Das "V-Piano" - es schreiben Besitzer und Tester

Ich habe das CA 97 noch nicht im Laden, aber dafür das CS 10 da stehen. Ich finde, es kann sehr laut, wenn man will. Das Problem, das ich sehe ist, dass man für Pianisten, die akustische Instrumente gewohnt sind auf die Anschlagskurve "heavy" umstellen und die Lautstärke hochdrehen muss. So kann man sehr gut dynamisch spielen, so dass leise Passagen leise sind und wenn man laut will, dann wird es sehr laut.
 
Hallo an Alle!

Danke für die vielen gut verwertbaren Rückmeödungen! Mittlerweile eine Seltenheit in Foren...

Also was den CA93 und Nachfolger angeht, ist es in der Tat so, dass er eine Alleinstellung unter den CA-Pianos einnimmt. Meinen früheren CA9 musste ich genauso behandeln, wie von Mawima beschrieben. Aber beim CA93 ist das nicht mehr nötig! Man darf ja nicht vergessen: die Veränderung der Anschlagskurve ist vergleichbar mit der Erhöhung / Verminderungder Lautstärke bei Aufnahmen. Allerdings hat man hier die Analogie von "44.100 Hz / 16-Bit"-Qualität, wenn ich da etwas verschiebe, verliere ich auf der anderen Seite Qualität, will ich das Resultat i der ursprünglichen Auflösung wiedergeben. Habe ich aber mit 192 kHz/24-Bit aufgenommen, ist es kein Problem.

Meiner Ke ntnis nach schöpft jedes Digitalklavier bei der Einstelllung "normal" die voll mögliche Dynamikbreite aus. Jede Änderung der Anschlagskurve entspricht daher einer "Verschiebung" und dadurch verliert man eine Anzahl möglicher Dynamikstufen. Beim CA9 war dies eklatant so, beim CA93 ist es besser kaschiert, doch bleibt das Problem bestehen. Man hat eben 127 Abnahmestärken und wenn ich die Stärke 1 auf die tatsächliche Stärke 11 setze, bleiben mir 117 Stufen, auf die ich die spielbare Nuancen verteilen kann / muss.

Bei.CA93 ist es wie gesagt nicht notwendig! Das ist eines der herausragenden Merkmale dieses Instruments.

Damit wir wieder zum Thema des Fadens kommen: das V-Piano ist übrigens auch so ein Kandidat! Echt super die Umsetzung der Anschlagstärke auf die Dynamik!! Das Instrument gefällt mir jeden Tag besser...!

Apropos Anschlag - ich las irgendwo etwas von 22g Spielgewicht beim V-Piano, und dass dies sehr schwer / einem echten Klavier ähnlich sein sollte. Nun überrascht mich das: mein Klavierbauer sagt, dass Flügel ein Spielgewicht von 55g (Bass) bis zu 45g (Diskant) haben. Genau dies gibt auch KAWAI für die CA-Serie (also auch für meinen CA93) an! Dawären 22g VIEL zu leicht. Woher stammt diese Information?

Was meinen Blüthner angeht:ich habe gestern das Angebot bekommen und den Auftrag erteilt! D3r Flügel wird komplett generalüberholt (es fehlen Spannungsfeder ind er Mitte, diese werden eingebaut, Mechanik wird geschmiert / justiert, Filz abgezogen und Hammerkern verändert, um Gewicht zu sparen, es wird gereinigt, intoniert und gestimmt. Allein die Spannung der Spannungsfeder soll bis zu 10g Spielgewicht sparen! Der Preis ist inkl. Transport, Material und 25 Arbeitsstunden. Der Mann war übrigens recht begeistert von meinem Flügel und versprach mir, ihn komplett gut spielbar zu machen. Das ist doch ein Wort! (Freu!)

Heute teste ich das V-Piano wieder und werde meine Focal XS-Minimonitore sowie den Denon AH-7000 Edelkopfhörer mitnehmen.

Liebe Grüße:

Jenö Hajdu
 
Uups... mam sollte keine Beiträge vom Handy aus erstellen... Entschuldigung für die vielen Tippfehler und den doppelten Upload des Beitrags!... *schaemtsich*
 
Hallo an Alle!

Danke für die vielen gut verwertbaren Rückmeödungen! Mittlerweile eine Seltenheit in Foren...

