Austausch der Hobby-Botaniker und Pflanzenliebhaber

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Marlene, 15. Sep. 2018.

  1. Marlene
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    Marlene

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    Sag ich doch!
    :-) :super:

    Klavier in Sauna und Laufhaus, Veganer, Pferdeliebhaber, Reisetipps, Gourmet-Ecke, Computertipps, Medizin und Gesundheit, Üben mit unerlaubten Substanzen.... Alles schon dagewesen. Aber kein Thema für Hobby-Botaniker. Fragen, wie z.B. in "Ich...", oder Fotos mit Anmerkungen im Foto-Thema sind möglicherweise schwer auffindbar. Also: Es fehlte ein Thema für die Pflanzenliebhaber. Hier ist es.

    Gestern bin ich an einem Vorgarten vorbeigegangen und dachte, jemand habe eine Litschi auf den Strauch gelegt. Da hingen aber noch mehr Früchte. Also habe ich eine mitgenommen, gegoogelt und den Litschibaum gefunden. Aber die daran reifenden Litschis haben Kerne. Meine gefundene nicht. Ist es nun ein Litschibaum, den ich fotografiert habe oder ein anderes Gewächs?

    Litschi-Busch.jpg

    Litschi_.jpg


    IMG_2632.jpg
     
  2. nispi
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    nispi

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    Das ist ein (japanischer oder chinesischer) Blütenhartriegel. Sieht besonders in der Blüte toll aus!
     
  3. rolf
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    rolf

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    Sanddorn:
    20180915_151650.jpg
    Quark mit Sanddornsaft:
    20180915_151725.jpg
    ...ob Saft, Marmelade, Eis, Schnaps: alles Sanddornzeugs schmeckt göttlich!!!! (Und zwischendurch paar Matjesbrötchen und Flasch Flens) :drink::drink::drink:
     
  4. Peter
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    Wasn das für ne Pflanze?

    Den größten Bezug habe ich zu diesen Pflanzen:
    [​IMG]

    Schön sindse nicht und schmecken tunse auch net.
     
  5. stoni99
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    stoni99

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    Tabak?
     
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  6. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Japp ^^
     
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  7. Musikanna
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    Musikanna

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    Ich hätte da auch etwas:
    F3C310D9-8F60-40DE-876C-34681E516B7C.jpeg
    Gesehen im Mai in einem städtischen Innenhof. Pflanzenbestimmung im Internet hat bisher nichts gebracht.

    Und da ja Flora und Fauna irgendwie zusammen gehören, gleich noch eine Frage zu dem Tierchen unten. Dass es eine Larve ist, so weit bin ich schon. Aber was für eine? Köcherfliege ist es nicht, Libellen sehen auch etwas anders aus... Gefunden Anfang Juli in der Nähe von Kassel.
    FFA599D6-7464-4DC4-BF4B-436C47EEEC9D.jpeg
     
  8. nispi
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    nispi

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    Der Busch sieht aus wie ein federbuschstrauch.
    Ist ein eher seltenes ziergehölz, kommt bei uns nicht wild vor.
     
  9. frosch
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    frosch

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    binka botanika :-)
     
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  10. Orchid
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    Orchid

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    Stimmt definitiv: Fothergilla gardenii. Die sind auch im Herbst sehr schön.
    Eine super Idee, genau mein Ding. :super:
     
  11. Marlene
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    Marlene

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    Wenn ich von meinem Haus zum Rhein spaziere erfreue ich mich an den vielen Apfelbäumen. Es hat den Anschein, als stehe in jedem Vorgarten und Garten ein Apfelbaum. Meine Nachbarin zur Linken hat mehrere und rechts auf dem noch unbebauten Grundstück steht auch einer. Daneben befindet sich ein Mirabellenbaum und als ich mich vor einigen Wochen dort in den Schatten gesetzt habe (als gerade nichts wichtiges am Haus passiert ist) habe ich Schlaraffenland gespielt: Mit den Lippen habe ich einige Mirabelle vom Baum gezogen.

    Zurück zum Apfelbaum, der meine Lieblingsfrucht trägt. Die Verkäufer meines Grundstücks möchten mir einen Apfelbaum schenken und haben zwei Fragen gestellt: Welche Sorte und wo soll er stehen?

