Digitalpiano + normales Klavier

Ähm, Zerox, das wissen wir doch alles. Du bist hier bei Clavio;-). Die Frage ist, ob man für das Geld nicht besser ein Kawai oder Ymaha kauft oder ein gebrauchtes deutsches Klavier. Und DAS diskutieren wir JAHRELANG ;-).

Das Schippern um die Welt ist kein Bonus, sondern ein Malus!

Ok ich lese mich da mal in die Diskussionen ein, ich finde das sehr spannend :)

Back-to-topic

Zum Digitalpiano:

Ich fand ja Roland ganz gut, vertraue aber mal auf euch und werde auf ein Kawai zurückgreifen.

Kann ich damit auch solche Sachen wie hier in diesem Video realisieren? Ja oder?

Bei mir um die Ekce gibts ein MP5 mit Zubehör gebraucht

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeig...mp5-mit-zubehoer/237725192-74-8450?ref=search

Oder hier lieber ein neues MP6 beim Händler mit Zubehör und 3 Jahren Garantie?
http://www.kirstein.de/Stagepianos/Kawai-MP-6-Stagpiano-Set-Stativ-Tasche.html

Oder ein Kawai ES-7 .. dann ersprache ich mir den Lautsprecherkauf

Nehmen sich die drei großartig was?

Vielen Dank ihr Lieben!

P.S. das MP5 hat ja kein Ivory-Touch, was mich schon sehr reizt. Oder ist es das nicht wert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, Ivory Touch ist meiner Meinung nach ein echter Mehrwert. Und die 1100 Euro für das MP-5 sind wirklich etwas viel, auch mit Zubehör. Jetzt ist ja sogar das MP-6 eigentlich schon Vorserie, seitdem das MP-7 raus ist. Im MP-6 ist der bessere Tongenerator und die deutlich bessere Tastatur (RH) gegenüber dem MP-5. Das ES-7 hat davon dann noch einmal die neuere Generation (RH-II) mit drei Sensoren, einen Hauch besseren Klavierklang (der vom MP-6 ist aber schon sehr gut), dafür die Tonewheel-Orgel-Simulation nicht. Auf die Lautsprecher würde ich nicht zu sehr hoffen; es ist schön, dass sie da sind, aber sie sind notgedrungen eher klein und fast eine "Notlösung". Kann also sehr wohl sein, dass du ein halbes Jahr später dann doch die 7"-Aktivmonitore daneben stellst. ;-)
 
Hey,

ich bin nicht der Experte aber ich studiere Wirtschaft und habe selbst schon ein paar Unternehmensgründungen miterlebt und mit ein paar Klavierbauern geredet.

Es ist natürlich jedem klar, dass Chinas Mittelschicht aufstrebt und zu den wachsenden Bedürfnissen der Chinesischen Mittelschicht gehört auch der Wunsch nach musikalischer Bildung. Was macht man also, wenn man das Kind Klavier spielen lernen soll - Klavierlehrer besorgen und dem Kind ein Klavier kaufen. Entweder a) Digitalpiano oder b) ein richtiges Piano.

Da gibt es natürlich die Marke Steinway für die Chinesen, die für super Qualität steht. Aber kaum einer von den Chinesen hat das Geld dafür. ABER Steinway hat Interesse daran, in diesem Markt (der um einiges größer ist und immer noch größer wird!) Geld zu verdienen. Steinway wäre blöd wenn Sie ihre Klaviere unter gleichem Markennamen zu einem einfach niedrigeren Preis verkaufen würden. Deshalb gibt es die 100-prozentigen-Tochterfirmen Boston und eben Essex. Die profitieren natürlich wahnsinnig von dem ,,Design by Steinway & Sons" Image und verkaufen sich dort wie ein Renner. So wie ich es in Erinnerung habe, kooperiert Steinway bei Essex mit Kawai (merkt man an der Klaviertastatur) bei der Produktion. Boston wird glaube ich in Japan und Essex in China bei den dort namenhaften Produktionsstätten auf den gleichen Fließbändern abgefertigt. Die Klavierbauer meinten, dass u.A. der Resonanzboden sehr stark den Steinway-Dingern ähnelt, die Klaviertastur von Kawai ist und das Gehäuse ist eben etwas billiger.

