26. Mai 2018 - Togrul Huseynli spielt Skrjabin und Rachmaninov

Dieses Thema im Forum "Treffen" wurde erstellt von Marlene, 25. Nov. 2017.

  1. agraffentoni
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    agraffentoni

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    mit diesem Programm? :super:
     
  2. Marlene
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    Marlene

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    :-) :super:
     
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  3. HappyKlene
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    HappyKlene

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    Liebe Marlene,

    ich würde einen Kichererbsensalat beisteuern, wenn das recht ist :-)
    Ich freue mich auch schon sehr auf Samstag!
    Bis dahin
    Liebe Grüße
    Christina
     
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  4. pianochris66
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    pianochris66

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    Ich würde mich freuen, wenn Du den Albeniz beisteuern würdest, den ich ja leider in Wien nicht hören konnte;-).

    Viele Grüße
    Christian
     
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  5. HappyKlene
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    HappyKlene

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    @pianochris66
    Ich hab den Albeniz ja gar nicht in Wien gespielt :-(
    Und auch seit Wochen nicht mehr angerührt...

    @Marlene
    Mein Freund könnte seine Bratsche mitbringen, aber ich würde dich gerne fragen, ob dir das Recht ist, wegen deiner Ohren? Wenn nicht, dann muss er halt auch Klavier spielen :-D
    Ich meine letztens gelesen zu haben, dass @Musikanna die Violasonate von Glinka geübt hat... Das wäre zB. eine Option für Bratsche und Klavier. ;-) Aber wie gesagt, dass ist kein muss.
     
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  6. pianochris66
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    pianochris66

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    Das wusste ich nicht, habe ja keine telepathischen Fähigkeiten;-). Bei mir ist auch seit Wochen irgendwie die Luft raus, mich selber am Klavier zu betätigen:-(.
     
  7. HappyKlene
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    HappyKlene

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    Bei mir ist es tatsächlich mal der "Zeitfaktor".
    War sehr viel unterwegs und immer dann, wenn ich denke, z. B. an Pfingsten hab ich gaaaannnnzzz viel Zeit zum üben, zack, passieren ganz viele Dinge, die mich vom Klavier spielen abhalten. Zum Glück sind es meistens schöne Dinge :-D
    Albeniz hätte ich von vorne bis hinten nicht geschafft für Wien, deswegen hatte ich spontan meinen Plan geändert und mit meinem Freund 2 kleine Stücke für Bratsche und Klavier zum besten gegeben. ;-) Aber das stand tatsächlich nicht im offiziellen Faden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2018
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  8. Marlene
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    Marlene

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    @HappyKlene, die Violine im Stilwerk Düsseldorf haben meine Ohren gut vertragen, die Bratsche wird dann sicherlich auch keine Probleme machen.
    :-)
     
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  9. HappyKlene
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    HappyKlene

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    Gut, dann bringen wir die Bratsche mit :-D
     
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  10. Musikanna
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    Musikanna

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    @HappyKlene
    Glinka – gerne! Ich spiele die Sonate momentan in der Version von Winfried Michel und nehme die Noten mit; falls Dein Freund die Borisowski-Redaktion gelernt hat, soll er bitte die Klaviernoten mitbringen, denn ich habe diese nur schlecht lesbar auf dem iPad.
     
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  11. HappyKlene
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    HappyKlene

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    @Musikanna Gelernt hat er sie, glaube ich, noch nicht. Aber er kann sehr gut vom Blatt spielen und hat mir die auch schon vorgespielt. Wir bringen unsere Noten mal mit. Dann könnt ihr spontan entscheiden, welche Ausgabe ihr nehmt.
     
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  12. Marlene
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    Marlene

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    Hallo Ihr Lieben,

    anlässlich der auch kuscheligen Temperaturen kann ich mir lebhaft vorstellen, wie Herr Huseynli nach der h-moll Sonate aussehen wird.

    Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein dank Kuchen und Salaten, welche wieder von einige Clavionisten beigesteuert werden. Vielen Dank für Euren kalorienträchtigen Einsatz.
    :super: :-)

    Ich freue mich auf Euch und wünsche Euch eine gute Anreise, vor allem den beiden Damen wünsche ich eine Zugverbindung ohne unliebsame Überraschungen.

