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Judith Susanne
- Registriert
- 18.08.2026
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Hallo in die Runde,
ich bin neu hier im Forum und wollte Euch um Rat und Erfahrungen bitten bezüglich des Instrumentenerwerbs.
Ich suche schon eine Weile, bin von meinem spielerischen Können aber noch ganz am Anfang. Allerdings demotiviert mich das heimische E-Piano (auch wenn es ein gutes ist) zusehends, außerdem ist es geliehen und ich möchte es nicht mehr so viel länger nutzen.
Ich könnte nun ein in weiten Teilen überholtes Bechstein Modell 7 von 1922 zu einem vernünftigen Preis erstehen (um die 7.000 EUR, je nachdem, ob ich noch einen Moderator eingebaut haben möchte), hätte daneben aber auch einen Blüthner* Modell 6 von 1923 (wahrscheinlich zu groß für meine Wohnung), ein Bechstein 12 N und ein Grotrian-Steinweg 122 (jeweils 80er Jahre) beim selben Händler zur Auswahl.
Das Bechstein 7 ist sicherlich das außergewöhnlichste Modell der Auswahl. Es hat u.a. neue Saiten und Hammerköpfe bekommen. Der Händler/Klavierbauer hat es für mich extra noch einmal etwas „weicher“ intoniert, ich finde aber immer noch, dass es etwas „hart/scheppernd“ klingt - ich höre tatsächlich nur einen minimalen Unterschied zu vorher, aber eben immer noch einen deutlichen Unterschied zu den anderen drei Instrumenten, die klingen alle etwas weicher/runder für mich, und zwar auch, wenn ich mir die Aufnahme anhöre, die ich von seinem Spiel gemacht habe (er hat für mich auf allen vier Instrumenten das gleiche Stück vorgespielt, das war allerdings vor der „Korrektur“). Das Unangenehme im Klang höre ich beim Bechstein 7 übrigens stärker auf Aufnahmen als wenn ich selber daran sitze und spiele ...
Es fällt mir schwer, nein zum Bechstein 7 zu sagen, weil es so besonders ist und weil ich denke, dass man so ein Instrument nicht so oft angeboten bekommt (in meiner Umgebung ist es im Moment das einzige Exemplar). Andererseits soll das Instrument ja auch zu einem passen. Ich habe das Gefühl, am Grotrian-Steinweg oder Bechstein 12 N bin ich etwas freier (ich möchte mich auch selbst zu Gesang begleiten); das Bechstein 7 und auch der Blüthner* jagen mir wohl auch etwas Respekt ein; außerdem ist der Anschlag beim Bechstein 7 deutlich anders als bei den anderen drei (die unterscheiden sich da kaum).
Ein Pfeiffer-Klavier, welches sehr schön klingt, gäbe es auch noch, das ist optisch aber ein wahrlich schwerer Brocken …
Deshalb würde mich z.B. auch interessieren, wie sehr sich denn der Klang des Instrumentes noch verändern kann durch regelmäßiges Spielen? Bechstein-Instrumente sind ja eigentlich gerade nicht für scheppernden Klang bekannt … und „Klavierbaumeister“ hatte in einem anderen Thread mal geschrieben, dass sich der Klang so richtig erst nach ein paar Wochen spielen entwickelt. Das hat ja wohl (zumindest auch) mit den neuen Hammerköpfen zu tun, richtig? Sollte ich bei dem Bechstein also erst einmal zuschlagen und sehen, wie es sich und wie ich mich entwickle? Zumindest bei einem Händler sollte ich es doch immer wieder in Anzahlung geben können, wenn ich doch irgendwann etwas anderes möchte, oder?
Preislich liegt das Bechstein 7 am höchsten, die anderen würden aber auch alle zwischen 5.000 und 7.000 EUR kosten, die finanziellen Aspekte sind da also nicht so entscheidend.
Ich kann mich leider von ästhetischen Aspekten immer nicht ganz frei machen; wären das Grotrian-Steinweg oder das Pfeiffer optisch etwas attraktiver, würde ich mich leichter tun, mich dafür zu entscheiden – 5.000 bis 7.000 EUR sind jetzt auch nicht gerade wenig Geld für mich, und da hätte ich schon gerne, dass es mir auch optisch etwas Freude macht.
Vielleicht mögt Ihr mir mit ein bisschen Input helfen? Ich wäre gespannt auf Eure Gedanken, Anregungen, Fragen …
Viele Grüße
Judith
P.S. Ich versuche mal, die oben erwähnte Aufnahme hier als Audiodatei anzuhängen. Ich würde ja gerne die genaue Reihenfolge der Instrumente erstmal nicht verraten; es würde mich sehr interessieren, ob ihr das Gleiche hört wie ich. Falls Euch das zu "kindisch" ist, gebt bitte Bescheid!
ich bin neu hier im Forum und wollte Euch um Rat und Erfahrungen bitten bezüglich des Instrumentenerwerbs.
