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Aber nur bei denen die sich selbst doch irgendwo ganz geil finden… wer überzeugt ist, dass er letzte Zwerg von hinten links ist, unterstellt dem Lobenden sekundäre Absichten ( nur nett damit ich monatlich komm und Zahl ein Witz wer die Scheisse gut findet oder jetzt kennt man sich und will nur nicht verletzen oder man denkt ich kann nicht mehr) und damit wird’s dann wertlos. Ich glaube die meisten würden davon eher profitieren wenn man ihnen einmal sagt dass sie keine Trotteln sind und ab jetzt nur noch hören werden was ihnen fehlt. Wenn sie besser werden kommt irgendwann die Erkenntnis „so scheiße war das nicht” und ärgert sich wenn das nicht beachtet wurde. Und schwupp die wupp hat man gelernt die eigene Leistung zu sehen und nicht nur die Unzulänglichkeiten. Ich hab mich auch lange aufgeregt und beinharte Krisen gehabt das man mir nur sagte wenn ich in die falsche Richtung rudere aber nicht wenn’s in die richtige geht. Aber man muss tatsächlich nicht nur lernen zu sehen was man falsch macht sondern auch was man gut macht und dabei sollte man nicht von anderen abhängig werden. „Dich muss es stören und du musst zufrieden sein“. Das einzige was man dafür wirklich lernen muss ist unzufrieden zu werden. Und den Rest macht man mit sich aus. Zufrieden ist man von allein wenn man keine Idee mehr hat wie es besser sein könnte. Der Rest wäre ein Dauerabo bei Hundekekslieferanten „fein gemacht“.Hilft z.B. über unbegründete Selbstzweifel hinweg und selbst wahrgenommene vermeintliche Schwächen als Stärken zu erkennen.
Wohl eher: deren Selbstbewusstsein und Selbstwert nicht völlig zerstört ist. Dazu muss man kein hemmungslos überzogenes Selbstbewusstsein (sich "geil" finden) haben. Narzissten kompensieren aber wohl oft das eine mit dem anderen - gerne auch auf Kosten Dritter.Aber nur bei denen die sich selbst doch irgendwo ganz geil finden…
Richtig, das gehört ebenfalls zu einer guten Kritik, finde ich: auch das sehen und anerkennen, was gut ist oder zumindest ansatzweise in die richtige Richtung geht. Ich bin sicher, unter diesem Aspekt ist das Wenigste einfach komplett für die Tonne, so mangelhaft es ansonsten auch sein mag. Etwas guten Willen beim Kritiker natürlich vorausgesetzt, auch solche Aspekte zu würdigen. Genau daran hapert es allerdings oft, zumal im unverbindlichen anonymen Rahmen eines solchen Forums. Da reicht es wahrscheinlich schon, wenn jemand so wie hier sein "Werk" mit der angeblichen Fremdbeurteilung "interessant" labelt. Schon das triggert manche wohl zu peinlichen Kommentaren - peinlich nicht für den TE wohlgemerkt. Derlei Affentheater bringt in der Sache aber keinerlei Mehrwert und nervt einfach nur.Ich glaube die meisten würden davon eher profitieren wenn man ihnen einmal sagt dass sie keine Trotteln sind und ab jetzt nur noch hören werden was ihnen fehlt. Wenn sie besser werden kommt irgendwann die Erkenntnis „so scheiße war das nicht” und ärgert sich wenn das nicht beachtet wurde.
Ist man de facto aber, je weiter am Anfang man steht. Sofern man nicht meint, selbst sein bester Lehrmeister zu sein, und das meinen wohl die wenigsten. Ansonsten orientiert man sich in seinem Urteil wohl immer an denen, die sehr wahrscheinlich mehr Fachkenntnis und Spielfähigkeiten haben als man selbst. Ich jedenfalls freue mich über ein - eher seltenes - Lob meines KL oder OL. Es besagt ja nicht nur, dass ich kein totaler "Trottel" und hoffnungsloser Fall am Instrument bin, sondern im besten Fall auch, dass ich Fortschritte mache. Wenn das ein "Hundekeks" sein soll, na dann: Wuff....und dabei sollte man nicht von anderen abhängig werden.
Genau das meinen hier offenbar viele. Nicht, was das Klavierspielen betrifft, aber durchaus, was das Komponieren angeht.Sofern man nicht meint, selbst sein bester Lehrmeister zu sein, und das meinen wohl die wenigsten.