Also ich denke man sollte das Essex nicht so schlechtreden. Ich weiß auch nicht wieviel so ein Klavier in der Produktion kostet, aber für 6000 € ein gutes Klavier ist echt nicht schlecht, wenn man bedenkt dass die Dinger auch noch einmal um die Welt geschifft werden.
 
Hey,

ich bin nicht der Experte aber ich studiere Wirtschaft und habe selbst schon ein paar Unternehmensgründungen miterlebt und mit ein paar Klavierbauern geredet.

Es ist natürlich jedem klar, dass Chinas Mittelschicht aufstrebt und zu den wachsenden Bedürfnissen der Chinesischen Mittelschicht gehört auch der Wunsch nach musikalischer Bildung. Was macht man also, wenn man das Kind Klavier spielen lernen soll - Klavierlehrer besorgen und dem Kind ein Klavier kaufen. Entweder a) Digitalpiano oder b) ein richtiges Piano.

Da gibt es natürlich die Marke Steinway für die Chinesen, die für super Qualität steht. Aber kaum einer von den Chinesen hat das Geld dafür. ABER Steinway hat Interesse daran, in diesem Markt (der um einiges größer ist und immer noch größer wird!) Geld zu verdienen. Steinway wäre blöd wenn Sie ihre Klaviere unter gleichem Markennamen zu einem einfach niedrigeren Preis verkaufen würden. Deshalb gibt es die 100-prozentigen-Tochterfirmen Boston und eben Essex. Die profitieren natürlich wahnsinnig von dem ,,Design by Steinway & Sons" Image und verkaufen sich dort wie ein Renner. So wie ich es in Erinnerung habe, kooperiert Steinway bei Essex mit Kawai (merkt man an der Klaviertastatur) bei der Produktion. Boston wird glaube ich in Japan und Essex in China bei den dort namenhaften Produktionsstätten auf den gleichen Fließbändern abgefertigt. Die Klavierbauer meinten, dass u.A. der Resonanzboden sehr stark den Steinway-Dingern ähnelt, die Klaviertastur von Kawai ist und das Gehäuse ist eben etwas billiger.

Also ich denke man sollte das Essex nicht so schlechtreden. Ich weiß auch nicht wieviel so ein Klavier in der Produktion kostet, aber für 6000 € ein gutes Klavier ist echt nicht schlecht, wenn man bedenkt dass die Dinger auch noch einmal um die Welt geschifft werden.

Essex und Boston sind reine Handelsfirmen von Steinway ohne eigene Produktionsstätten und daß die der "Renner" wären ist mir jetzt neu, ich kenne den Produktionsanteil von Boston bei Kawai.
Du merkst also an der Klaviertastatur von Essex daß da Kawai dahintersteckt - Essex hat aber mit Kawai nichts zu tun.
Deiner Meinung nach ist ein Preis von € 6.000,-- für ein € 3.000,-- -Klavier nicht schlecht weil es ja noch einmal um die Welt geschifft werden muß - was studierst Du?
Roland-Digis gefallen Dir gut aber da jemandem hier Kawai-Digis gefallen willst Du nun ein Kawai welches Du noch nicht mal angespielt hast?
 
Hallo zerox,

ich bin mit dem MP-5 als Beitrag zur guten Nachbarschaft zufrieden. Es ist jetzt so ca. 5 Jahre alt und hat damals ~1400 € gekostet. Mit den Nachfolgemodellen MP 6 oder 7 habe ich es nie verglichen, da kein Grund für ein Upgrade bestand. Also es gibt nichts zu meckern am MP 5.
Allerdings finde ich den Preis vom Kollegen im Kleinanzeigenmarkt etwas überzogen.
800 VHB wären ein Versuch wert. Aber wenn das Package dann mit 700 € aus der Wohnungstür rollt, kann der Verkäufer auch noch hochzufrieden sein.

LG, Sesam
 
Boston wird glaube ich in Japan und Essex in China bei den dort namenhaften Produktionsstätten auf den gleichen Fließbändern abgefertigt. Die Klavierbauer meinten, dass u.A. der Resonanzboden sehr stark den Steinway-Dingern ähnelt, die Klaviertastur von Kawai ist und das Gehäuse ist eben etwas billiger.
Boston wird von Kawai gebaut, daher: Japan, klar. Essex rollt meines Wissens bei Pearl River vom Band, einem der größten chinesischen Hersteller. Was da von Kawai kommen soll, erschließt sich mir nicht ganz.

