das als Frau so kannst".

    Hey der Junge hatte null Motivation für sein Fach, der hat überhaupt nicht versucht zu verstehen, was ich da gemacht habe. Unserer Wirtschaft täte es mit Sicherheit besser, wenn Berufe nach Begabung und nicht nach Geschlecht gewählt würden.
     
    Alter Tastendrücker und Barratt gefällt das.
  20. Curby
    Offline

    Curby

    Beiträge:
    2.131
    Wenn die Quote der Männer im vergleich zu Frauen in deinem Studiengang so viel höher ist (und das ist und war sie) - dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du an einen weniger Begabten gelangst durchaus gegeben. Und herzlichen Glückwunsch, es ist dir tatsächlich ein paar mal passiert :super:.

    Stell dir vor, an den wenigen Kankenpflegern denen ich begegnet bin hatte ich nichts auszusetzen. Mir sind aber dennoch das ein oder andere mal Pflegerinnen begegnet, die ihren Beruf verfehlt bzw. nicht ernst nahmen und sich total daneben benahmen.

    Das versucht man eigentlich mit Noten hinzubiegen. Aber wenn heutzutage Studiengänge aufgrund nieder Abgangszahlen gefährdet sind, schleust man auch schechte Studenten gerne mal mit guten Noten durch - um dann die Existenz und Finanzierung des Studienganges zu sichern.

    Mir ist es neu, dass Berufe nach Geschlecht ausgewählt werden. Wo passiert das? Wer entscheidet das?
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2019
    Henry und Musikhasser gefällt das.