Ich weiß nicht, welche Mühe der TE darauf verwendet hat, tonsetzerisches Rüstzeug zu erwerben oder wie seine Ausbildung in dem Bereich verlaufen ist - dass das Stück sicher Mängel hat, die Rhythmik an manchen Stellen seltsam ist, so etwas wie eine richtige Struktur fehlt und es insofern etwas beliebig wirkt etc. höre allerdings selbst ich als Laie. Damit hast Du sicher recht, dass die gewählte Form hier mindestens eine Nummer zu groß ist. Andererseits frage ich mich, wie es - selbst als "Hobby-Komponist" - ohne jegliche Kenntnisse über Harmonielehre, Sonatenhauptsatzform etc. denn überhaupt möglich sein soll, so etwas zu komponieren. (Aber wie ich sehe: Es gibt heutzutage nicht nur Einspiel- sondern auch Kompositionsprogramme.)Ich erinnere mich an kaum einen Fall, in dem jemand auch nur die geringste Mühe darauf verwendet hätte, erstmal ein wenig tonsetzerisches Rüstzeug zu erwerben, bevor er hier sein Werk voller Stolz präsentierte. Fast ohne jede Grundlage eine großformatige Sonate anzugehen ist so, als würde man die Matterhorn-Nordwand durchsteigen wollen, nachdem man einmal erfolgreich den Eibsee umrundet hat.
In dem Bereich gab es vermutlich keinerlei Ausbildung; zu elementar sind die objektiven Mängel in den präsentierten Sätzen. Komposition ist nun mal zu einem erheblichen Teil mühsam zu erlernendes Handwerk.Ich weiß nicht, welche Mühe der TE darauf verwendet hat, tonsetzerisches Rüstzeug zu erwerben oder wie seine Ausbildung in dem Bereich verlaufen ist
Ich schon. Z.B. die Stücke von @Felix Hack sind handwerklich sauber gearbeitet, @oliver Pollak hatte Lobenswertes hier eingestellt, und auch meine Wenigkeit hat seine drei Preludes mit dem nötigen Sachverstand komponiert. Von @Stilblütes Kompositionen ganz zu schweigen.Ich erinnere mich an kaum einen Fall, in dem jemand auch nur die geringste Mühe darauf verwendet hätte, erstmal ein wenig tonsetzerisches Rüstzeug zu erwerben, bevor er hier sein Werk voller Stolz präsentierte.
Bitte sage mir doch mal jemand, was in Takt 5 falsch ist! Es zielt von Takt 4 her klar auf den G-Dur-Akkord in Grundstellung hin, dessen Grundton mit der linken Hand verstärkt wird. Sollte ich das G rechts weglassen? Bitte nur diese eine Frage beantworten! Danke schon mal.Auch dass "jede handwerkliche Grundlage" fehlt, wäre vielleicht am besten am konkreten Beispiel, etwa der "missglückten Stimmführung insbesondere in Takt 5", zu zeigen
Das würde ich nicht tun.Sollte ich das G rechts weglassen?
Kritik gibts in solchen Fäden immer zu hauf ... brauchbares Feedback ist eher selten dabei und konstruktive Kritik sucht man meist vergebens.Wenn man etwas lernen will, ist es allerdings ratsam, sich mit den kritischen Feedbacks wenigstens auseinanderzusetzen.

Wenn man ein Stück im Stil Beethovens komponieren möchte, gibt es einige klare Regeln (wobei Beethoven da besonders zum Ende hin wieder Vieles verworfen, gebrochen, überwunden hat), und man kann zumindest sagen, ob diese Regeln eingehalten wurden oder nicht.
Ich habe tatsächlich leider ziemlich wenig Ahnung und Erfahrung von bzw. mit Komposition und Tonsatz. Zwar habe ich Tonsatz im Studium durchaus gehabt, aber ich fühle mich da ziemlich laienhaft. Ebenso auf dem Gebiet der Komposition. Ich habe also ein Herz für Amateurkomponisten übrig - eigentlich bin ich selbst einer.Von @Stilblütes Kompositionen ganz zu schweigen.
Na dann wurde es ja mal Zeit.Die ersten vier Takte enthalten aber reichlich konzeptionelle, satztechnische und klangliche Dinge, die kein klassischer Komponist je so geschrieben hätte. Im übrigen auch keiner aus dem Barock, der Romantik oder der Moderne.

Darin liegt wohl die Krux. Für mich klingt es nach Musik. Manche Stellen einfallslos oder wie schon 1000x gehört, andere Stellen interessant.Für jemanden, der die verwendete Sprache kaum kennt, mag das Gebilde aussehen wie Wörter, Sätze, Kapitel