Abstand Tastatur bis Notenpult

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Gartenklavier

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7. Sep. 2013
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Hallo alle zusammmen,

ich möchte ein Digitalpiano an die Wand stellen, das Plastiknotenpult des Digitalpianos ist aber Schrott und ich könnte das Piano dann auch nicht ganz an die Wand stellen.
Daher hatte ich die Idee, dass ich eine Bilderleiste an die Wand montiere und darauf die Noten stelle.
Nun frage ich mich ob es da irgendwelche ergonomischen Faustregeln gibt die ich beachten kann wenn ich die Höhe der Bilderleiste bestimme?
 
So, daß du die Noten ohne Anstrengung lesen kannst und keine Nackenverspannungen auftreten.
 
Bei den Stagepianos ist das Notenpult doch generell fast auf der Höhe der Tastatur und damit deutlicher niedriger als beim Klavier und Flügel, oder?
@ Agraffentoni ja das ist das Ideal :) Aber die Nackenverspannungen kommen wahrscheinlich erst nach einer Weile und man gewöhnt sich sicher auch an Fehlhaltungen darum die Frage ob es da Erfahrungswerte gibt,
 
Bei den Stagepianos ist das Notenpult doch generell fast auf der Höhe der Tastatur
Das halte ich nicht für ergonomisch. Setzt Dich probehalber mal an einen Flügel und versuche die dort gefundenen Maße für Deine Anforderungen umzusetzen.
(Ich hab schon mal an einer Hausorgel das Notenpult höher gesetzt, weil die Organistin Probleme mit der Nackenmuskulatur bekommen hatte.)
 
Abstand zu den Augen um die sechzig Zentimeter

Wie weit steckst Du denn Deine Beine unters Klavier? Bei mir war es bis vor einigen Jahren mehr, ich weiß es so genau, weil ich für meine PC-/Klavierbrille nachgemessen habe: 83 cm. Inzwischen sitze ich etwas näher, es sind aber noch immer 78 cm. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Abstände/Maße beim Flügel anders sind. Oder doch?
:konfus:

P.S.
60 cm habe ich jetzt mal ausprobiert. Das ist so nah, dass ich mit den Fingerkuppen an die Tastenklappe stoße. Diese Nähe zum Flügel finde ich unangenehm beengend.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Marlene: Ich hocke an einem Digi. Das Notenbrett ist bei mir viel tiefer. Es befindet sich knapp über den Tasten - bei weitem nicht so hoch wie bei einem Flügel.

CW
 
Am Clavinova sind es 71 cm. Aber ich denke, das muss Gartenklavier ausprobieren, es kommt ja auch auf die Körpergröße an (ich bin 1,73).
 
Ich lasse mir als Gleisichtbrillenträger jetzt eine Einstärkenbrille für 70 cm Entfernung zwischen Augen und Noten auf dem Flügel machen. Mit der Gleitsichtbrille muß ich sonst den Kopf zu weit anheben.
 
Für mich ist der ideale Abstand der Notenablage zur Tastatur eines Upright-Klaviers. Die Notenablage am Flügel ist für mich zu hoch ... trotzdem, man gewöhnt sich auch dran.
 
Mit der Gleitsichtbrille muß ich sonst den Kopf zu weit anheben.

Dieses Problem habe ich bei meiner Gleitsichtbrille auch. Deshalb habe ich mir eine „Dreistärkenbrille“ machen lassen (eine "Gleitsichtbrille" für den Nahbereich): Lesebereich, 83 cm bis 130 cm. Der breiteste mittlere Bereich der Brille ist wunschgemäß der für Klavier und Bildschirm (gleiche Entfernung). Mit dieser Brille kann ich den Kopf entspannt halten und muss das Kinn nicht anheben, wie es bei der Gleitsichtbrille der Fall wäre.
 

Warum nutzt Ihr Eure Gleitsichtbrille am Klavier? :018: Da würde doch die Investition in eine gesonderte Nichtgleitsichtbrille lohnen, die man dann nur fürs Klavier (oder für den PC) nutzt.