Also was den CA93 und Nachfolger angeht, ist es in der Tat so, dass er eine Alleinstellung unter den CA-Pianos einnimmt. Meinen früheren CA9 musste ich genauso behandeln, wie von Mawima beschrieben. Aber beim CA93 ist das nicht mehr nötig! Man darf ja nicht vergessen: die Veränderung der Anschlagskurve ist vergleichbar mit der Erhöhung / Verminderungder Lautstärke bei Aufnahmen. Allerdings hat man hier die Analogie von "44.100 Hz / 16-Bit"-Qualität, wenn ich da etwas verschiebe, verliere ich auf der anderen Seite Qualität, will ich das Resultat i der ursprünglichen Auflösung wiedergeben. Habe ich aber mit 192 kHz/24-Bit aufgenommen, ist es kein Problem.

Meiner Ke ntnis nach schöpft jedes Digitalklavier bei der Einstelllung "normal" die voll mögliche Dynamikbreite aus. Jede Änderung der Anschlagskurve entspricht daher einer "Verschiebung" und dadurch verliert man eine Anzahl möglicher Dynamikstufen. Beim CA9 war dies eklatant so, beim CA93 ist es besser kaschiert, doch bleibt das Problem bestehen. Man hat eben 127 Abnahmestärken und wenn ich die Stärke 1 auf die tatsächliche Stärke 11 setze, bleiben mir 117 Stufen, auf die ich die spielbare Nuancen verteilen kann / muss.

Bei.CA93 ist es wie gesagt nicht notwendig! Das ist eines der herausragenden Merkmale dieses Instruments.

Das ausschlaggebene Kaufargument dürfte wohl die viel bessere Mechanik-Simulation der CA 65/95 sein? Denn letztlich sind es die selben Samples und die selbe Sound-Technologie, ob nun 63/93 oder 65/95...da hat sich doch gar nix geändert, oder?
Dann hat halt das 93er eine andere Default-Einstellung der Dynamik und Anschlagskurven, aber am Ende des Tages ist das genauso linear oder nichtlinear wie ein sich analog verhaltendes 95er Modell. Nur weil die Settings die Du siehst behaupten, das sei lineares Verhalten, muss das intern längst nicht so abgebildet sein. Es gibt ja noch genug interne Komponenten wie Lautsprecher, Verstärker etc., wo der Hersteller versucht, am Ende ein lineares Verhalten zu simulieren, bei gegebenen gleichen Samples.
Fast alle Softwarepianos lassen Einstellung der Anschlagskurve zu und bei 127 Stufen geht es doch nur um eine graduelle leichte Modifizierung, wenn in einem bestimmten um mf herum aus 10 Stufen nun nur noch 8 werden, merkst Du das immer noch nicht. Es ist eine sinnvolle Einstellungsmöglichkeit.

Ich kanns auch nur mäßig nachvollziehen, ich hab nur ein popliges CN 34, aber ich kann das nicht auf volle Pulle stellen in 15 m2 Zimmer, sonst fliegen mir die Ohren weg. Das soll so viel schlechter sein bei CA 95? Mit Kopfhörern gehts noch weniger...da wird man taub...das hab ich auf 30% oder so (30 Ohm).

Ich finde es super, dass Du Dein Instrument so toll findest, das ist einzig wichtig. Das ist ja alles hochsubjektiv, man findet zumindest kaum einen Bericht im Netz, der CAx3 >>> CAx5 nur annähernd unterstreichen würde.
 
Hallo, Andre73!

Nun kann ich dir absolut nicht zustimmen.

