Begegnungsstelle aller gläubigen Christen

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Henry, 6. Mai 2019.

  1. Henry
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    Henry ehemals Alb/Styx

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    Entsprechender Pfarrer wurd von der Gemeinde weg vergrault. Trotzalledem haben Kinder welche nicht christlich aufgewachsen sind , einen erheblichen Aufholbedarf....lern mal die ganzen Texte auf die Schnelle auswendig

    LG
    Henry
     
  2. Peter
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    Peter Bechsteinfan

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    Sorry dass ich blöd nachfrage; kenne mich da überhaupt nicht aus. Was für Texte?
     
  3. Henry
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    Henry ehemals Alb/Styx

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    Glaubensbekenntnis, Vater unser, Ave Maria......da kommt so einiges zusammen - nebst den 10 Geboten

    LG
    Henry
     
  4. Peter
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    Peter Bechsteinfan

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    Und das muss man in einer bestimmten Zeit gelernt haben, von wegen "Aufholbedarf", "auf die schnelle auswendig"?
     
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  5. Shaman1905
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    Shaman1905

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    Bei uns müssen Kinder, solange noch nicht religionsmündig, nichts auswendig lernen für die Taufe. Als Konfis dann schon, aber innerhalb eines Jahres ...
     
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  6. Henry
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    Henry ehemals Alb/Styx

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    Freilich - auch die Sprüche im Gottesdienst sollten sitzen - danken wir doch dem Herren, daß man ned des ganze Gotteslob auswendig wissen muß :rauchen:

    LG
    Henry
     
  7. Henry
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    Henry ehemals Alb/Styx

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    :005::005::005: Babys reden auch noch ned sooo viel

    LG
    Henry
     
  8. Shaman1905
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    Shaman1905

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    Ich schrieb aber dass das bis zur Religionsmündigkeit gilt. :005:
     
  9. Peter
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    Peter Bechsteinfan

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    Muss noch mal doof fragen: Was passiert, wenn man das nicht lernt? Wird man dann wieder rausgeschmissen?
     
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  10. maxe
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    maxe Temporär gesperrt

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    man wächst in und mit der Liturgie organisch zusammen,

    auswendiges Rezitieren kann manchmal auch zu Oberflächlichkeit anleiten,

    Novizen aber auch Altgedienten kann ein gelegentliches Mitlesen der Texte oft auch tieferes Verständnis bringen.

    Irgendwann hört man dann ja die Texte sowieso schon verinnerlicht voraus und schwingt in ihnen freudig mit.

    Wir sollten uns keine zu schweren formalen Zwänge auferlegen, denn "mein Wort (Joch) ist sanft und meine Last ist leicht" Mt 11,30.

    Singet Lob und Dank:-)
     
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  11. maxe
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    maxe Temporär gesperrt

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    Wer kommt, ist doch schon eingeladen,
    "kommt und seht!" Joh 1,39 :-)
     
  12. Ambros_Langleb
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    Ambros_Langleb

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    Hihi, das hättest Du mal vor 55 Jahren predigen sollen. Damals gab es in der wohllöblichen Lutherischen Landeskirche in Bayern noch eine "Konfirmandenprüfung" von archaischen Dimensionen, die den Abschluss eines zweijährigen Präparanden- und Konfirmandenunterrichts bildete. Dazu mussten wir auswendiglernen:
    • die wichtigsten 20 Kirchenlieder
    • die 10 Gebote samt den Erläuterungen des lutherischen Katechismus
    • Fünf Psalmen
    • die fünf (?) Hauptstücke des kleinen Katechismus - das war rhythmische Prosa und teuflisch schlecht zu merken
    Dazu mussten wir natürlich den Inhalt der Evangelien und der Apostelgeschichte kennen.

    Das ganze "Zeremoniell" fand am Sonntag vor der Konfirmation statt und die Kirche war voll mit Onkeln, Tanten, Großmüttern und anderen heimtückischen Gestalten, die nur darauf lauerten, dass ihr Abkömmling sich eine Blöße gäbe und dementsprechend hinterher abgewatscht werden müsse.

