Der Bleistift ...

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dibabel

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... verursacht ein furchtbares Geräusch, wenn ich ihn schon wieder irgendwo unter dem Notenblatt liegen gelassen habe und er auf die Tasten fällt. Was schreibt ihr in den Notentext? Meiner ist nicht nur voll Bleistift. Ich benutze auch Textmarker und Buntstifte. Ich verbinde zum Beispiel die Noten, die bleiben, das hilft mit, ich schreibe mir einen langgezogenen Pfeil, wenn die Hand in die Tastatur geschoben wird (schwarze Tasten im Griff haben), auch manchmal "alles schwarz" oder so. Eigentlich viel zu bunt, und ich brauche es eigentlich nur am Anfang, aber oft hilft es auch, das zu haben, wenn ich ein Stück länger nicht angefasst habe. Auch einzelne Noten schreibe ich hin oder die Akkorde. Eigentlich hätte ich gern weniger ... kriegt man das weg? Und warum kann ich den Bleistift nicht einfach oben ablegen :014:
 

... wrd bei mir nicht für Notizen in Noten genutzt, sondern für die Noten selbst.
Entsprechend steht auf meinem Klavier immer ein Notenblock, davor liegen auf der Notenablage ein Bleistift und ein Radiergummi.
Wenn der Bleistift mal runterfällt, dann mache ich mir eher Sorgen um die Mine, als um das Geräusch dabei.
 
Ich schreibe eigentlich nur ab und zu Fingersätze in die Noten, sonst normalerweise nichts. Außer bei Kammermusik, weil ich mich da an alle Absprachen erinnern muss, v.a. wenn es festzulegende Parameter gibt. Aber das ist Typsache. Mancher Schüler / Student schreibt sich jeden Hinweis in die Noten, ich habe das früher auch gemacht, bis ich vor lauter Gekritzel nichts mehr sehen konnte... hatte diese Angewohnheit blind von einem früheren Lehrer übernommen. Jetzt mag ich die Noten gerne blank und neutral.
 
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Ich schreibe praktisch nichts in die Noten. Außer das Datum und den Ort von eigenen Aufführungen.
 
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Farbige Einträge mache ich nur an Stellen, die besondere Beachtung erfordern - mir wäre es ansonsten zu bunt.

Und warum kann ich den Bleistift nicht einfach oben ablegen :014:

Stifte liegen bei mir nicht am Flügel* herum, sondern...

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Zunächst von den unbekritzelten Noten eine Kopie ziehen als Arbeitsausgabe, damit einstudieren und schreiben, was und wie man will. Später das "saubere" Original verwenden, ggf. mit einigen, ausgereiften Fingersätzen, etc. Spart Radiererei im Original und Unleserlichkeiten...
 
Der beste Platz für einen Bleistift ist bei einem Flügel* innen, direkt vor den Stimmstiften. Den Tipp gab mir mal ein Klaviertechniker. Da kann nicht passieren, dass er zwischen Klappe und Korpus rutscht und man kann ihn sehr schnell und gut greifen.
Meinen Schülern sage ich gerne: Der Bleistift sei dein Freund!
Er hilft uns unbedingt, im Übeprozess wiederkehrende Fehler auszuschliessen, wie beispielsweise Fingersätze einrahmen/ schreiben oder auch mal eine Note oder einen schlecht entzifferbaren Akkord zu benennen. Stimmen farbig zu markieren kann auch hiflreich sein.
Allerdings schätze ich auch keine vollständig zugekritzelten Noten. Man kann sich aber eine Arbeitskopie anfertigen, die man zu Beginn mit allem beschriftet, was einem notwendig erscheint und, ist man fortgeschritten, geht man zu den Originalnoten über.
Sinnvoll sind auch tablets . Das Programm mobile sheets z.B. lässt alles Mögliche an Eintragungen zu, ich finde das herrlich. Wenn man es nicht mehr braucht, wird es rückstandslos ausgewischt.
 
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Ich füge Fingersätze, Anmerkungen u.ä. direkt am Tablet digital ein, einfach mit dem Finger, ohne Stift. Lässt sich jederzeit ändern (wenn ich den Radiergummi meiner mir schuldlos Angetrauten am Flügel* sehe, kriege ich jedesmal die Krise) und sieht top sauber aus (ich bin handschriftlich passionierter Kritzler). Die ganzen Anmerkungen werden nicht direkt in das Notenblatt integriert. sondern können jederzeit nach Bedarf aus- und wieder eingeblendet werden.
 
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Die Geigenlehrerin meiner Tochter 😉
 
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  • #10
@nispi , :-D Diese Pfeile kenne ich. Die gibt´s in meinen Cellonoten auch mit Freuden. Und sie helfen. Ich finde Dein Bild ein gutes Beispiel für sinnvolle Eintragungen. Lediglich die Qualle bereitet mir Verständnisprobleme, wabert sie doch frech in den Noten herum...
 
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  • #12
Kenne ich so auch noch aus meinen Geigenzeiten. Genauso wie die DDR-Fernseher war das aber alles schwarzweiß. :-)
Damals gab es auch noch die guten Wasserleitungen aus Blei.
Apropos Blei, sind die gleichnamigen Stifte so etwas wie ein veganes Schnitzel?
 
  • #13
Bleistiftminen werden soweit ich weiß seit längerer Zeit schon aus Graphit gefertigt.
Ich benutze Bleistift, wenn eine der Türen in meinem Haus quietscht (Einfach die Scharniere mit einem weichen Bleistift bemalen).
 
  • #14
Das ist ein guter Tipp mit dem Schloss. Der Vergleich mit dem veganen Schnitzel hinkt, ein Schnitzel heißt nur, dass etwas geschnitten wurde, ob das totes Tier ist oder Papier, ist damit nicht gesagt. Es gibt viele "Überbleibsel" wie "Bleistift", ein "Strohhalm" ist ja als Trinkhalm auch nicht aus Stroh und man muss Bücher auch nicht mehr "aufschlagen" oder am Handy "auflegen".

Also gut. Ich habe so meine Hieroglyphen, das sieht etwa so aus wie die von Nispi gezeigte Seite. Was lerne ich jetzt aus diesem Thread? Tatsächlich schaffe ich es später oft auch ohne diese Notizen, das mit dem sauberen Original ist ein guter Hinweis.

Oft überlese ich sie sogar meine Notizen und denke dann: Herrje, das steht doch da. Aber meistens prägt sich das Bild doch irgendwie ein und erleichtert das Spielen. Ich mach einfach weiter so. Nur das mit dem Ablegen vom Stift, das muss ich noch üben. Hm.
 
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