1.) Die Lautstärke des CA95 IST definitiv nicht mal die Hälfte der vom CA93! Es ist auch vom Herrn Kunz (KAWAI DE) bestätigt, also keine Einbildung meinerseits, wie du das gerne darstellen möchtest
2.) Es hat sich nicht nur die Mechaniksimulation geändert, (was eigentlich der einzige wirkliche Vorteil des 95er ist!), sondern ua. die komplette Verstärkung!! (Digital beim CA95 vs. Analog beim CA93) Das ist übrigens lt. Herrn Kunz mit ein Grund, warum der 93er lauter ist: der 95er muss früher gekappt werden, weil - im Gegensatz zur analogen Verstärkung - digitale Übersteuerung ein absolutes No-Go ist! Analoges leichtes Übersteuern merkt man nicht einmal unbedingt (ein bißchen Kratzen vielleicht). Auch die RMS-Leistung wurde nach unten korrigiert bzw. die Proportion zw. Links, Rechts und Transducer hat sich geändert.
3.) Die Dynamik des 95er ist DEFINITIV stark eingeschränkt im Verhältnis zum CA93! Also weniger laut UND weniger leise geht der 95er, als der 93er. Warum - habe ich schon geschrieben (Kundenfeedback). Auch, dass dies von KAWAI - resp. Herr Kunz - zugegeben wurde, also wieder nicht meine Einbildung, weil "mein CA93 ja ach so toll ist"! (Finde deine diesbezügliche Bemerkung eine Zumutung! Ich argumentiere sachlich, deine Bemerkumg entbehrt jegliche Grundlage und ist nur polemisch bzw. soll meine Kompetenz herunterspielen.) :-( Ich hätte zur gleichen Zeit statt dem 93er den 95er kaufen können, denn es wurde für mich gesponsert und der Preis spielte keine Rolle! Beide Instrumente standen im gleichen Raum nebeneinander. Konnte ausgiebeig - mehr als 4 Stunden lang - testen! Dennoch - besser gesagt, gerade deshalb! - habe ich mich für den 93er entschieden. Die Nachteile des 95er waren einfach zu gravierend
4. Die CN-Serie ist ein Billigprodukt von KAWAI und ist in keinerlei Hinsicht (bis vielleicht auf die Klangerzeufung, aber selbst die ist abgespeckt) mit der CA-Serie zu vergleichen! Daher schreibst du hier über Sachen, von denen du keine Ahnung hast. Ich habe seit 11 Jahren die CA-Serie, immer das Topmodell (zuerst den 9er, als erster in Europa, seit etwa 3-4 Jahren den 93er). Schon davor testete ich den 1200er und zwei Leute haben auf meinen Rat hin den KD25 limited Edition gekauft. Ich habe in Frankfurt auf der Musikmesse schon den 91er gespielt (der erste KAWAI mit Resonanzboden) und war hellauf begeistert. Hat mir sogar besser zugesagt, als der DP1 mit dem grauslichen Soundsystem und den "motorisierten" Tasten, damit man "die Schwingungen des Gehäuses simulieren kann" (der CA91 resp. 93 hat es nicht gebraucht - durch den Soundboard hat man die Schwingungen des Gehäuses TATSÄCHLICH gespürt...)
5. Ich war lange Zeit sehr aktiv im KAWAI-Forum und galt als bester Tester dieser Instrumente. Der Vorschlag zur Simulation der englischen Menchanik kam von mir (man kann nachlesen) und wurde zuerst mit "zu wenig Interesse der Kunden, zu viel Aufwand für uns, wäre zu teuer" abgelehnt. Und siehe da, einige Jahre später... ;-)
6. Ich spiele in meinem Musikzimmer den 93er auch nie voll aufgedreht. Aber man (ich zumindest) spielt nicht nur für sich und nicht nur im Musikzimmer, auch nicht nur mit Kopfhörer, nicht wahr? Mit dem CA9 habe ich sogar im Ausland Konzerte gegeben! Der war viel unterwegs... mit dem 93er ist es nicht so einfach - nicht zerlegbar, schwer. Aber ein Klavier muss in der Lage sein, mehr als 15 qm voll zu beschallen - sind wir uns da einig...? ;-)

Liebe Grüße:

Jenö Hajdu
 
PS: dass sich im Internet keine derartigent Tests finden lassen, beweist nur, dass a) keine Interesse vorhanden ist, diese beiden Modelle gegenüberzustellen und / oder b) dass die Tester nicht ausgiebig genug getestet haben! Auch hat außer mir scheinbar niemand den CA93er dazu bringen können, dass Obertöne beim Drücken des Pedals NACH Ende des Stückes hängen bleiben - ich bringe es mit meinem neuen Virtuosenstück 3mal am Tag zusammen...

Aber nun zurück zum V-Piano, sonst bekommt man Probleme wg. zu viel Off Topic, oder? ;-)

Liebe Grüße;

Jenö Hajdu
 
Ich denke Du reagierst hier über, ich wollte Deine Kompetenz nirgendwo runterziehen.
Ich hab kein CA-Modell, deshalb fragte ich ja polemisch "Das soll so viel schlechter sein bei CA 95?" - mit Fragezeichen. Es wundert mich nur, das CA95 hat mehr RMS angegeben und hat nen Resonanzboden....das kann nicht wirklich leiser sein als mein CN...im Gegenteil. Und das ist laut...auf max zu laut für mein Zimmer.

Das Feature "ich kann es doppelt so laut als zu laut machen", finde ich nicht sonderlich interessant. Transportabel sind diese Dinger alle nicht wirklich...da kann man dann auch nen echten Flügel nehmen oder halt extra Boxen aufbauen.

