"Am Anfang fielen Würfel". Eigenkomposition – Fingersatz- Tonsatz- u.a. Kritiken erwünscht


HbMuth
HbMuth
Dabei seit
13. Sep. 2017
Beiträge
638
Reaktionen
271
Ich erlaube mir mal, einen neuen Thread anzufangen, auch wenn ich das Werk in einem frühen Entwurf schon mal vorgestellt hatte. Wenn die Moderation eine Threadvereinigung vornimmt, ist das aber auch okay für mich. Diese Fassung ist jetzt jedenfalls final. EDIT Widerrufen: Wesentliches habe ich nicht mehr vor zu ändern, nur grobe Schnitzer im Satz, die mir nicht schon selber aufgefallen sind.

Um eine konkrete Frage zu stellen: Was sagt ihr zu dem Fingersatz? Zumindest zwischenzeitlich bin ich ohne Klavierlehrer, sonst würde ich ihn natürlich fragen. Hat die Geduld mit mir Sturkopf verloren. Oder ich mit ihm? Wahrscheinlich beides. Aber nach 5 Jahren haben sich schon die besten Ehen totgelaufen, warum sollte eine Lehrer-Schülerbeziehung unbedingt länger halten. Fachlich gut war er schon, soweit ich das beurteilen kann und ihm habe ich sicher mit zu verdanken, dass der im PDF von mir »empfohlene« Fingersatz nach meinen Proben im Schneckentempo durchaus machbar scheint.

Neben dem Fingersatz muss ich die dynamische Kontur wahrscheinlich noch überarbeiten. Zumindest, wenn ihr mir sagt, dass die Murks ist, bestätigt ihr meine Meinung. Mir kommts vor, da spielt jemand am Lautstärkeknauf meiner Stereoanlage. Oder liegt das nur an dem Synthesizer von Musescore?

Synthetische, originale Interpretation von MuseScore (Noten s. Anhang):
Den Anhang HbMuth_Am-Anfang-fielen-Wuerfel.mp3 betrachten
Vgl. aktuelle Nachbearbeitung: Audio | Noten (PDF) -- Tipp des Tages: Diese Links verweisen automatisch auf dieselben Inhalte wie der neueste Kommentar in diesem Thread, worin ich eine Nachbearbeitung ankündige. Also gern alle paar Wochen hier "Audio" klicken und immer bessere Musik genießen. Verschlimmbesserungen vorbehalten, aber dank euch kaum möglich. ;-)

Creative Commons 4.0, Modus Namensnennung. Ist mir wichtig, dass das CC-By ist und das ich als schnöder Klavieranfänger nicht bei der GEMA Mitglied bin, bewahre. (Aber ich habe gehört, die GEMA kassiert leider trotzdem, wenn das jemals – lassen Se mir doch wenigstens meine schöne Einbildung, ich bin Einbildner – wer wert erachten sollte aufzuführen. Ich hätte jedenfalls nichts davon, monetär, emotional wäre ich natürlich im siebten Himmel.) Das nur als Hinweis. Bitte hier nicht diskutieren, zu einer Fremdverwertung im Sinne der Lizenz kommt es realiter ja eh nicht.
 

Anhänge

  • HbMuth_Am-Anfang-fielen-Wuerfel.pdf
    110,5 KB · Aufrufe: 53
Zuletzt bearbeitet:
hasenbein
hasenbein
Dabei seit
13. Mai 2010
Beiträge
9.585
Reaktionen
9.473
Da sind so viele sehr ungelenke Harmoniefortschreitungen (und einiges richtiggehend Falsche) und ungünstige Akkordvoicings (z.B. bei den tiefen Intervallen) drin... es fehlt einfach die tonsatzliche Basis. Ich würde es ehrlich gesagt hier wieder rausnehmen.
 
HbMuth
HbMuth
Dabei seit
13. Sep. 2017
Beiträge
638
Reaktionen
271
Nun, wohlweislich habe ich mir den stolzierenden Impetus der Kompositionsvorstellung eines Anfängers gespart.

Ich würde es ehrlich gesagt hier wieder rausnehmen.
Nur weil es schlecht ist aus deiner, wenn auch wahrscheinlich nicht nur deiner Sicht? Nicht missverstehen, "final" bedeutet nicht, dass sie für alle Zeit genauso bleiben muss.