    Sonnige Grüße
    Marlene
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2018
  13. pianochris66
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    pianochris66

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    Liebe Marlene,

    es ist mal wieder ein sehr schöner Tag gewesen. Vielen Dank, dass Du die schon zur Tradition gewordenen Treffen mit oder ohne Hauskonzert auch heute fortgeführt hast.

    Das Konzert von Togrul Huseynli war ganz großes Klavierspiel mit einer traumwandlerischen Souveränität, die mehr als beeindruckte. Während der einzelnen Werke hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Und das lag nicht daran, dass sich diesmal eine etwas geringere Anzahl an Gästen eingefunden hat;-). Daher mein herzlicher Dank an Togrul für sein mitreißend dargebotenes Programm.

    Auch die später dargebotenen Werke für Bratsche und Klavier von Schubert, Glinka und Fauré waren sehr schön anzuhören. Besonders beeindruckend, dass einige Werke ohne vorheriges Zusammenspiel der Interpreten wie im Falle von @Musikanna und dem Freund von @HappyKlene erklangen:super:.

    Ich hoffe, dass ihr alle noch einen schönen musikalischen Abend hattet und freue mich schon auf das nächste Treffen bei Dir im Herbst, liebe Marlene. Und dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil die Treffen bei Dir für mich einen sehr hohen Stellenwert haben, die Lichtgestalt @chiarina die Pianistin des Hauskonzertes sein wird und ich dann sicherlich auch länger als heute bleiben werde, da ein Champions League Finale ja erst wieder in einem Jahr sein wird;-). Weinend, weil dies das letzte Treffen in Deiner "Flügelwohnung" sein wird, die doch immer mit sehr vielen Erinnerungen verbunden sein wird. Ich höre jetzt besser auf, sonst werde ich noch zu sentimental:cry:;-).

    Also, nochmals Dank an die Gastgeberin , Togrul und alle Gäste!

    Viele Grüße
    Christian
     
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  14. Moderato
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    Moderato

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    Liebe Marlene,

    Christian hat ja schon alles sehr schön und treffend formuliert. Das Konzert von Togrul Huseynli mit solch einem grandiosen Programm so direkt erleben zu können war schon etwas Besonderes. Später dann noch eines der berühmtesten kammermusikalischen Schubert-Werke zu hören, war ja auch eine gelungene Premiere bei diesem Kölner Treffen. Das alles mal so eben ohne Probe mit den sowohl für Bratsche und Klavier anspruchsvollen Parts ist sicher nicht so ganz selbstverständlich. Und dann kam da ja auch noch mehr.
    Mir hat es auch in dieser vergleichsweise kleinen Runde wieder sehr gut gefallen. Auch das "Abhängen" auf der später zum Glück auch schattigen Veranda wurde sicher von allen sehr genossen.
    Besten Dank an Marlene und allen, die zu diesem Treffen beigetragen haben.

    Viele Grüße
    Manfred
     
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  15. Babsbara
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    Babsbara

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    Liebe Marlene,
    Ich kann mich den beiden Vorrednern nur anschließen! Es hat sich wieder gelohnt, die kurze Reise zu machen und auch bei den tropischen Temperaturen war die dargebotene Musik himmlisch.

    Herr Huseynli hat mich sehr beeindruckt und ich hoffe und wünsche ihm sehr, dass er noch viele Konzerte geben wird, die viele Menschen glücklich machen. Ich war ja eigentlich immer wegen der Musik bei dir und gestern hat mir da sehr gefallen. Danke an die Kammermusiker, das war so Klasse! Und auch an Anna für die Ermutigung!

    Ich hoffe, Ihr hattet alle einen schönen Sonntag und wünsche euch und besonders dir, Marlene, viel Erfolg bei allem Tun!