    Ich hatte es doppelt schwer. Zum einen war der "Prüfer" mein Alter, also musste ich, wie meine Mutter mir einbleute, alles tadellos können. Zum andern war ich der Orgler, der für diese "Festtag" etwas Besonderes zu liefern hatte, und das ohne Patzer vor den Ohren der allzeit erzürnungsbereiten Gemeinde. Ich hab gelernt und geübt wie ein gesengter Gaul und alles ordnungsgemäß abgeliefert. Und als ich hinterher meine Mutter fragte, ob alles ok gewesen sei, erhielt ich den Bescheid: "prahl nicht so, Kerl, sonst kriegst a Watschn" (daran, dass sie Dialekt sprach und nicht hochdeutsch, war aber zu merken, dass es nicht so ernst gemeint war wie gesagt).

    Hat es mir geschadet? Kaum - eher habe ich frühzeitig gelernt, dass man mehr aushält, als man sich selber zutraut. Hat es mir genützt? Wer weiß. Gemerkt hab ich mir von alldem nicht viel, aber ich weiß wenigstens, wo ich nachschauen muss, so es denn meinem Seelenheil dienen sollte. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2019
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  13. maxe
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    maxe Temporär gesperrt

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    Nein!
    JA:-)

    Wohl denen die da wandeln...:super:


    (Friedrich, was kann es schöneres geben als eine Kindheit mit reichlichem Musizieren, besonders an Orgeln zu jeder Stund (denn dein Papa hatte ja die Schlüssel).
     
  14. Häretiker
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    Häretiker

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    Meine Konfirmation war '79 und wir 'durften' auch eine Menge auswendig lernen. Vor der eigentliche Prüfung beruhigte er uns aber: er wollte, dass jeder mal ein paarmal dran kommt und was beantworten kann. Bei anderen Pfarrern musste mal vieeeeel weniger lernen.

    Grüße
    Häretiker
     
  15. Shaman1905
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    Shaman1905

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    Ich wurde 1977 konfirmiert und bei uns gab es keine Prüfung, nur einen Vorstellungsgottesdienst.
    Auswendig lernen mußten wir in der Grundschule viel, zum Beispiel in der 2. (!) Klasse einige Strophen von "Geh aus mein Herz". Da ich faul war, kassierte ich den ersten Fünfer meines Lebens, wußte aber genau, daß ich in der nächsten Stunde noch mal dran komme. Da habe ich ihn wieder ausgebügelt ... Allerdings hat es sehr lange gedauert, bis ich dieses Lied lieben gelernt habe mit seiner Geschichte (dabei war es am Fünfer definitiv unschuldig)..
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2019
  16. Ambros_Langleb
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    Ambros_Langleb

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    Also, deine Konfirmation gilt nicht, soviel ist sonnenklar. Beim jüngsten Gericht brauchst du damit gar nicht erst angeben. ;)
     
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  17. Ambros_Langleb
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    Ambros_Langleb

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    Hu? Den hatte natürlich ich. Freier Zugang zur Orgel war meine "Besoldung" (von 30 DM Weihnachtsgeld abgesehen, abholbar am 1. Advent beim Kirchenpfleger).
     
  18. frosch
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    frosch

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    Mir ward das zwar nicht angetan, doch hatte ich den Eindruck, dass meinen Mitschülern (sagte man damals noch) die ketzerisch abgewandelten Fassungen der Gebote nebst Erläuterungen wesentlich schneller geläufig waren als die Originale. :heilig:
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2019
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  19. chocolat
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    chocolat Guest

    Das erinnert mich an meine „Besoldung“ während meiner kurzen Organistenlaufbahn. :-)
    Es gab den Kirchenschlüssel und hin und wieder ein paar Mark fürs Orgelspielen auf der einen oder anderen Hochzeit. ...sooo lang her.

    PS: Besondere Freude hat mir auch das Spielen von Ragtimes auf der Kirchenorgel bereitet. Erst Jahre später wurde ich angesprochen, dass das auch draußen zu hören war und man immer gewusst hätte, wenn ich geübt habe. :-D
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22. Mai 2019
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  20. Shaman1905
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    Shaman1905

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    :004: