Wiedereinaussteiger
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Es gibt/gab bei den klassischen Herstellern eine gewaltige Varianz von Gehäusebauformen "drumherum" des Inneren - man informiere sich z.B. mal über das Oeuvre der Herren Ayuso, spanischstämmige Schnitzmeister in Diensten von Steinway*, die über die Wahlen von "Standard Plain" - über "Fancy" für den großbürgerlichen Salon hinaus - zudem kundenindividuelle Gehäuse bauten - immer jedoch so, dass das "Interieur", die eigentliche Flügelmaschine, unverändert blieb.
Im Oeuvre Steinway* ragten die US-Präsidenten-Flügel heraus, Seriennummern #100.000 und #300.000, sowie der als Centennial D 1883 begonnene, langjährig teuerst verauktionierte "Alma-Tadema"-Flügel, und wenn man die einschlägigen Bücher beguckt, noch sehr viele weitere.
Der teuerste Flügel der Weltgeschichte ist ein Hamburger Steinway* D, der mit Intarsienarbeiten als "Harmony"-Flügel zum Geschenk für den klavierspielenden Sohn eines chinesischen Miliardärs erbaut worden war, das ist erst einige Jahre her. Bzw. man weiß nicht für wieviel Geld Paolo Fazioli den Flügel F-308 für den Sultan von Brunei erbaute - überaus schmuckvoll, golden, wie es standesgemäß bei südostasiatischen Herrscherhäusern ist.
Teuerster Serienbau ist der "Doppio Borgato", ein Flügel aus Bella Italia, dem ein pedalbedienbarer "Unterflügel" für m.W. 36 Töne a la Orgelbau untergeschnallt ist, das Ding kostete schon vor etlichen Jahren an die 350.000 EUR. Obendrauf ein "ganz normaler" Konzertflügel, wenn man darüber hinweg sieht, dass 44 der 88 Tasten vierfach besaitet erklingen.
Neben Steinway* machten auch andere Hersteller, nicht nur Bechstein oder Blüthner*, Schmuck- und schnitzverzierte Flügel.
Mir ist mal von Mangeot-Steinway ein creme-weißer Queen-Anne-Flügel von ca. 1870 entgangen, der zwei-drei Runden bei ebay-FR drehte, und im Bereich des Mindestgebotes von 1.000 EUR in Clermond-Ferrand hätte weggeholt werden können ... Blieb unbeboten. Ich traute mich nicht zuzulangen, denn meine Dame hatte mir Zweitflügelverbot fürs Wohnzimmer gegeben - dabei hätten sich der alte seidenmatte Konzerter und die in Yin-Yang-Position gegengestellte schleiflackweiße, goldbordüren-schnitzverzierte Semikonzerter-Flügelin vermutlich prachtvoll miteinander verstanden. Außerdem wäre darin der Wunder-Reso-Boden von Henry junior geborgen gewesen, das langjährige Serienmodell 1861-1886 des vielleicht besten Resonanzbodens der Klavierbaugeschichte ... Henry junior war ein Genie der Klangerzeugung. Ich hätte sogar zur Optik-Kompensation hier ins WoZi einige Goldbordüren an die Wand gemalt ... Aber nee, nix - wehe, wenn - dann Sperre. <hooil>
Ich hatte ja mal vor Jahren schon die Idee, ggfs. auch das Maracana-Stadion, größtes der Erde, mit akustischer Klaviermusik zu beschallen - eine ca. 30 x 20 Meter große Klaviermembran, mit gewaltig langen und dicken Saiten, vielleicht hydraulisch gespannt, und mit ca. zehn Robotern (für die zehn Finger) die kiloschweren Hämmer ... CNC-gesteuert angeschlagen, Muster das Seesen-Museum mit der Zehnmeter-Basssaite, geführt von einem Spirio oder anderem System ...
Aber die Idee ist nur eine Idee - die voll verschnarchte Klavierbaubranche hat m.W. noch nie darauf reagiert, was wir amateurige Spinner hier so bei Clavio herumdiskutieren ... Sowas würde, wenn man das mal baute, komplett anders aussehen als ein gewöhnlicher Flügel.
<achselnzucken>
Aber man schreibt sowas hier für eh die Tonne. Den einen fehlt das Vorstellungsvermögen, die anderen beneiden hühnerhackig die Kreativität, die dritten denken mit Schaudern an die Kosten, und die Superschlauberger "wissen", dass sowas eh komplett unmöglich sei und niemals gar nie nicht funktionieren werde ... wissen sie ganz genau, obwohl keine Ahnung.
<achselnzucken>
Im Oeuvre Steinway* ragten die US-Präsidenten-Flügel heraus, Seriennummern #100.000 und #300.000, sowie der als Centennial D 1883 begonnene, langjährig teuerst verauktionierte "Alma-Tadema"-Flügel, und wenn man die einschlägigen Bücher beguckt, noch sehr viele weitere.
Der teuerste Flügel der Weltgeschichte ist ein Hamburger Steinway* D, der mit Intarsienarbeiten als "Harmony"-Flügel zum Geschenk für den klavierspielenden Sohn eines chinesischen Miliardärs erbaut worden war, das ist erst einige Jahre her. Bzw. man weiß nicht für wieviel Geld Paolo Fazioli den Flügel F-308 für den Sultan von Brunei erbaute - überaus schmuckvoll, golden, wie es standesgemäß bei südostasiatischen Herrscherhäusern ist.
Teuerster Serienbau ist der "Doppio Borgato", ein Flügel aus Bella Italia, dem ein pedalbedienbarer "Unterflügel" für m.W. 36 Töne a la Orgelbau untergeschnallt ist, das Ding kostete schon vor etlichen Jahren an die 350.000 EUR. Obendrauf ein "ganz normaler" Konzertflügel, wenn man darüber hinweg sieht, dass 44 der 88 Tasten vierfach besaitet erklingen.
Neben Steinway* machten auch andere Hersteller, nicht nur Bechstein oder Blüthner*, Schmuck- und schnitzverzierte Flügel.
Mir ist mal von Mangeot-Steinway ein creme-weißer Queen-Anne-Flügel von ca. 1870 entgangen, der zwei-drei Runden bei ebay-FR drehte, und im Bereich des Mindestgebotes von 1.000 EUR in Clermond-Ferrand hätte weggeholt werden können ... Blieb unbeboten. Ich traute mich nicht zuzulangen, denn meine Dame hatte mir Zweitflügelverbot fürs Wohnzimmer gegeben - dabei hätten sich der alte seidenmatte Konzerter und die in Yin-Yang-Position gegengestellte schleiflackweiße, goldbordüren-schnitzverzierte Semikonzerter-Flügelin vermutlich prachtvoll miteinander verstanden. Außerdem wäre darin der Wunder-Reso-Boden von Henry junior geborgen gewesen, das langjährige Serienmodell 1861-1886 des vielleicht besten Resonanzbodens der Klavierbaugeschichte ... Henry junior war ein Genie der Klangerzeugung. Ich hätte sogar zur Optik-Kompensation hier ins WoZi einige Goldbordüren an die Wand gemalt ... Aber nee, nix - wehe, wenn - dann Sperre. <hooil>
Ich hatte ja mal vor Jahren schon die Idee, ggfs. auch das Maracana-Stadion, größtes der Erde, mit akustischer Klaviermusik zu beschallen - eine ca. 30 x 20 Meter große Klaviermembran, mit gewaltig langen und dicken Saiten, vielleicht hydraulisch gespannt, und mit ca. zehn Robotern (für die zehn Finger) die kiloschweren Hämmer ... CNC-gesteuert angeschlagen, Muster das Seesen-Museum mit der Zehnmeter-Basssaite, geführt von einem Spirio oder anderem System ...
Aber die Idee ist nur eine Idee - die voll verschnarchte Klavierbaubranche hat m.W. noch nie darauf reagiert, was wir amateurige Spinner hier so bei Clavio herumdiskutieren ... Sowas würde, wenn man das mal baute, komplett anders aussehen als ein gewöhnlicher Flügel.
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Aber man schreibt sowas hier für eh die Tonne. Den einen fehlt das Vorstellungsvermögen, die anderen beneiden hühnerhackig die Kreativität, die dritten denken mit Schaudern an die Kosten, und die Superschlauberger "wissen", dass sowas eh komplett unmöglich sei und niemals gar nie nicht funktionieren werde ... wissen sie ganz genau, obwohl keine Ahnung.
<achselnzucken>
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