Sondern dass ich final den Mut zusammengenommen habe, sie zu "veröffentlichen". (Wobei das hier strenggenommen nicht mal eine Veröffentlichung ist, da die Plattform nur angemeldeten Mitgliedern Zugriff auf die Dateien gewährt.)

Grobe Schnitzer korrigiere ich nach bestem Wissen und Gewissen. Zumindest soweit die Korrekturen den Charakter des Werkes nach meinem Dafürhalten wahren, es zu einer Verbesserung im Sinne meiner Klangvorstellung kommt.
"Dafürhalten", "Klangvorstellung" ... zugegeben abgehobene Begriffe bezogen auf einen Anfänger als Urheber, vielleicht ist "vage Ahnung" ehrlicher.

Wenn auch ich nun einiges erwünsche an konkreter Kritik, die sich an bestimmten Stellen festmachen lässt -- indes Kritik, deren Aufwand Profis ohne Gegenleistung¹ unverschämt finden könnten, auch in Hinblick anderer, durchaus streitbarer Beiträge von mir:

Würde ich den Thread wieder löschen lassen, hätte ich mich und andere um die auch noch so geringe Chance gebracht, aus dieser meinetwegen (grotten-?)schlechten Komposition bzw. an etwaiger konkreter Kritik zu lernen.
Und auch um die Chance, mit Kritik so umzugehen, wie ich auch an andere den Anspruch erhebe, dass sie so mit Kritik umgehen. Und ja, auch mir wurde zugetragen, dass ich mit Kritik meine Probleme hab, daher "such ich die Herausforderung" auch in der Hinsicht.

Im Sinn hab ich im Übrigen nicht nur, besser zu werden in meinem autodidaktischen "Musikstudium", sondern auch Threads beizusteuern, die eines Tages in ein neu eingerichtetes Subforum "Freiwillige Besprechungen von Kompositionen/Entwürfen von Anfängern und Autodidakten" ausgegliedert werden könnten. Nur als Anregung.

Meiner Meinung nach könnten geeignete Threads idealerweise so aussehen, natürlich nur Anregung, ohne Anspruch auf Verbindlichkeit für andere:
  • Kompositionsbesprechungen mit konkreten Fragen einleiten. Keine effektheischenden Videos. Noten und Audio-Einspielung, notfalls synthetisch, wenn man sich kopfseitig weiter wähnt als in den Händen. Letzteres birgt ein Risiko, dass die Sache ins Offtopic einer "Synthetisch vs. organisch"-Diskussion abgleitet, Klavierforum hin oder her.
  • Zunächst Kommentare beliken mit sad (persönliche, unbegründete, und/oder ungerechtfertigt harte Kritik), Daumen hoch (inhaltlich nachvollziehbare, auch grundsätzliche Kritik) und hilfreich (Kritik, die in neue Fassungen eingeht). Nach Threaderöffnung paar Tage abtauchen, damit ggf. nicht zu früh eine Diskussion unter Kritikern abgewürgt wird. Nicht öfter als einmal pro Woche auf etwaige bisherige Kommentare antworten aus dem gleichen Grund. Den Kritikern das Wort überlassen, so schwer es fällt.
  • Neue, substanziell geänderte Fassungen in neue Threads(?).
  • Bei Kommentarmangel den Thread nach unten sinken lassen. Dann muss man eben offline Geld in die Hand nehmen, auf die Suche nach fähigen Profis gehen, die sich für ehrliche, fundierte Kritik an autodidaktischen Werken hergeben

¹) Gegenleistung: Wahrscheinlich könnte man auch Kritik kaufen. Nur Gedanken, um das auch ja nicht probieren zu müssen: Leider wird sie, wenn leistbar, allenfalls von Musikern in Ausbildung angeboten, tendenziell zu positiv ausfallen. Fragt man echte Profis, sind höfliche Absagen oder Ignoranz an der Tagesordnung, denn die haben gerne Studenten en masse in den Fittichen, denen es um was geht, und man ihnen auch etwas Freizeit zugestehen muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Peter
Peter
Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
23.875
Reaktionen
23.756
Mein Eindruck als Laie:
Ich kann dem Stück nicht folgen*. Harmonien scheinen mir an vielen Stellen falsch oder zumindest unpassend, die Taktwechsel sinnfrei, das ganze Stück strukturlos. Ich kann stellenweise ein volkstümliches Thema erkennen, mehr aber auch nicht (da fände ich als gute Idee einen gemeinsamen Workshop).

