Gedächtnis Gehörbildung

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Flint

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Ich habe ein Kurzzeitgedächtnis wie ein Sieb. Deshalb muss ich Höraufgaben etliche Male hören oder in kleineren Häppchen verfrühstücken.
Wenn ich es einmal habe, ist das Aufschreiben ein Klacks.
Was meint Ihr z.B. zu diesem hier? Wie oft braucht Ihr, um das komplett zu erfassen?
 
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Ich finde das auch anspruchsvoll zu merken, da es so viele verschiedene Geräusch-Klänge gibt, ohne dass eine Melodie enthalten ist. Wäre es ein einziger Ton / Geräusch oder maximal zwei, oder würde eine Melodie gespielt / gesungen, wäre es viel einfacher. Das hier ist wie Nonsense-Gerede oder Laute einer Sprache, die man nicht spricht, sich aber merken soll. Es lenkt ab vom Eigentlichen, nämlich dem Rhythmus. Verstehe den Sinn also nicht ganz.
 
Ja, Melodeien sind "konkreter". Aber mei: es gibt halt auch reine Rhythmusstimmen in der Musik.
 

Ist ja kein Problem, das rauszuhören. Es lenkt einfach nur ab.
 
Ich finde das auch anspruchsvoll zu merken, da es so viele verschiedene Geräusch-Klänge gibt, ohne dass eine Melodie enthalten ist. Wäre es ein einziger Ton / Geräusch oder maximal zwei, oder würde eine Melodie gespielt / gesungen, wäre es viel einfacher.
Hä, wieso? Der Typ spricht doch immer nur "da" bzw. "ga" als Silben. Sind doch überhaupt nicht "verschiedene Klänge". Die Rhythmen sind aber schon fortgeschritten, da die Töne zum Teil so auseinandergerissen sind und das Ganze etwas "beliebig" wirkt. Mein Rat an Flint: Erstmal einfachere und "musikalischer" gestaltete Rhythmusdiktate machen.
 
Beziehst du dich da auf die zwei Takte in dem Beispiel?

Ich fände es für mich gar nicht so hilfreich zu wissen, wie oft sich eine andere Person das anhören muss, um es sich zu merken und zu notieren. Denn je nach deren Erfahrungen und Voraussetzungen kann die andere Person entweder wesentlich schneller sein als ich oder wesentlich langsamer. Gehörbildung ist kein Wettbewerb. Also, natürlich musst du, wenn du darin geprüft wirst, innerhalb weniger Wiederholungen etwas aufschreiben können, aber das übt man ja vorher.

Wofür übst du es denn und seit wann? Und wirst du durch eine Lehrperson unterstützt?
 
Beziehst du dich da auf die zwei Takte in dem Beispiel?
Nein, auf vier Takte. *)
Hatte mir eher Austausch über Gedächtnisstrategien erhofft (vielleicht gibt es auch keine), als über den Sinn von Gehörbildung.

*) Die Diktate sind i.d.R. ca. 3-5 Takte lang:
Rhythmusdiktat.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
Hatte mir eher Austausch über Gedächtnisstrategien erhofft (vielleicht gibt es auch keine), als über den Sinn von Gehörbildung.
Mir hilft es im ersten Schritt, die Abfolge von binären und ternären Strukturen zu verstehen. Wenn das einmal klar ist, konzentriere ich mich auf die Ausfüllung dieser Strukturen. Und dann kann ich es mir auch merken.
 
  • #15
Vielleicht wollte sie auch noch die Ansage der Dame notieren...
 
  • #16
Die Frage meinst Du jetzt nicht ernst, ne? "Klassiker"... (augenroll)
:004: Ich war nicht darauf vorbereitet, dass man auch noch nen Takt vorgegeben bekommt... Wenn ich die Info erhalte, dass es 4 Takte im 2/4-Takt sind, brauche ich das doch nicht. Und wozu diese Achtel? ... Verwirrend ohne Ende :005:
 
  • #17
Dann hast du offenbar noch nie ein Stück mit Auftakt notiert. Der ist ohne Töne nicht ohne Weiteres erkennbar.
Oder bei Nr. 8: wie willst du erkennen, daß es auf 1-und los geht?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #18
Für meine Gehörbildungsschüler verwende ich das altbekannte „ich packe meinen Koffer“-Spiel.
Ich gebe vor, welche Elemente verwendet werden dürfen (zu Beginn nur wenige, zB Viertel/zwei Achtel/vier Sechzehntel; später dann Triolen, Synkope, Pausen etc dazu) und gebe die Taktart vor (erste Versuche im 2/4, später dann längere Takte)
Schüler A klopft einen Takt. Schüler B wiederholt diesen und hängt einen eigenen dran. Schüler C wiederholt beide Takte und hängt auch einen eigenen dran usw… Wer rausfliegt, beginnt eine neue Runde.
Trainiert das Denken in „Viertelpaketen“ und das Memorieren ganzer Takte ziemlich gut;-)

Vielleicht hast du ja Übepartner, mit denen du das mal probieren kannst.
 
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  • #20
Für meine Gehörbildungsschüler verwende ich das altbekannte „ich packe meinen Koffer“-Spiel.
Ich gebe vor, welche Elemente verwendet werden dürfen (zu Beginn nur wenige, zB Viertel/zwei Achtel/vier Sechzehntel; später dann Triolen, Synkope, Pausen etc dazu) und gebe die Taktart vor (erste Versuche im 2/4, später dann längere Takte)
Schüler A klopft einen Takt. Schüler B wiederholt diesen und hängt einen eigenen dran. Schüler C wiederholt beide Takte und hängt auch einen eigenen dran usw… Wer rausfliegt, beginnt eine neue Runde.
Trainiert das Denken in „Viertelpaketen“ und das Memorieren ganzer Takte ziemlich gut;-)

Vielleicht hast du ja Übepartner, mit denen du das mal probieren kannst.
Das klingt witzig.
 

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