    LG,
    Babs


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  16. HappyKlene
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    HappyKlene

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    Liebe Marlene,

    auch von mir ein großes Dankeschön! Ich habe den Nachmittag bei dir wieder sehr genossen, trotz der Hitze :-) Wie schon beschrieben, war das Konzert von Togrul Huseynli wirklich klasse und hat auch mir sehr gut gefallen. Mein Freund hat sich, in einer Runde aus lauter Klavierverrückten, sehr wohl gefühlt :-D und er hat sich sehr gefreut, dass er die Gelegenheit hatte, einige Stücke mit Bratsche (und Klavier) spielen zu dürfen. Und wie immer sind die Gespräche danach und das gemütliche Zusammensitzen mit all den lieben Clavioten ein ganz besonderer Schatz, der motiviert, ermutigt und unglaublich gut tut. :kuscheln:

    Ich freue mich schon sehr auf das nächste Treffen bei dir.

    Liebe Grüße
    Christina
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2018
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  17. Musikanna
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    Musikanna

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    Hallo:bye:

    Ich fand das Treffen auch in so einer kleinen Runde ganz toll – es gab Raum und Ruhe für interessante Gespräche, für spontane sowohl vorbereitete musikalische Beiträge, für das Miteinander – und dazu ein so hochgradig inspirierendes Konzert! Ich habe keinen Augenblick die weite Anreise bereut und freue mich auf das nächste Treffen:-)
    Herzlichen Dank, liebe Marlene, für Deinen Einsatz und Deine Gastfreundschaft! Es war sehr schön, mit Dir auch noch den Sonntag vormittag zusammen zu verbringen und unsere Eindrücke vom Konzert und dem Treffen auszutauschen.

    Lieben Dank an Holger, meinen spontanen kammermusikalischen Partner, das hat richtig Spaß gemacht, mit ihm zusammen zu spielen! @HappyKlene ihr habt wunderschöne Stücke vorgetragen, ich bin gespannt auf mehr im Herbst:super: Ich danke auch allen anderen für ihre musikalischen und nicht zuletzt kulinarischen Beigaben:-D

    Liebe Grüße an alle,
    Anna
     
  18. Marlene
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    Marlene

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    Kurz vor der Mittagszeit hat der Bösendorfer am Samstag einen weiteren Fan für sich gewinnen können. Denn Togrul gefällt der Wiener außerordentlich gut (was mich nicht weiter verwundert).
    :-) ;-)

    Togrul.png

    Nachdem die letzten Töne von Rachmaninov verklungen sind war es so still, dass man einige denken „hören“ konnte: „Was nun? Applaus? Oder lieber verharren? Togrul saß unbeweglich und konzentriert am Flügel und aus der Stille heraus erklangt Skrjabins Sonate. Den Applaus davor hätte ich aber dringend gebraucht, denn Togruls Interpretation der Nr. 3 von op. 16 hat mich derart in den Bann gezogen, dass ich zum Papiertaschentuch greifen musste. Diese Reaktion hatte ich eigentlich beim dritten Satz von Skrjabins dritter Sonate erwartet. Denn diese wunderschönen Klänge treiben mir meist die Tränen in die Augen.

    Später habe ich dann von Togrul erfahren, dass es sein Wunsch war, die Sonate ohne Pause und Applaus anzuschließen. Mich hat es beeindruckt, dass jeder der Anwesenden die Signale des Pianisten am Flügel richtig gedeutet hat. Es hat sich auch kurz nach dem Konzert (visuell) gezeigt, dass sich beim Treffen eine kleine Schar von wertschätzenden Kennern zusammengefunden hat.
    :-) :super:

    Nach Bach/Busoni „Ich ruf‘ zu dir, Herr“ dann erneut: Stille. Und dann erklang ein Werk mit dem ich bisher gefremdelt habe. Daher habe ich mich in der Vergangenheit nicht sonderlich damit beschäftigt. Mir ist bisher nicht wirklich klar geworden was da musikalisch passiert. Aber während Togrul die Sonate in h-moll gespielt hat kam mir der Gedanke, dass das anscheinend nicht viel mit der Sonatensatzform zu tun hat. Diese Einschätzung wurde mir später bestätigt und ich habe auch erfahren, dass Brahms während der Sonate eingeschlafen sein soll. Nach einschlafen war mir aber ganz und gar nicht zumute, ich habe staunend die Klänge zwischen liebevoll-zärtlich bis aggressiv-fordernd genossen. Ich konnte des Pianisten Hände sehen und erneut habe ich mich darüber gewundert, was Finger alles zu tun vermögen. Und es hat mich einmal mehr fasziniert, wie sicher derart virtuose Stücke auswendig gespielt werden können. Danach war ich so aufgewühlt, als hätte ich sie selber gespielt.

