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Würde ich so gar nicht unterschreiben. Zum einen liegt die Cello-Stimme immer mitten im Klaviersatz, was die Balance deutlich problematisch macht, zum anderen haben durch die hohe Lage des Cellos die Saiten wenig Nachhall, was in mir immer das Gefühl einer gewissen asthmatischen Enge und Anstrengung auslöst. Wie herrlich klingt dagegen die sich in bester Lage entfaltende Violine!Für mich ist die Cellofassung mit Abstand die Schönste!
und das würde ich wiederum nicht unterschreiben. Klar kann in diesem Beispiel keine Bearbeitung mit dem Original mithalten, aber aus Sichtweise eines Bläsers kann ich aufgrund mangelnden Repertoires durchaus nachvollziehen, warum auch solch eine Bearbeitung einstudiert und aufgeführt werden möchte.Sämtliche Fassungen für Blasinstrumente halte ich für eine Zumutung. Würde ich mir im Konzert niemals freiwillig anhören.
kann ich schon nachvollziehen. Nur muss die nicht zwingend mit der Sichtweise des geneigten Zuhörers einhergehen.Sichtweise eines Bläsers
Finde ich auch. Für mich war Franck total neu. Mein Cellolehrer hatte diese Sonate mal am Rande erwähnt, und dann hörte ich sie vor einigen Wochen live und war hin und weg, besonders vom Klavierteil.Ja, fantastische Sonate, als Ergänzung:
Eigentlich nicht, aber bei manchen Passagen muss ich mich zwingen, sie nicht zu spielen, also ja, ich habe schon ein bisschen davon gespielt, hab aber noch keine Noten besorgt.Hast Du vor das Stück zu spielen?
Ehrlich gesagt für mich auch, und zwar deshalb, weil das Klavier gegenüber dem samtigen Celloklang mit seinem perkussiven, strahlenden Klangcharakter so gut rauskommt. Die Geigenfassung ist auch fantastisch, aber da strahlt die Geige stärker und tritt nach meinem Geschmack manchmal stärker mit dem Klavier in Konkurrenz.Für mich ist die Cellofassung mit Abstand die Schönste!
Kann ich nachvollziehen. Das Cello ist eigentlich kein Melodieinstrument, eher eines für die Mittelstimme, also zur Untermalung des Klaviertons. Es gibt aber auch Stellen, die mit dem Cello eindeutig besser klingen, z. B. hier meine absolute LieblingsstelleZum einen liegt die Cello-Stimme immer mitten im Klaviersatz, was die Balance deutlich problematisch macht, zum anderen haben durch die hohe Lage des Cellos die Saiten wenig Nachhall, was in mir immer das Gefühl einer gewissen asthmatischen Enge und Anstrengung auslöst. Wie herrlich klingt dagegen die sich in bester Lage entfaltende Violine!
@Presto welches Instrument spielst Du denn? Klarinette?aber aus Sichtweise eines Bläsers kann ich aufgrund mangelnden Repertoires durchaus nachvollziehen
Finde ich auch. Für mich war Franck total neu. Mein Cellolehrer hatte diese Sonate mal am Rande erwähnt, und dann hörte ich sie vor einigen Wochen live und war hin und weg, besonders vom Klavierteil.
Eigentlich nicht, aber bei manchen Passagen muss ich mich zwingen, sie nicht zu spielen, also ja, ich habe schon ein bisschen davon gespielt, hab aber noch keine Noten besorgt.

Das anhand einer Aufnahmen in so knalliger Akustik zu beurteilen, halte ich für gewagt. Ich habe diese Sonate sehr oft gespielt, dünn und schrill ist da wirklich nichts, schon gar nicht diese b-Moll-Stelle in recht tiefer Lage.Da ist mir der Geigenton zu dünn und zu schrill, das Cello hat da einfach mehr Power und Volumen und lässt das Klavier trotzdem mehr rauskommen.
Das ist großartigIch habe mich in den vergangenen Monaten intensiver mit der Sonate befasst und auch einige Male sie mit Geige geprobt.
!!! Wenn Du einmal auftrittst oder eine Einspielung hast, sag bitte Bescheid. Ich würde es sehr sehr gerne hören. Und vielen Dank für den Tipp mit der Ausgabe. Und wenn ich irgendwann soweit bin ich, dass ich die Sonate am Cello spielen kann, melde ich mich bei Dir Schrill sind in meinen Ohren eher die hohen Lagen, und etwas schwach auf der Brust die tiefen Lagen. Aber ich bin jetzt auch den Celloklang gewohnt und daher nicht neutral in meinem Urteilund schrill ist da wirklich nichts, schon gar nicht diese b-Moll-Stelle in recht tiefer Lage.

Nun ja, angesichts der Programmatik dieses Satzes kann man hier kaum von einer "Begleitung" sprechen...Der 2. Satz ist eher ein Klavierkonzert mit Cello- bzw. Geigenbegleitung.
Schwermut empfinde ich in dieser Sonate an keiner Stelle. Ganz im Gegenteil. Es ist sicher kein Zufall, dass dieses Werk ein Hochzeitsgeschenk war…die ungeheure schwermütige Tiefe dieses Werkes