Abstand Raste zum Resonanzboden (Rippen)

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Hallo,

unser alter Bechsteinflügel B von 1914 (generalüberholt) hat an der kritischsten Stelle nur ca. 0.8mm Abstand zwischen Raste und Resonanzbodenrippe. Das ist hinsichtlich Feuchteschwankung und Alterung sicherlich kritisch. Welcher Minimalabstand ist hier einzuhalten und welche Reparaturen bieten sich an. Leider liegt die kritische Stelle im Kreuzungsbereich zweier Rastenhölzer und ist somit nicht gut zugänglich.

VG
Frank
 
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Hallo,

unser alter Bechsteinflügel B von 1914 (generalüberholt) hat an der kritischsten Stelle nur ca. 0.8mm Abstand zwischen Raste und Resonanzbodenrippe. Das ist hinsichtlich Feuchteschwankung und Alterung sicherlich kritisch. Welcher Minimalabstand ist hier einzuhalten und welche Reparaturen bieten sich an. Leider liegt die kritische Stelle im Kreuzungsbereich zweier Rastenhölzer und ist somit nicht gut zugänglich.

VG
Frank
Einfach ignorieren und Advent feiern.
 
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nur ca. 0.8mm Abstand zwischen Raste und Resonanzbodenrippe. Das ist hinsichtlich Feuchteschwankung und Alterung sicherlich kritisch.
Solange der Resonanzboden nicht gegen die Raste vibriert, sehe ich kein Problem.
Ist es in der Wohnung gerade eher feucht oder trocken?
 

Okt. ca. 60-65%
Nov. ca 60-65%
Dez. ca. 50-55%
 
Aktuell ist der Flügel auf 440Hz gestimmt. Bei der nächsten Stimmung werde ich wohl auf 435Hz reduzieren um etwas mehr Luft zu bekommen. Dies entspräche wahrscheinlich auch der Stimmung bei Auslieferung vor 111Jahren.
 
Dies entspräche wahrscheinlich auch der Stimmung bei Auslieferung vor 111Jahren.
Entspricht denn die Besaitung / Mensur auch der von vor 111 Jahren? Kann mir gut vorstellen, dass die irgendwann mal auf 440 angepasst wurde.
 
Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich werde mir wohl ein Mikrometer besorgen und messen.
 
Ich werde mir wohl ein Mikrometer besorgen und messen
Hahaa, habe auch mal versucht, an meinem alten Bechstein-Klavier die Saitenstärken zu ermitteln (gespannt und ungespannt). Erwarte besser nichts.

@Tastenscherge , gute Frage!
 
  • #10
Wenn sich da nichts berührt bzw. Geräusche macht, würde ich da keinen Handlungsbedarf sehen.
 
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  • #11
@ Tastenscherge & Peter

Angesichts eines Spaltmaßes zweier dünner Postkarten, eines erwartbarem leichten Nachsetzen eines relativ frisch restaurierten Resonanzbodens,
einer bevorstehenden winterlichen Heizperiode und einer auslaufenden Garantie verspüre ich ein leichtes Ziehen in der Magengrube. Dennoch habe ich aber die Hoffnung auf einen ersten fundierten Ratschlag noch nicht ganz begraben.
 
  • #12
@ Tastenscherge & Peter

Angesichts eines Spaltmaßes zweier dünner Postkarten, eines erwartbarem leichten Nachsetzen eines relativ frisch restaurierten Resonanzbodens,
einer bevorstehenden winterlichen Heizperiode und einer auslaufenden Garantie verspüre ich ein leichtes Ziehen in der Magengrube. Dennoch habe ich aber die Hoffnung auf einen ersten fundierten Ratschlag noch nicht ganz begraben.
In der Ruhe liegt die Kraft
 
  • #14
einer auslaufenden Garantie
Hilft es, wenn du dir Werkstatt vor Ablauf der Garantie informierst? Die Frage ist, ab wann es als Mangel gilt. Für den Abstand gibt es wohl keine Norm.

Generell finde ich es eine unübliche Konstruktion. Alle Instrumente, die ich kenne, hätten auch bei negativem Stegdruck noch viel Platz.
 

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