Und natürlich "ähnelt" der Resonanzboden, immerhin ist es doch "Designed by Steinway". ;-) Trotzdem würde ich persönlich wohl einfach ein Kawai kaufen anstelle des Kawais im Steinway-Kleid. Es ist etwas schwierig, die genauen Steinway-Preise zu ermitteln, aber ein Boston GP-178 scheint einen Listenpreis von annähernd 30.000 Euro zu haben. Ein Kawai GX-2 liegt bei 22.000 und hat vermutlich sogar die schönere Spielbarkeit. Fassen wir also zusammen: Tastatur gleich (vermutlich aber nicht die verlängerte Version, die im GX-2 ist, sondern die ältere Version aus dem Kawai RX-2); Hersteller gleich; vermutlich nur leichte Unterschiede in der Klangfarbe. Preisaufschlag für das "Designed by": fast 40 Prozent (sofern die 30k für den Boston tatsächlich stimmen).

Allerdings finde ich den Preis vom Kollegen im Kleinanzeigenmarkt etwas überzogen.

Falls der Vergleich interessant ist: ich habe vor jetzt rund einem Jahr mein MP-6 verkauft, es hatte noch Restgarantie vom Händler und da gab es das MP-7 noch nicht, das 6er war also noch "aktuell". Ich habe es effektiv für 850 Euro losschlagen können. Mit K&M-Ständer und Tasche wären es vielleicht 1000 gewesen. Wie gesagt, für ein MP-6, nicht -5.
 
Ok habe mich vorhin dann wohl doch etwas weit aus dem Fenster gelehnt, sorry dafür. Also im Endeffekt handhabt Steinway das auch wie Apple, für die Marke muss man einfach drauf zahlen. Ich werde mich damit aber noch weiter beschäftigen, aber danke für die Hinweise!

Okay also ich werde beim Verkäufer vom MP-5 schauen was ich rausholen kann - ansonsten höre ich mir mal das MP6 und das ES-7 möglichst beim Händler mal an und entscheide dann was ich mir holen werde :)
 
ansonsten höre ich mir mal das MP6 und das ES-7 möglichst beim Händler mal an und entscheide dann was ich mir holen werde :)
Nicht anhören! ANSPIELEN! Und zwar MIT Pedal. Das MP-7 bitte auch. ;-) Und evtl die entsprechenden Pendants von Y. Und R.

PS. Dein Beispiel mit Apple hinkt. ;-) Da ist (zumindest bei den Rechnern) ein echter Mehrwert drin - was beim Essex fraglich sein könnte. ICH würde mich in der Preisklasse bei jungen gebrauchten Japanern und DE-KLavieren umtun.
 
@kalessin: Die Tastaturen bei Kawai und Boston sind schon mal nicht gleich, weil Kawai mit der (sehr angenehm zu spielenden) Kunststoff-Mechanik kommt und Boston eine traditionelle Holzmechanik hat.

Zu den Instrumenten selbst: Die Boston-Flügel finde ich durchaus annehmbar. Einen Essex habe ich mal angespielt (nachdem ich vorher eine Weile einen Boston probiert hatte), das ging gar nicht.

Preise: Boston sind in der Tat teurer als gleichwertige "richtige" Kawai. Bei einem 10-15 Jahre alten Gebrauchten kann sich das allerdings relativieren. Der Preisverfall scheint enorm zu sein, d.h. wenn ein Boston in diesem Alter auf den Gebrauchtmarkt kommt, liegt er preislich gleichauf mit seinem Kawai-Konkurrenten und dann kann der Boston eine interessante Alternative sein. Beispiel: Der GP-156 scheint neu irgendwo bei 22-24 k Euro zu liegen. 15 Jahre alt sind es manchmal noch 11 k Euro unverhandelt (in gutem Zustand).

Boston hat - ganz Steinway - eine eckigeTastenklappe (vielleicht ist das der einzige Punkt, den Steinway designed hat!?). Das muss man mögen - ich finde, es sieht komisch aus. Außerdem haben die schwarzen Tasten so eine komische Waffelstruktur, spielt sich gar nicht schlecht, hat mich aber optisch immer verwirrt.
 