Bei den Stagepianos ist das Notenpult doch generell fast auf der Höhe der Tastatur und damit deutlicher niedriger als beim Klavier und Flügel, oder?

Ja, leider. Am ergonomischsten ist m. E. der Flügel (Notenpult deutlich höher als beim Pianino). Das Kompakt-Digi (aka Stagepiano) ist in dieser Hinsicht ein übler Haltungskiller.

Da das "Notenpult" Deines Digis sowieso hinüber ist, kannst Du vielleicht die Gelegenheit nutzen und Dir etwas Höheres basteln.
 
... Am ergonomischsten ist m. E. der Flügel (Notenpult deutlich höher als beim Pianino). Das Kompakt-Digi (aka Stagepiano) ist in dieser Hinsicht ein übler Haltungskiller....
Am Digi mit dem niedrigen Notenpult habe ich keine Probleme mit meiner Gleitsichtbrille. Der Sichtwinkel liegt dann im Bereich des unteren Teil der Gleitsichtgläser, die diesen Abstandbereich abdecken. Nur für den Flügel brauche ich eine Spezialbrille.
 
Warum nutzt Ihr Eure Gleitsichtbrille am Klavier? :018: Da würde doch die Investition in eine gesonderte Nichtgleitsichtbrille lohnen, die man dann nur fürs Klavier (oder für den PC) nutzt.

Nicht für mich, denn dann hätte ich noch eine dritte Brille (ich benötige eine Lesebrille). Der ewige Wechsel wäre mir zu lästig; ich komme mit der "Dreistärken-Gleitsichbrille" gut zurecht.
 
Als ich noch ein Stagepiano mit Ständer hatte, hab ich mir einen höhenverstellbaren Notenständer dahinter gestellt, um die Noten auf Augenhöhe zu haben. Optisch nicht so der Knaller, aber meine Nackenmuskeln waren dankbar. :015:

Für direkt an die Wand wäre vielleicht auch eine schwenkbare Notebook-Halterung was?
 
Das ist lustig ... komme ich doch direkt vom Optiker, bevor ich diesen Faden gesehen habe. Mit meiner Gleitsichtbrille kann ich nicht vernünftig Klavierspielen, also gibt es eine Einstärkenbrille für 40 bis 70 cm, die ich dann gleich im Büro auch noch anziehen kann. Und wenn ich es geschickt anstelle, dann beteiligt sich mein AG auch.
Am Klavierchen würde es gehen, wenn ich nicht immer nach den Tasten spitzeln müsste ;-) dann bin ich wieder im Grenzbereich zwischen Nah und Normalbereich.
Aber es stimmt, am Stagepiano ist es mit den Noten schlimmer, das Brett ist so weit unten, dass man mit Gleitsicht nicht mehr gut sieht.
 
@Marlene: Ich hocke an einem Digi. Das Notenbrett ist bei mir viel tiefer. Es befindet sich knapp über den Tasten - bei weitem nicht so hoch wie bei einem Flügel.

Das ist aber nicht typisch für Digis an sich, sondern eher bei den kompakteren Stagepianos. Bei den normalen Heimgeräten (Yamaha CLP-XYZ, Kawai CA-XY usw.) ist das Notenpult sogar höher als bei aktustischen Klavieren, weil es da auf dem Gerät steht und nicht an der Klappe für die Tastatur. Die Digis haben auch meistens keine Tastaturklappe, sondern nur so eine Art Brett, was darüber gezogen wird.

Beispiel:

12192612_800.jpg
 
@Gartenklavier, wichtig ist auch, daß die Leiste tief genug ist. Wenn Noten recht senkrecht an der Wand stehen, halten sie nicht so gut. Vor allem, wenn es dickere Notenbücher sind, blättern sie dann gerne von selber. Hast Du eine gewisse Tiefe, kommen die Noten etwas schräger zu stehen und bewahren Haltung. Auch wäre eine Querleiste vorne sinnvoll - mit nur geringer Höhe -, dann rutschen sie nicht hinunter.
 

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