Was ich überhaupt nicht verstehe: Mir fehlt an dem ganzen Konstrukt die eines Anfängers angemessene Einfachheit.


*) Das geht mir bei moderner oder komplexerer Musik oder Jazz teilweise auch so, aber hier geht es um eine Anfängerkomposition. Die sollte man wenigstens verstehend hören können.
 
Zuletzt bearbeitet:
antje2410
antje2410
Dabei seit
11. Dez. 2020
Beiträge
1.712
Reaktionen
2.266
Editiert...

Kürze das Stück erst mal um die Hälfte, es zieht sich wie Kaugummi. Es ist chaotisch (u.a. Sprünge/Akkorde, die etwas ungelenk daher kommen). Die Harmoniewechsel sind negativ überraschend und eher planlos, sie nehmen den "Fluss" raus. Und dann noch 5/4-Takt, das schmeißt den geduldigsten Hörer raus, weil es dann nur noch anstrengend klingt.
Fazit: Es klingt, als könnte jemand, der von einer Idee sehr begeistert ist, das Ganze (noch) nicht so richtig rüberbringen, eben weil ein Grundstock fehlt.
Dabei gilt auch beim Komponieren: Probieren, anfangen, einfache Sachen komponieren. Und sich mit dem Metier beschäftigen.

Musescore ist, was die Dynamikzeichen angeht, sehr "ungelenk" im Klang, um es euphemistisch auszudrücken.
Fingersatz habe ich nur überflogen, ja, soweit ganz ok.

Deine Komposition reflektiert durchaus den inneren Antrieb des extrem begeisterten, aber noch erfahrungslosen Anfängers. Aber daran kannst du arbeiten. Auch mit Hilfe eines KL.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tastatula
Tastatula
Super-Moderator
Mod
Dabei seit
21. Juni 2018
Beiträge
1.623
Reaktionen
3.308
Deine Komposition reflektiert durchaus den (fehlgeleiteten) inneren Antrieb des sich überschätzenden Anfängers.
Vielleicht. Vielleicht nicht. Mir kommt es eher so vor, dass jemand Freude daran hat, mit Tönen und Notenprogrammen herum zu experimentieren.
Und ob sich jemand überschätzt, ist hier ja nicht die Frage.
Mir geht es wie @Peter , die Rückung von C-dur nach E-dur, die ja häufiger erscheint, ergibt für mich überhaupt keinen Sinn.
Mir erscheint das Stück seltsam leer. Es hat keinen Inhalt, obwohl so viele Töne darin vorkommen. Für mich spielt die völlig merkwürdige und sehr unpianistische Bassführung eine wichtige Rolle.
@HbMuth :Am Anfang der Mehrstimmigkeit war der Kontrapunkt. Zweitsimmige Melodien erfinden, die miteinander spielen, sich ergänzen und Gegengewichte liefern, das wäre etwas, womit Du Dich mal beschäftigen könntest.
 
antje2410
antje2410
Dabei seit
11. Dez. 2020
Beiträge
1.712
Reaktionen
2.266
@Tastatula stimmt. @HbMuth das war gestern etwas sehr harsch von mir formuliert, Entschuldigung. Anscheinend habe ich Probleme im RL ins Forum bzw auf dich projiziert.
Deswegen habe ich oben einiges editiert.
Ich wollte dich nicht demotivieren!
Bleib auf alle Fälle dabei.
 
HbMuth
HbMuth
Dabei seit
13. Sep. 2017
Beiträge
638
Reaktionen
271
Nicht öfter als einmal pro Woche auf etwaige bisherige Kommentare antworten aus dem gleichen Grund.
Hab ich doch geschrieben im Spoilertag letztens. Und mein aufmerksamkeitssüchtiger Schweinehund fragt mich, ob das auch gilt, wenn man die Zeit genutzt, die Noten überarbeitet habe. Er hälts nicht mehr aus und bellt und grunzt mir den Schädel voll.

Unter Anderem hab ich den Taktwechsel getilgt. Ändert leider stellenweise stark das Wesen des Stückes, aber nun ja, ist ja nur zur Übung, eh nix zum Reichwerden. Hab auch die Noten für die linke Hand vereinfacht. Denn ich will das Stück selber spielen können, ohne mir eine Sehnenscheidenentzündung einzuhandeln.

