Buch mit Fingersätzen für Akkorde

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annibee

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Ich hätte gerne Empfehlungen für ein Buch mit Abbildungen der Fingersätze für verschiedene Akkorde :001:
 

Ist das wirklich nützlich bzw. gibt es so etwas? In der Regel ergibt sich der Fingersatz ja aus dem Stück drum herum, ich greife ja meist Akkorde nicht isoliert. Und dann kommt es noch auf Handgröße an, welcher Fingersatz halbwegs bequem ist. Vielleicht will ich auch eine Mittelstimme herausheben und nehme deshalb einen anderen Fingersatz als den üblichen...
 
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Ich hätte bitte gerne eine Empfehlung, welche Schuhgröße ich tragen soll. Danke!
 

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Ist das wirklich nützlich bzw. gibt es so etwas? In der Regel ergibt sich der Fingersatz ja aus dem Stück drum herum, ich greife ja meist Akkorde nicht isoliert. Und dann kommt es noch auf Handgröße an, welcher Fingersatz halbwegs bequem ist. Vielleicht will ich auch eine Mittelstimme herausheben und nehme deshalb einen anderen Fingersatz als den üblichen...
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Mir geht es darum, dass ich mich frage, wo ich die Finger hinsetzen muss. Hier z.B. rutscht mein 4. Finger nach oben, also neben die schwarze Taste und ich frage mich, ob das genauso sein soll oder ob das falsch ist. Deswegen würden mir Bilder helfen. Da ich aber gesehen habe, dass manche ohnehin die Fingersätze in manchen Lehrwerken kritisieren, habe ich Zweifeo bekommen, ob ich mir nicht besser noch eine Übersicht zulege.
 
Das ist ein schönes Beispiel, warum allgemeingültige FS eher schwierig sind.
Für viele mit größeren Händen, und/oder dickeren Finger - außerdem abhängig davon ob laut oder leise, oberstimmenbetont oder nicht, oder abhängig davon was vorausgeht oder folgt sind neben 145 auch 245, 135, 123, 124, 134, allenfalls auch 235 oder sogar 215 (sehr originell eventuell 255) sinnvoll. Was soll da eine Vorgabe!
 
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Da ich aber gesehen habe, dass manche ohnehin die Fingersätze in manchen Lehrwerken kritisieren
Vorgebene Fingersätze können hilfreich sein oder hinderlich.

Denn wie @Alter Tastendrücker schreibt, hängt die Wahl des Fingersatzes von vielen Faktoren ab. Handgröße, Flexibilität der Hand und vor allem der musikalische Zusammenhang spielen eine Rolle.
Eine "Übersicht" bringt da nix.
 
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Dann muss ich darauf warten, „mehr“ Erfahrung und Wissen durch Unterricht und Zeit zu bekommen.
 
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Der Kontext ist unglaublich wichtig.

Dein Beispiel (fis-c-d), könnte z.B. in einer Kadenz vorkommen. Da wäre es ein Dominantseptakkord. Die dazugehörige Tonika wäre G-Dur (g-h-d).

Machen wir es ganz einfach, und betten deinen Beispielakkord zwischen zwei Tonikas ... du greifst g-h-d zum Beispiel mit 135. Dann liegt die 5 schon da, wo sie im Beispielakkord hin soll (auf dem d), und man lässt den Finger liegen.
Das h muss zum c hoch ... da liegt der vierte Finger nahe.
Das g muss zum fis hinuter ... und da bietet sich die 2 an, wenn man nicht mit dem Daumen springen will.
Ein möglicher Fingersatz für die Akkordfolge G-D-G mit dem Beispielakkord in der Mitte wäre also 135-245-135.
Die Frage, was davor kam, und was danach noch kommt, kann dafür sorgen, dass sich die Fingersätze für den ersten und letzten dieser drei Akkorde unterscheiden.
Und bis zu diesem Punkt gab es da noch keine Melodie, für deren Töne man eventuell noch einen oder zwei Finger "reservieren" müsste.

Aber ich kann dich beruhigen ... eigentlich funktioniert das irgendwann fast automatisch.
Ein Buch mit Bildern davon, wie man das "richtig" macht, kommt mir schon von der Grundidee her richtig falsch vor.
Vielleicht denkst du im Moment, dass dir sowas helfen könnte ... es könnte dich aber genausogut auch behindern, Schablonen für etwas zu lernen, wo Schablonen garkeinen Sinn machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
Dann muss ich darauf warten, „mehr“ Erfahrung und Wissen durch Unterricht und Zeit zu bekommen.
In der Tat. Genauso ist es. Anständig klimpern zu lernen dauert seine Zeit. Dafür sind die meisten zu ungeduldig und schmeißen dann bald wieder hin.

Diejenigen Amateure hier, die ganz vorzeigbar Klavierspielen können, hatten jahrelang Unterricht. Praktisch nichts von dem, was für das Klavierspiel wichtig ist, lässt sich mit einem Lehrbuch nach einmaligem Durchlesen lernen, verstehen, auswendig lernen, umsetzen und dann abhaken.

Deswegen sind auch Onlinekurse im Grunde genommen nichts anderes als Betrug, nur darauf angelegt, naiven Rookies die Kohle 'rauszuleiern.

Fingersätze sind abhängig von verschiedenen Faktoren. Es gibt also NICHT den offiziellen und immer gültigen Fingersatz für den C-Dur-Akkord - das wäre unsinnig.

Viel Spaß beim Verdauen simpler Wahrheiten!

CW
 
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  • #11
Die Grundprinzipien von Fingersätzen sind doch recht simpel:
  • Wo komme ich her?
  • Wo will ich hin?
  • Nehme ich den bequemsten Weg? Oder einen Fingersatz, der der musikalischen Intention am ehesten gerecht wird?
  • Und wenn ich partout keine sinnvolle Lösung finde, frage ich meinen Klavierlehrer …
 
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  • #12
  • #13
Mein Lehrer hat immer live im Unterricht die verschiedensten Fingersätze probiert und dazu gemurmelt. Erst fand ich, das der meine teure Zeit verschwendet, aber da habe ich jede Menge bei gelernt.
 
  • #14
liebe Anwesenden ....wenn ich es richtig sehe..wurde aud die Ausgangsfrage noch keine Antwort gegeben....ich denke fürs erste Herantasten gibt es viele Schriften nur mit Tonleitern und den dazugehörigen Akkorden und auch Umkehrungen einfach im Musikgeschäft nachfragen ...liebe Grüsse☺️
 
  • #15
Google mal "easiest keyboard collection". Vieleicht suchst Du so etwas. Das sind Leadsheets, die nicht nur die Akkorde angeben, sondern auch die Tasten auf der Klaviatur. Jeweils in den passenden Umkehrungen (wenn das das ist, was Du mit "Hochrutschen" meinst).
 
  • #16
In Hanon (original) gibt es Tonleitern, Dreiklänge, Akkorde, ... in allen Tonarten ausgeschrieben, sollte man so etwas brauchen!
 
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