    Diese Informationen habe ich recherchiert:
    • Der Baum braucht viel Platz.
    • Besser nicht Laub abwerfend.
    • Pflanzung besser im Herbst.
    • Es soll eine Befruchtersorte in der Nähe stehen, es reiche ein Baum in Nachbars Garten, wenn er nicht zu weit entfernt steht. Das wären bei mir 32 m. Ist das zu weit und brauche ich eine weitere Sorte als Befruchter (James Grieve oder Cox sollen gute Bestäuber sein)?
    • Der Verkäufer des Grundstücks rät mir, den Baum rechts im Hang (hinter der Fläche aus Drainagebeton) pflanzen zu lassen. Dort befindet sich kein Fels, sondern Erde. Dort möchte ich ihn aber nicht haben, weil ich für die Ernte nicht in den Hang klettern will. Außerdem wäre dieser Standort nach Regenfällen kontraproduktiv. Die etwas lehmig aussehende Erde wird sehr matschig und lässt sich schwer von den Schuhen entfernen.
    • Ich halte die Fläche aus ca. fünf Zentimeter dickem Drainagebeton für die bessere Wahl. So würde der Baum weit genug vom Haus entfernt stehen. Die Schuhe und Äpfel blieben sauber und könnten mühelos (abgesehen vom Bücken) aufgesammelt werden. Diese Betonfläche hätte dann für mich eine sinnvolle Verwendung.
    • Nächste Woche werden die Versorger das Haus anschließen, danach kommt der Tiefbauer für weitere Arbeiten (Berme, Drainagen, Ringerder). Er könnte das Pflanzloch aus dem Beton stemmen.
    • Bei der Sorte halte ich eine gute Lagerfähigkeit für sinnvoll.
    • Ich mag lieber große Äpfel, saftig und knackig mit leichter Säure.
    Habt Ihr Ratschläge und Anregungen für mich?


    Bildschirmfoto 2018-09-16 um 07.04.18.png
     
  12. nispi
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    nispi

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    Ich pick mal ein paar Punkte raus.

    Es gibt keinen immergrünen Apfelbaum, du wirst mit dem Laub leben müssen.

    Ein Apfelbaum möchte guten Boden haben, auf Beton wird er nicht wachsen. Die mögen es auch nicht wenn sie einbetoniert werden. Ein sonniger Standort mit nährstoffreichen Boden ist wichtig. Apfelbäume werden wegen ihres Ertrages angepflanzt, deshalb wird er auf ungünstigen Böden zwar wachsen aber nur wenig Äpfel tragen.

    Du möchtest einen gut lagerfähigen Äpfel. Hast du einen Raum der konstant (!) bei 10 grad bleibt? Im Neubau wird es so einen Raum nicht geben, durch die gute Isolierung bleibt es im Haus immer warm.
    (Wir haben auch einen Neubau und bei uns ist warm warm warm im Haus, auch der Keller ist ungeheizt viel zu warm zur Lebensmittelhaltung.)

    Die Entfernung zum Nachbarbaum reicht.

    Bei der Sorte würde ich zu einem möglichst resistenten Baum greifen.
    In Dresden/Pillnitz gibt es ein großes Projekt bei dem resistente Äpfel gezüchtet werden. Die Namen der Arten fangen mit „Re“ an. Da gibt es auch ein PDF zum runterlasen auf dem alle Eigenschaften der Sorten aufgezählt sind. Einfach mal googlen, ich hab den link gerade nicht zur Hand.
     
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  13. Marlene
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    Marlene

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    Das würde den Tiefbauer erfreuen, dem ich - wegen der Beschädigung des Drainagebetons - untersagt habe, diesen zu überfahren, um von dort mit seinem Minibagger den Hang zu erklimmen. Jeder andere Zugang zur Berme wäre für ihn eine Herausforderung.

    Für den Apfelbaum müsste er demnach den Beton vollständig entfernen, richtig? Mir hat diese Fläche von Anfang an nicht gefallen, weil ich sie nicht nutzen kann. Ein Gartenhäuschen brauche ich nämlich nicht und als Parkplatz ist die Fläche auch nicht zu gebrauchen, weil dort keiner hinfahren könnte. Allerdings bedeutet das Entfernen des Betons mehr Fläche für Unkraut.
    :dizzy: :-(
     
  14. nispi
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    nispi

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    Was ist denn unter dem Beton? Tiefgründiger guter Boden? Oder viel Fels?

    Der Apfelbaum braucht eine freie Fläche so groß wie die Krone wird.

    Und nochwas ist mir eingefallen. Nur gänzlich unversehrte Äpfel lassen sich lagern. Wenn sie auf Beton knallen sind sie in ein paar Tagen durch. Selbst wenn sie auf Erde fallen könnte das schon das Ende der lagerfähigkeit bedeuten.
     
  15. nispi
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    nispi

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    Was das Unkraut angeht: du könntest etwas drunter säen/Pflanzen. Denn Unkraut wird kommen...
     
  16. Marlene
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    Marlene

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    Dass der Drainagebeton die Äpfel beschädigen könnte hatte ich auch befürchtet, denn der Boden sieht aus wie Beton vermischt mit vielen kleinen Steinen. Darunter ist aller Wahrscheinlichkeit nur Erde was beim Hang dahinter nicht sicher ist.

    Was meinst Du mit "guter Boden"? Woran erkenne ich diesen?

    IMG_4798_Drain-Beton_von_Strasse_aus.jpg
     
  17. nispi
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    nispi

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    Guter Boden heisst:
    • Es sollte nicht nach 50cm Fels kommen.
    • Eher lehmig und leicht alkalisch, nicht sauer
    • kein nasser Boden
    • nährstoffreich
    • die Steine, die ich da sehen kann sind nicht schlimm.

    Wenn ich einen Apfelbaum pflanze, dann wird das Pflanzloch sehr großzügig ausgehoben, die ausgehobene Erde mit Bodenaktivator und Dünger vermischt. Perfekten Boden hat kaum jemand.

    Man kann natürlich den Baum auch einfach irgendwie irgendwohin pflanzen, das geht vielleicht auch und reicht auch oft für ein paar Äpfel. Meine Leidenschaft aber ist der Garten, deshalb mache ich alles so informiert und gut wie möglich, auch wenn das viel Aufwand ist.
     
  18. Marlene
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    Marlene

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    Dieser Boden ist auch auf dem Nachbargrundstück, der Apfelbaum dort (und der mit Mirabellen) trägt reichlich Früchte.

    Vielleicht macht es Sinn, eine Hand voll Erde aufzusammeln und mit in eine Baumschule zu nehmen. Fotos sind vermutlich wenig aussagefähig.

    Ich bin sicher, dass sich unter dem Drainagebeton die gleiche Erde befindet. Der Verkäufer des Grundstück weiß es besser, ich werde ihn fragen.


    IMG_1898.JPG

    P.S.
    Besser wäre es wohl, einen Mitarbeiter der Baumschule zur Erde und dem Grundstück zu bestellen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Sep. 2018
  19. Marlene
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    Marlene

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    Nach Rücksprache mit dem Verkäufer des Grundstücks gibt es nur einen Platz, wo der Apfelbaum stehen kann: Auf dem Hang unterhalb der Naturterrasse (und oberhalb der Betonfläche), denn dort sei Erde aufgeschüttet worden. Er hat gesagt, dass unter mehr als der Hälfte der Fläche mit Drainagebeton Fels läge. In Anbetracht dieses Fotos kann ich mir das gut vorstellen.

    Dann muss ich mir halt Gummistiefel anziehen, wenn ich die Äpfel aufsammle. Mit Gesicht zum Hang dürfte das Bücken auch weniger beschwerlich sein, weil man nicht so weit runter muss.
    ;-)

    IMG_0348.JPG
     
  20. Orchid
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    Orchid

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    Heute konnte ich die allerersten Kiwis ernten. Nur eine Hand voll zwar. Und nur so groß wie Mini-Stachelbeeren, denn es sind die frostharten Minikiwis (actinidia arguta).
    Seit etwa 10 Jahren (soo lange her ist das schon...) warte ich darauf. Als das Weibchen endlich dieses Jahr das erste Mal blühte, und zugleich das erst etwa zwei Jahre alte noch sehr kleine Männchen, da habe ich von Hand bestäubt. Es hat sich gelohnt. Hoffentlich gibt es nächstes Jahr mehr.
    Die werden übrigens mit Schale gegessen und schmecken viel besser, als die, die es manchmal zu kaufen gibt.
    IMG_20180718_182917.jpg