Einiges kommt gern durcheinander, wenn ich mir erst einen Plan mache über die Akkordfortschreitungen, und dann die Noten setze und sie so trimme, dass so was wie eine Melodie herauskommt. Dann muss ich mir angewöhnen, noch mal die Harmonien zu überprüfen, Soll-Ist-Vergleiche anhand der Noten vornehmen, denn nicht alle Fehler in diesem Zusammenhang höre ich. Wenn ich korrigiert habe und die Stelle hört sich besser an, hat sich der Aufwand gelohnt.

Aber nun kommt ihr an die Reihe. Habe ich in euren Ohren und Augen das Stück ver(-schlimm?-)bessert?
Den Fingersatz geänderter Noten habe ich erst mal nicht neu durchprobiert. Tonsatzfehler gab es in der Tat einige, wenn meine Vermutung, dieses und jenes seien welche, stimmt. Im PDF stehen die Harmonien drin, damit ich später weiß, wenn ihr sagt, an dieser oder jener Stelle hört sich das harmonisch krumm an, ob es an der Harmonie liegt oder mir Noten an meinen Ohren vorbei verrutscht sind.
Den Anhang HbMuth_Am-Anfang-fielen-einfach-Wuerfel.mp3 betrachten
 

Anhänge

  • HbMuth_Am-Anfang-fielen-einfach-Wuerfel.pdf
    97,9 KB · Aufrufe: 9
Peter
Peter
Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
23.875
Reaktionen
23.756
Habe ich in euren Ohren und Augen das Stück ver(-schlimm?-)bessert?
Rhythmisch klarer. Die Harmonien verstehe ich immer noch nicht. C F G G C C7 Em... ergibt für mich keinen Sinn und verwirrt meine Ohren.
Ändert leider stellenweise stark das Wesen des Stückes
Nach meinem Empfinden eher nicht.

Wenn ich als Laie einen Tipp abgeben sollte:
Das Thema (Takt 5-8) nehmen und erst mal nur damit arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tastatula
Tastatula
Super-Moderator
Mod
Dabei seit
21. Juni 2018
Beiträge
1.623
Reaktionen
3.308
Will mal so sagen: Melodien, die sich im Dreiklangsraum dauerhaft bewegen, haben wenig Reiz.
Wir brauchen Nacht, um den Tag zu schätzen, Hitze, um den Regen zu ersehnen, Einatmen, um ausatmen zu können.
Eine Musik, die sich nur einer Sache widmet, trocknet aus.
In T7 bewegst Du beide Stimmen abwärts auf den Ton "h". In dem Zusammenhang ist dieser Ton die Terz des G-dur Akkordes.
Diese Terz ist äußerst fragil und will sehr ungerne verdoppelt werden - also von beiden Stimmen gespielt - und schon gar nicht, wenn beide Stimmen in die gleiche Richtung gehen. Hör Dir die Stelle mal ein paarmal an, dann spürst Du vielleicht, wie seltsam schwach sich der Moment anfühlt, da beide Stimmen auf das "h" gehen.
Musik lebt immer von "dem dazwischen". Oft hält man sich, wenn man noch nicht so vertraut ist mit der Materie, an Harmonien fest. Das kann ich nachvollziehen. Aber der Reiz liegt unbedingt in der Horizontalen, in den Tönen dazwischen. Probier mal aus, am Anfang zwischen die Dreiklangstöne einfach mal Durchgangsnoten zu setzen, mit der Idee, dass der Zielton mit einem Sekundschritt erreicht wird. Und dann höre, was das mit der Musik macht. Natürlich darf man auch Dreiklangsnoten schreiben, aber nicht aus der Not, sondern immer aus der Absicht.
In dem Sinne: Weitermachen! ;-)
 
HbMuth
HbMuth
Dabei seit
13. Sep. 2017
Beiträge
638
Reaktionen
271
C F G G C C7 Em... ergibt für mich keinen Sinn und verwirrt meine Ohren.
Ich fürchte, ich scheitere generell noch häufig am Transfer von Wissen zur Anwendung desselben, weil die Wissensgrundlage noch lückenhaft ist und - Henne und Ei - noch nicht sehr anwendungserprobt. Em kenne ich ja und wollte es anwenden als Mollparallele der Dominante. Nun stellt sich allerdings die Frage, ob du C7 schon als Dominante zu F hörst wegen der kleinen Septime. Daher hab ich erst Cmaj7 probiert, um es dann allerdings bei der Quinte bzw. einer C-Harmonie bewenden zu lassen.


