Mein Schimmelchen (das nächste "Bastelklavier"...)

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:super: Wow, bei Euch beiden geht´s ja zügig voran. Woher hast Du Deine Kenntnisse jenseits des üblichen Rahmens eines Universaldilettanten? :-)
 
Learning by doing... Ich warte meine Technik zu Hause alles selbst, ob Fahrräder, Vespa, Auto, Heizung etc... Kenne aber auch meine Grenzen wo ich was abgeben sollte ;-)
Und ein Klavier ist auch "nur" Technik, und dazu relativ schnell durchschaubar was die Funktionsweise betrifft.:geheim:
 
So, Klavierstimmer ist beauftragt...kann aber erst Ende nächster Woche...

DAS ist zum Beispiel ein Thema, da trau ich mich noch nicht dran... Bedienung eines Stimmhammers :angst:

Weitere Themen für mich bis dahin

- Aufpolieren der angelaufenen Messingteile
- Regulierung der Mechanik checken

Wobei bei ich beim Regulieren schon mit Grausen frage wie man bei der Mechanik die Auslösung denn wohl Regulieren soll? Fiese kleine 2mm Schräubchen, und die Püppchen total verbaut:denken:
Da nervt die kompakte Mechanik von Kleinklavieren dann doch, da ist beim Kriebel DEUTLICH mehr Platz bei zu kommen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Meines sieht lustiger aus. :-D
 
So sieht's aus...! Kleine Aufnahme und flexibel... Mal schaun wo man es her bekommt, scheint aber diesmal nicht "illegal" zu sein ;-)
 
Schritt 5:

Messingteile / Bänderschrauben?

Messingteile hat das Klavier jetzt nicht übermässig viele, das geht recht fix! Angelaufen ist nicht alles, aber komisch lackiert in so einem spackigen Goldton. Habe jetzt das ganz abgeschliffen für eine schöne gebürstete Optik!

Problem habe ich aber bei den Schrauben! Nicht nur, das Senkkopf und Linsenkopf anscheinend wild gewürfelt wurden, sondern das Maß ist ziemlich absonderlich?!?!

Mit dem Messschieber komm ich auf 2,2 x 13mm... Gefunden habe ich schon 2,5 x 12 oder 2,7 x 13 z.B. bei Meyne.

Habe natürlich prompt falsche bestellt, weil ich als erstes 2 x 12 bestellt hatte :-(

Mess ich falsch?

Neue Schrauben wollte ich nehmen ,da die alle unterschiedlichst angelaufen sind, und ich nicht anfangen wollte dutzende Schrauben zu schrubben...
 

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das wird, wenn du keinen Klarlack verwendest, in ein paar Jahren komplett braun angelaufen.sein.

Stimmt, Versiegelung hatte ich vergessen zu erwähnen... das "offenes" Messing nicht so richtig langzeitstabil ist, merkt man ja insbesondere an den Schrauben (grade mal 50 Jahre alt und schon Patina...). Ich neige dazu das zu wachsen, statt zu zaponieren, so dass man die Teile innerhalb von Minuten wieder aufpolieren kann. Lack abschleifen ist semi-spassig, habe ich gestern gemerkt...

Aber der Hinweis ist gut, gehört eindeutig in den Faden, nicht das es einer einfach so nachmacht :super:
 
Universaldilettant brachte oben schon Wachs in Gespräch. Gut geeignet, um ein Anlaufen zu vermeiden, oder überhaupt um Metall und andere harte Materialien zu konservieren ist Mikrokristallines Wachs. Es verändert keinesfalls die Oberflächenoptik des Werkstoffs, kann nicht abplatzen und lässt sich leicht mit Siedegrenzbenzin entfernen, wenn`s sein muss.
 
. Es verändert keinesfalls die Oberflächenoptik des Werkstoffs, kann nicht abplatzen.

Jip, deshalb eher kein Lack! am Klavierband ist die Gefahr das es an den Löchern reisst und dann unschön patiniert wohl bei Zapon gegeben... Habe hier allerdings noch einiges an Wachsen das erstmal herhalten muss,obwohl sich so ein Paraffinwachs schon sehr geeignet an hört!
 
Das Entfernen geht evtl. auch vorsichtig mit der Schraube mit einer Zange festgehalten an einer Schwabbelscheibe.
 

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