Das man damit Konzerte in >30 m2 geben will mag Dein Feature-Wunsch sein, aber entspricht ja wohl kaum der Realität. Wozu? Dann brauchst Du halt auch richtige fette Monitore und Verstärker oder halt einen echten Flügel mit seinem riesen Resonanzboden.

Ich bleib absolut dabei, dass Du 127 Stufen von 117 Stufen nur unter Laborbedingungen in bestimmten Bereichen hören kannst. Also Kurve anpassen und lauter stellen so wie vorgeschlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber Andre73!

Dass ich überreagiere, glaube ich nicht. Betrachte z. B. deinen eben beschriebenen Beitrag: meine begründete Meinung als Fangeschwurbel zu bezeichnen - ist es für dich in Ordnung? Wie soll ich auf sobetwas reagieren, um nicht zu "überreagieren"?

Kein Mensch sagt, dass die Anschlagskurve bei Änderung nur um 10 Stufen aufgesetzt wird. Es war nur ein Beispiel, um den Vorgang zu veranschaulichen. Es ist sogar sicher, dass die Kurve um eine Menge mehr aufgesetzt wwird, da dies ja auch sofort hör- und merkbar ist! Leider ist das Fehlen der dadurch durch den Rost gefallenen Dynamikstufen ebenso gör- und merkbar... zumindest für Leute, die ernsthaft spielen.

Warum soll ich Monitore und Beschallung brauchen, um irgendwo ein Konzert zu geben? Ich kann ja auch für 20 oder 50 Leute spielen! Niemand behauptete, ich wollte im Festspielhaus für 2200 Leute ein Konzert mit meinem CA93 geben! Das Einsetzen von Monitoren und Verstärken konterkariert mMn geradezu die Idee eines Digitalklaviers - im Idealfall so zu sein (und zu klingen!), wie ein Klavier / Flügel. Und GERADE durch den Soundboard kam man diesem Ziel ein entscheidendes Stück näher!

Mit dem CA9 spielte ich ein Hauskonzert für über 20 Personen und es war absolut ausreichend. Mit dem CA93 würde ich mich trauen, in einem 100 qm-Saal bei guter Akustik für 50 und mehr Leute zu spielen! Und das ist für mich eine sehr wichtige Anwendung!! Wie oft bin ich früher gebeten worden, irgendwo ein Konzert zu geben - und es scheiterte an ein adäquates Instrument! (Einen Dlügel auszuleihen fürneinen Abend, 2x Zransport, Stimmung / Intonation, Veesicherung etc. - wenn du das 2-3 Mal machst, kannst du dir schon einen CA93 kaufen!)

Liebe Grüße :

Jenö Hajdu
 
Hallo an Alle!

Nun habe ich gestern noch einmal getestet - und werde heute Abend wieder hinfahren... ;-)

Bezüglich CA97 muss ich meine Meinung etwas revidieren. Die fürchterlich näselnde, häßliche Klangfarbe war nicht der Standard Grand (die ist erheblich schöner, erinnert mich an mein Concert Grand 1), sondern der SK-Concert Grand. Auf Anfrage stellte sich heraus, dass diese Klangfarbe vom Shigeru KAWAI gesampelt werden soll!! Also das ist ein Eigentor - sie erinnert mich eher an ein Upright Piano, als an einen 2,80 m Flügel!

Daher näselt der CA97 beim Standard Grand erheblich weniger, als ich es ursprünglich dachte. Und: er ist mächtig laut! Kann leider direkt nicht mit dem CA93 vergleichen, da letzterer bei mir im Obergeschoss steht und rund 100 kg wiegt... aber der CA97 ist auf jeden Fall um Welten lauter, als der - für mich - misslungene CA95.

Was jedoch bleibt, ist die Dynamik - da hat der CA93 die Nase vorn (besonders, was leises Spielen angeht!)

So und nun zum V-Piano (darum war ich ja dort...): der Klang überzeugt mich immer mehr! Über den Denon-Kopfhörer ist es eine Wonne, das Instrument zu spielen! (Allerdings auch den CA97....) Die Qualität der Klänge haut mir den Sessel unterm Hintern weg - vor allem komme ich nicht aus dem Staunen heraus, dass dies OHNE SAMPLES, also nur mit Physical Modelling und dazu noch in dieser Geschwindigkeit und mit scheinbar unendlichen Polyphonie möglich ist! :-)

Leider dürfte die Information im Netz über 22g Spielgewicht wahr sein - die Tastatur ist für ernsthaftes Klavierspiel UNBRAUCHBAR! :-( Das ist also auf jeden Fall ein KO-Kriterium, was den Tausch gegen den CA93 angeht. Ich werde letzteren nicht weggeben!

