... bin ich oder bist du zum klavierspiel gezwungen worden?

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von altermann, 19. Aug. 2019.

  1. Klein wild Vögelein
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    Klein wild Vögelein

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    Ich könnte mir vorstellen, dass Stilblüte, wie Ambros Langleb von ihren Eltern manipuliert wurde. :lol:
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Aug. 2019
  2. Klavirus
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    Klavirus

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    Wenn er nur lieber kurz weg gewesen wär!

    @altermann: stilblüte schrob schon, gelle?
     
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  3. Klein wild Vögelein
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    Klein wild Vögelein

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    Huch, hab’s korrigiert. :girl:
     
  4. klaros
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    klaros

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    . Eine viel ältere Schwester hatte Klavierunterricht und ich musste immer still sein wenn sie übte und spielte. Als meine Eltern dann auch mich zum Klavierunterricht schicken wollten, wollte ich nicht und habe gesagt, dass ich lieber Geige spielen würde. Wir hatten aber keine Geige, sondern ein Klavier und ein Harmonium. Mein Vater hat mich dann einfach beim örtlichen Organisten zum Klavierunterricht angemeldet.
    Jahre später kam er ins Zimmer wo ich gerade die Wut über den verlorenen Groschen übte und hat mir einen Groschen aufs Klavier gelegt, aber nicht als Belohnung. :026: war natürlich Spaß:007:
     
  5. altermann
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    altermann

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    Das weiß ich doch, dass Stilblüte schon schrob. Habe es gelesen und auch den sanften Druck der Eltern positiv empfunden. Die 3 anderen Mods neben @Stilblüte habe ich geschroben. War sicher etwas ungeschickt, diffus, oder so von mir formuliert.

    Gauf du Schlaumeier, dessen Vater einst ein berühmter Registrant der Domorgel zu Zwickau war.

    :017:
     
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  6. Peter
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    Peter Bechsteinfan

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    Jupp, z.B. weil ich schon öfter geschrieben habe, wie ich zum Klavier gekommen bin. ;-)
     
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  7. Stilblüte
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    Stilblüte Super-Moderator Mod

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    Erwarte mal nicht, dass jeder hier mitliest... Außerdem sind zwei Mods im Urlaub.
     
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  8. Albatros2016
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    Albatros2016

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    Nein, aber manchmal wünschte ich, ich wäre dazu gezwungen worden, dann hätten sich meine Eltern wenigstens einmal in irgendeiner Weise für mich interessiert.

    Seit frühester Jugend wollte ich immer das Singen und Klavierspielen lernen, aber meine Eltern waren viel zu sehr mit sich selber beschäftigt, als auch nur irgendein Talent ihrer Kinder zu fördern.

    Das Klavierspielen wurde mit der Begründung von zu wenig Geld abgeschmettert und meine große Liebe das Singen wurde als Spinnerei abgetan. Das einzige was blieb war die Gitarre, die ich meinen Eltern dann wenigstens aus den Rippen leiern konnte. Aber nach 3 Jahren war sie mir dann irgendwann Zuwider, sie blieb immer ein Ersatz. Ich fing, an mir selber einzureden, dass mein Wunsch Musik zu machen einfach nur ein riesiges Hirngespinst ist und ich begann ihn ganz tief in mir drinnen zu begraben.

    Mit dem 1. Kind und dem Vorsingen kam der Wunsch zu singen langsam, aber immer intensiver wieder zum Vorschein und doch hat es noch fast 10 Jahre gedauert, bis ich mich wirklich endlich getraut habe, in einen Chor zu gehen. Vor 6 Jahren habe ich dann begonnen, mir meinen ersten Herzenswunsch bezüglich Musik zu erfüllen und Gesangsunterricht zu nehmen.

    Letztes Jahr hatte ich dann eigentlich meinen Wunsch, noch jemals Klavier in meinem Leben zu lernen, begraben und unser Digitalpiano verkauft, das nur noch herum stand, nachdem keins der Kinder mehr Klavierunterricht wollte.

    Ich weiß gar nicht, was der Auslöser war, dass ich vor 4 Wochen das Keyboard, das auch noch vorhanden war, vom Schrank geholt habe. Irgendein innerer Zwang vielleicht?! Seitdem sitze ich jeden Tag mindestens 1 Stunde an den Tasten, nach einer Woche hab ich mir gesagt: "Jetzt oder nie!" und hab die umliegenden Musikschulen angeschrieben.
    Glücklicherweise hat es schnell geklappt und diese Woche hatte ich dann meinen allerersten Klavierunterricht mit 52 Jahren.

    Ich habe kein besonderes Ziel, dass ich dieses oder jenes Stück unbedingt spielen können möchte. Das ist alles noch so weite Zukunftsmusik, jetzt kommt einfach was kommt, egal ob es kleine Musikstücke, Tonleitern oder Akkorde sind. Ich will einfach nur überhaupt spielen können. Jeden Tag freue ich mich über jeden noch so kleinsten Fortschritt und ich genieße das Üben. Ich schaue zwischendurch nie auf die Uhr und bin jedes mal überrascht, wie schnell eine Stunde und mehr vergangen ist.

    Muss man mich zwingen zu üben? Ganz klares Nein.
     
  9. Nihil Baxter
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    Nihil Baxter

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    Klares "nein" zur Threadtitelfrage bei mir.

    Als ich seinerzeit das Hobby-Orchester - so zwischen größerem Kammer- und kleinerem Sinfonieorchester -, in dem ich über 15 Jahre als Blechbläser mitgewirkt habe, - und zwar ausdrücklich in Freundschaft und im Guten - verlassen hatte, und damit die Probenzeit "frei wurde", reifte der Plan, mich intensiver mit dem Tastenspiel, insb. zweihändig, zu befassen.

    Zunächst noch mit meinem damals einzigen Synthesizer, einem ein Yamaha DX21, zu dem in der Zwischenzeit aber etliche weitere gekommen sind, von denen ich viele selbst zusammengelötet habe, und einem Selbstlern-Buch ("Klavierspielen - mein schönstes Hobby" von Hans-Günter Heumann**).

    Tja. Als ich das dann am Telefon einer Tante erzählte, kam wenige Tage später ein Anruf der anderen Tante (ihrer ein paar Jahre jüngeren Schwester), ob ich nicht vielleicht ihr Digitalpiano haben wolle, das zu der Zeit ungenutzt herumstand. Klar wollte ich. Und das war der Wenn-schon-denn-schon-Punkt, an dem ich beschloss, qualifizierten Unterricht zu nehmen.

    Klar gabs immer wieder mal die "ich lerne es nie & bin doch eh zu blöd dafür"-Momente, aber da muss wohl jeder durch :016: :coolguy:.

    Und kürzlich kam von besagter Tante das Angebot bzw. der Vorschlag, die Klaviere (also das derzeit bei mir befindliche digitale und ihr Bechstein) doch zu tauschen...

    * primär Tenor- und Altposaune, wobei ich da oft entsprechend transponierte Hornstimmen gespielt habe
    ** mit der Sax-Version von Dirko Juchem hatte ich sehr gute Erfahrungen gemacht
     
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