Aber der Reiz liegt unbedingt in der Horizontalen, in den Tönen dazwischen. Probier mal aus, am Anfang zwischen die Dreiklangstöne einfach mal Durchgangsnoten zu setzen, mit der Idee, dass der Zielton mit einem Sekundschritt erreicht wird.
Ich hoffe, mir ist das in dieser Nachbearbeitung (s. Links) stellenweise gelungen. Stimmt, so betrachtet, wenn die Melodie nur im seichten Fahrwasser der Harmonik bleibt, ohne dass melodisch plausible harmoniefremde Töne auf unbetonten Zählzeiten ihren Charakter herausbilden, kann sie schlecht als was eigenes wahrgenommen werden. Allerdings, wenn ich mich ganz auf Durchgangstöne beschränke und ich im rhythmischen Pattern bleiben will (meiner rechten Hand sind das genug Sechzehntel) schränkt das ja wieder den melodischen Spielraum ein. Daher hab ich an einigen Stellen auch Melodietöne aus der Harmonie herausgeschoben, benachbarte Intervale also vergrößert. Ich glaub, das hab ich mal Umspielungen genannt gelesen.

Damit ich nicht die clavio.de-Mediengalerie mit lauter Zwischenentwürfen zuspamme ...

Entwurf 2: Audio | Noten
 

Tastatula
Tastatula
Super-Moderator
Mod
Dabei seit
21. Juni 2018
Beiträge
1.623
Reaktionen
3.308
@HbMuth , wenn Du mir die Noten mal als pn und als pdf schickst, kann ich mal ein paar Markierungen machen an Stellen, an denen ich Probleme sehe. Das finde ich besser, als mich hier in Taktzahlen auszudrücken, weil es auch für Dich übersichtlicher ist.
 
HbMuth
HbMuth
Dabei seit
13. Sep. 2017
Beiträge
638
Reaktionen
271
Danke, @Tastatula, für die Hinweise auf einige beispielhaft ausgewählte Stellen und ein paar Hinweise allgemeiner Art, die ich in meinem 3. Entwurf oder besser gesagt, Nachbearbeitung, aber ein Anfängerstück ist eigentlich nie wirklich fertig, eben Spielmaterial, also in meiner 3. Nachbearbeitung versucht habe umzusetzen.

Natürlich betrübt es mich etwas, wenn nach wie vor keine Melodie erkannt wird in dem Stück aufgrund vieler Sprünge und/oder wegen beliebig wirkender Harmonien, die das Ohr verwirren. Sprünge gehören nach lexikalischer Definition einer Melodie dazu, genauso wie Schritte, Repetitionen und Pausen.

3. Entwurf/Nachbearbeitung: Audio | Noten

Aber es bleibt noch vieles zu tun. Selbstverordnete Hausaufgaben für mich:
  • Neues motivisches Material für die Strophen, diese also ganz neu schreiben. Strophe 1 bis 3 geringfügig melodisch variieren, Strophe 4 in die Dominanttonart modulieren. Harmonisches Modell strikt einheitlich einfach (T, S und D und Parallelen). Das Material vielleicht aus dem Refrain nehmen. Dazu ein nur für die Strophen verwendetes, daher charakteristisches Motiv.
  • Harmonieanalyse von Liedern, Vergleich mit meinen Harmonien unterm Gesichtspunkt der Gewöhnlichkeit und wie sich außergewöhnliche Harmoniewechsel im Kontext ausnehmen.
Es bleibt noch zu betonen, dass es nicht (zugegeben, das war erst so: also nicht mehr) um ein veröffentlichenbares Stück gehen soll, sondern um den Weg in diese Richtung. Ich bin mir des Knower's Bias bewusst, Kritik dürfte mir also nicht allzu nahe gehen, keine Bange. Ein Werk eines Laien, dessen Herstellungsprozess zudem noch transparent gemacht wird, kann schon allein aus diesem Grund in der irgendwann wirklich letzten Fassung nicht überzeugen. Vielleicht diejenigen, die den Herstellungsprozess nicht kennen, daher etwas magische Aura reindichten können.
 
Zuletzt bearbeitet:
 

Top Bottom