Ich suche schon eine Weile, bin von meinem spielerischen Können aber noch ganz am Anfang. Allerdings demotiviert mich das heimische E-Piano (auch wenn es ein gutes ist) zusehends, außerdem ist es geliehen und ich möchte es nicht mehr so viel länger nutzen.
Ich könnte nun ein in weiten Teilen überholtes Bechstein Modell 7 von 1922 zu einem vernünftigen Preis erstehen (um die 7.000 EUR, je nachdem, ob ich noch einen Moderator eingebaut haben möchte), hätte daneben aber auch einen Blüthner* Modell 6 von 1923 (wahrscheinlich zu groß für meine Wohnung), ein Bechstein 12 N und ein Grotrian-Steinweg 122 (jeweils 80er Jahre) beim selben Händler zur Auswahl.
Das Bechstein 7 ist sicherlich das außergewöhnlichste Modell der Auswahl. Es hat u.a. neue Saiten und Hammerköpfe bekommen. Der Händler/Klavierbauer hat es für mich extra noch einmal etwas „weicher“ intoniert, ich finde aber immer noch, dass es etwas „hart/scheppernd“ klingt - ich höre tatsächlich nur einen minimalen Unterschied zu vorher, aber eben immer noch einen deutlichen Unterschied zu den anderen drei Instrumenten, die klingen alle etwas weicher/runder für mich, und zwar auch, wenn ich mir die Aufnahme anhöre, die ich von seinem Spiel gemacht habe (er hat für mich auf allen vier Instrumenten das gleiche Stück vorgespielt, das war allerdings vor der „Korrektur“). Das Unangenehme im Klang höre ich beim Bechstein 7 übrigens stärker auf Aufnahmen als wenn ich selber daran sitze und spiele ...
Es fällt mir schwer, nein zum Bechstein 7 zu sagen, weil es so besonders ist und weil ich denke, dass man so ein Instrument nicht so oft angeboten bekommt (in meiner Umgebung ist es im Moment das einzige Exemplar). Andererseits soll das Instrument ja auch zu einem passen. Ich habe das Gefühl, am Grotrian-Steinweg oder Bechstein 12 N bin ich etwas freier (ich möchte mich auch selbst zu Gesang begleiten); das Bechstein 7 und auch der Blüthner* jagen mir wohl auch etwas Respekt ein; außerdem ist der Anschlag beim Bechstein 7 deutlich anders als bei den anderen drei (die unterscheiden sich da kaum).
Ein Pfeiffer-Klavier, welches sehr schön klingt, gäbe es auch noch, das ist optisch aber ein wahrlich schwerer Brocken …
Deshalb würde mich z.B. auch interessieren, wie sehr sich denn der Klang des Instrumentes noch verändern kann durch regelmäßiges Spielen? Bechstein-Instrumente sind ja eigentlich gerade nicht für scheppernden Klang bekannt … und „Klavierbaumeister“ hatte in einem anderen Thread mal geschrieben, dass sich der Klang so richtig erst nach ein paar Wochen spielen entwickelt. Das hat ja wohl (zumindest auch) mit den neuen Hammerköpfen zu tun, richtig? Sollte ich bei dem Bechstein also erst einmal zuschlagen und sehen, wie es sich und wie ich mich entwickle? Zumindest bei einem Händler sollte ich es doch immer wieder in Anzahlung geben können, wenn ich doch irgendwann etwas anderes möchte, oder?
Preislich liegt das Bechstein 7 am höchsten, die anderen würden aber auch alle zwischen 5.000 und 7.000 EUR kosten, die finanziellen Aspekte sind da also nicht so entscheidend.
Ich kann mich leider von ästhetischen Aspekten immer nicht ganz frei machen; wären das Grotrian-Steinweg oder das Pfeiffer optisch etwas attraktiver, würde ich mich leichter tun, mich dafür zu entscheiden – 5.000 bis 7.000 EUR sind jetzt auch nicht gerade wenig Geld für mich, und da hätte ich schon gerne, dass es mir auch optisch etwas Freude macht.
Vielleicht mögt Ihr mir mit ein bisschen Input helfen? Ich wäre gespannt auf Eure Gedanken, Anregungen, Fragen …
Viele Grüße
Judith
P.S. Ich versuche mal, die oben erwähnte Aufnahme hier als Audiodatei anzuhängen. Ich würde ja gerne die genaue Reihenfolge der Instrumente erstmal nicht verraten; es würde mich sehr interessieren, ob ihr das Gleiche hört wie ich. Falls Euch das zu "kindisch" ist, gebt bitte Bescheid!
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