@dilettant: danke für die Detail-Infos. Bezüglich der Tastatur/Mechanik hatte ich einfach meinem Vorposter geglaubt, dass in Bosten die Kawai-Mechanik drinstecke. :-)

Ich habe schon auf einem Kawai (ich glaube, es war ein RX-2... er war halt schwarz und es stand "Kawai" drauf) gespielt und diese Leichtgängigkeit ist schon eine Wucht. Die Dinger sind auch wohl recht robust, was Luftfeuchtigkeit/Temperatur angeht, und Kawai verbaut jetzt schon seit 40 Jahren ABS ohne große Schwierigkeiten. (ABS ist ja auch ein weichmacherfreier Kunststoff, ich wüsste daher auch gar nicht, wieso der schlimmer altern sollte als Holz.)
 

Kawai ist - zumindest gegenüber Bosten - immer die bessere Wahl....
 
diese Leichtgängigkeit ist schon eine Wucht.
Ja. Ich finde auch, dass sich die Kunstoffmechaniken von Kawai sehr angenehm spielen.

schon seit 40 Jahren ABS ohne große Schwierigkeiten.
Ich hatte den Hinweis auf die Kunststoffmechanik bei Kawai gebracht um zu zeigen, dass Kawai und Boston eben nicht gleich sind. Welcher nun besser ist, oder das bessere Preis-Leistungsverhältnis bietet, mag jeder für sich entscheiden.
 
Also ich habe heute beim Haendler diverse Geraete getestet (Roland, Yamaha, Kawais, Korgs).

DAS MP11 hat es mir angetan, das MP7 ist auch gut, aber das MP11 hat einfach eine unwiderstehliche Tastatur. Werde wohl morgen zum Hörer greifen und das MP11 ordern. (Dafür kommt dann evtll. sogar kein richtiges Piano sondern nur das MP11)

Noch 2 Fragen:

Wie viel € kosten ungefähr gescheite Aktiv-Boxen für einen 20 m² Raum? Könnt ihr da was empfehlen?

Um solche Begleitrythmen zu machen, was brauche ich dafür?

Ich habe ja dann auch noch einen Laptop und eine Bose Companion um die Ecke zu stehen, kann man damit auch etwas anfangen?
 
Grins. Ich habs gewusst ;-)

Aber das ECHTE sollte auch noch kommen!
 
Guckst du hier: https://www.clavio.de/klavierforum/threads/kawai-mp11.18312/

Mit etwas Glück und Ausdauer gibts auch gute richtige Klaviere für einen Tausender. Zumindest wenn man keine Priorität auf die Optik legt.

Das MP11 ist toll, aber kein Klavier.

Grüße

Jörg

Guter Thread, lese ich mir gerade durch. Nun überlege ich dann doch vielleicht ein CA 6x zu holen ... Ich glaube die Stage-Funktion werde ich eh nicht oft nutzen. Nun gut ich mache mir noch Gedanken
 
Guter Thread, lese ich mir gerade durch. Nun überlege ich dann doch vielleicht ein CA 6x zu holen ... Ich glaube die Stage-Funktion werde ich eh nicht oft nutzen. Nun gut ich mache mir noch Gedanken
Die Klangerzegung im MP11 und den neuesten CAs ist die gleiche, es fehlt halt das Lautsprechersystem. Ein Stage, das man einfach ins Auto packen kann, hat aber u. U. einen besseren Wiederverkaufswert als ein DP-Möbel, das man nur per Spediteur transportieren lassen kann. Letzteres ist dann ähnlich umständlich, wie ein akustisches Klavier, aber veraltet genauso schnell wie ein DP.
 
...und es "trägt (optisch) auf", ist dominant in der Wohnung. Das will man villeicht nicht in der Studibude haben.
Ein CA6... kann man zerlegen und im PKW transportieren. Das wäre für micht nicht das Argument.

Viel mehr stört mich, dass da so ein Digiteil UNNÖTIGERWEISE aussehen will wie ein Klavier. Das ist wie Kunststoffenster mit Holzdekor.

Übrigens: Habe selbst ein hochglanz-schwarzes CA-5 und ärgere mich jedes Mal, dass ich mir nicht ein Stage oder wenigstens ein Compactteil (ES-7) gekauft habe.
 

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