„007 Theme“ (J. Barry) zu vier Händen

Tormentor

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Hallo zusammen,

neben dem allseits bekannten James Bond Theme hat John Barry der Bond-Reihe noch ein weiteres ziemlich eingängiges Thema spendiert, das auch in späteren Filmen immer wieder aufgegriffen wurde; meist um Actionszenen zu vertonen. Ursprünglich als „007 takes the Lektor“ betitelt (später einfach 007 Theme oder nur 007 genannt), wurde es bereits für den zweiten Bond-Film – From Russia With Love – verwendet. Charakteristisch für das Stück ist die Verschränkung zweier gegenläufiger Rhythmen (als sog. Hemiole): ein synkopierter Bassrhythmus in 4/4 gegen jeweils sieben kurze Akzente in darüber liegenden Stimmen, die quasi in die „Lücken“ zwischen den Bassnoten spielen. Die darüber liegende heroische Horn-Linie wirkt dadurch rhythmisch wie als 6/8 notiert, was dem ganzen etwas Western-Feeling verpasst. Elmer Bernsteins Magnificent Seven (drei Jahre zuvor veröffentlicht) lassen grüßen. ;)



Ich weiß, klingt alles kompliziert, ist aber als Hörerlebnis super eingängig und, typisch für Barry, irgendwie auch ziemlich poppig... Das ganze zieht sich dann als Ostinato mit den stets selben beiden Akkorden (E- und H-Dur) durch ganze Stück und das war's eigentlich auch schon. In dieser Einfachheit liegt die Genialität.

Aufgrund der drei oben beschrieben Elemente (zwei gegeneinander läufige Rhythmus-Sektionen und darüber die Melodie) bietet sich das 007 Theme aus meiner Sicht perfekt für eine Vierhand-Klavierbearbeitung an, was ich dann auch so mit einer ehemaligen Schülerin umgesetzt habe. Viel Spaß!

LG

Dustin
 
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Die Deckelstütze steckt in der falschen Mulde:

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SCNR :-D
 
Charakteristisch für das Stück ist die Verschränkung zweier gegenläufiger Rhythmen (als sog. Hemiole): ein synkopierter Bassrhythmus in 4/4 gegen jeweils sieben kurze Akzente in darüber liegenden Stimmen, die quasi in die „Lücken“ zwischen den Bassnoten spielen.
Eine Hemiole ist das allerdings nicht und auch kein irgendwie gegenläufiger Rhythmus. Das ist ganz schlicht ein irregulär aufgeteilter 4/4-Takt. Die hier vorliegende Aufteilung (3/8+3/8+2/8) ist als Begleitpattern in lateinamerikanischer Musik weit verbreitet und insofern nichts Außergewöhnliches.
 
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Es ging mir um die Kombination aus diesem tatsächlich etwas kubanisch wirkenden Begleitmuster (interessante Beobachtung!) und der breiten Horn-Melodie darüber, die dadurch fast 6/8-Feeling bekommt.
 
Die hier vorliegende Aufteilung (3/8+3/8+2/8) ist als Begleitpattern in lateinamerikanischer Musik weit verbreitet
vermutlich ursprünglich mal aus Afrika dorthin importiert.
Präzisierung: Westafrika (Erkenntnis KI-gestützt untermauert, ohne suggestiv danach gefragt zu haben)
 
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