    Die Stücke mit Klavier und Bratsche haben mir sehr gut gefallen und es hat mich erstaunt, dass sich zwei Musiker zusammenfinden und einfach losspielen, obwohl sie vorher noch nie miteinander musiziert haben.

    Meinen Milhaud habe ich so gründlich vergeigt (Fehler, keine Klangkontrolle), dass ich danach eine Weile in mich gegangen bin und überlegt habe, ob ich nicht doch wieder Klavierunterricht nehmen sollte. Und ich musste an hasenbein denken der in etwa gesagt hat: „Wenn Du ein Stück kannst und es dann doch wieder versemmelst, dann kannst Du es nicht!“. Wenn ich umgezogen bin, dann werde ich viel näher bei Ulrike sein und bei @chiarina vielleicht alle ein oder zwei Monate zweistündliche Unterrichtseinheiten nehmen.

    Das war so und zu vorgerückter Stunde standen anregende Gespräche auf der Terrasse im Vordergrund. Vom zunehmenden Mond erleuchtet hat ein Damentrio bis Mitternacht zusammengesessen.

    Beim Aufräumen am nächsten Tag ist mir aufgefallen, dass der Kaffeepott noch sehr voll war. OK, dachte ich, es war zu heißt dafür. Aber dann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Ich hatte den Kaffee falsch (zu stark) dosiert.

    Bitte, Ihr Lieben, wenn Euch so etwas auffällt, dann sagt doch kurz Bescheid. Ich würde es nicht als taktlos empfinden, auf einen solchen Fehlgriff aufmerksam gemacht zu werden. Entweder hätte ich neuen Kaffee gemacht oder eine Kanne heißes Wasser zum Verdünnen bereitgestellt.

    Es wird mit den Video- und Audiodateien diesmal länger dauern, weil mich derzeit einige wichtige Dinge umtreiben, die Vorrang haben.

    Und nun freue ich mich bereits auf das nächste aber letzte Treffen in Köln und auf Ulrike. Das Treffen wird am 20. oder 27. Oktober stattfinden, sie wird Beethoven, Chopin, Liszt und Debussy spielen. Den genauen Termin werde ich in etwa einem Monat kennen. Denn auch die zweite Fußballliga könnte samstags ein Heimspiel haben. In meinem neuen Zuhause muss ich auf anreisende und brüllende Fußballfans keine Rücksicht mehr nehmen.
    :-) ;-)
     
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  19. Wespennest 101
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    Wespennest 101

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    Ich bin wohl die letzte im Bunde, die sich für dieses wunderschöne Treffen bedanken möchte.
    Es war eine sehr kleine, familiäre Runde. Umso intensiver war der Kontakt zur Musik. Das Konzert war grandios und hat mich weit, weit weg entführt. Was ich besonders an Marlenes Treffen liebe, sind die kleinen und großen Überraschungen. Diesmal war es eine große, denn ein Zusatzkonzert von Klavier und Bratsche "mal eben schnell aus dem Ärmel geschüttelt" ist schon was Besonderes, vor allem auf diesem Niveau.... wow
    Mein Dank geht als erstes an Marlene, dass sie sich wieder so viel Mühe gemacht hat. Und an alle Teilnehmer für das nette und entspannte Zusammensein.
    Ich freue mich schon auf das nächste Treffen im Herbst.

    Ute
     
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  20. Babsbara
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    Babsbara

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    Ich fand den Kaffee nur ein bisschen stark und es stand ja Wasser in der Kanne daneben. Das war überhaupt kein Problem. Wahrscheinlich war es wirklich nur zu heiß ;)

    LG,
    Babs
     
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