Meine Focal XS haben recht schnell den "Patschen gestreckt" - innert 1 Minute hat die Schutzschaltung 2x eingegriffen. Dann ging alles nur mehr flüsterkeise - also keine Alternative. Nun schnell 2 Yamaha Monitorboxen geholt (pro Stück 2 Verstärker, 75W für den Bass, 45 für die Höhen) und das ging dann. Allerdings um mind. eine Größenordnung schlechter, als über den Denon-Kopfhörer! Also kurzerhand den CA97 als "Lautsprecher" missbraucht - und siehe da: es klang (nach einigen Basteleien an der EQ, nämlich mit Scheitelpunkt 3000 Hz etwa +9 dB in die Höhe gezogen) sehr gut! Die Monitorboxen kann man vergessen (große PA-Lautsprecher haben wir auch getestet - indiskutabel, in allen (!) Bereichen viel zu viel Bass, zu weit weg von linear). Interessant: für einen guten Klang außerhalb des Kopfhörers ist der Dreh- und Angelpunkt der Soundboard! Alles Andere kommt bei Weitem nicht hin.

Dann haben wir noch probiert, ob mit der Klaviatur des CA97 das V-Piano zu spielen ist (vor Allem, was die Verzögerung angeht!) - unglaublich, aber es geht!! Leider gibt es jedoch hier ein Problem - die Minimallautstärke über die Kawai-Tastatur (egal, wie leise gespielt und wie die Kurve eingestellt) ist deutlich hörbar lauter, als über der eingebauten Klaviatur des V-Piano. Aber gerade die unglaubliche Dynamik des letzteren, insbesondere bei besonders leiser Spielweise, macht zum Großteil den Reiz aus...

Also wir sind zwar klüger geworden, aber eine zufriedenstellende Lösung (KAWAI Klaviatur und Soundboard; V-Piano Klangerzeugung) ist uns bis jetzt mit all den Verbindungen noch nicht geglückt...

Vielleicht müsste man den CA93 (der ja so irre leise spielen kann!) an das V-Piano anbinden... aber ist ein horrender Aufwand.

Allerdings bot man mir an, ein Wochenende das V-Piano gratis testen zu dürfen - da könnte ich es versuchen... die KAWAI-Klaviatur ins MIDI-In des V-Pianos; danach den Output des letzteren in den Aux-In des KAWAI - und sehen, was (ob was!) herauskommt... :-D

Liebe Grüße

Jenö Hajdu
 
So, liebes Forum - ich hoffe,ich langweile euch nicht zu sehr... Wir haben es gestern tatsächlich getan und einen Loop gemacht: aus dem CA97 per MIDI-Kabel in das V-Piano gefahren, auf dem KAWAI LocalControl Off eingestellt (damit die eigene Klangerzeugung ausgeschaltet bleibt) und dann den Audio Output des Roland in den Aux-In des KAWAI gesteckt. Es funktioniert! Und es funktioniert rasend schnell!! Selbst bei den schwierigsten Stücken hatte ich zur keinen Zeit den Eindruck einer Verzögerung!

Während ich so vor mir hin sinnierte, fragte mich ein Mitarbeiter unverblümt, ob ich das Gerät zuhause testen möchte! Was habe ich wohl geantwortet...? ;-)

Nun steht das Gerät bei mir, verbunden mit dem KAWAI CA93 in Loop (also das V-Piano wird zum Soundmodul degradiert, Ein- und Ausgabe funktioniert am KAWAI). Und es funktioniert sehr, sehr gut!

Das Interessante ist: während ich auf dem CA97 Probleme hatte, den gleichen Dynamikumfang spielen zu können (insbesondere das leise Spiel war nur möglich in der Heavy+-Anschlageinstellung), funktionierte dies auf dem CA93 auf Anhieb! Überhaupt kam mir die Tastatur des CA97 künstlich und ein wenig schwammig vor, wenn man sie im ausgeschalteten Zustand gespielt hat. Die Klaviatur des CA93 ist dagegen eine Wonne! (Meine Meinung halt). Auch hier zeigt sich, dass die Klaviatur mit der Dynamik anders umgeht - ich kann nun auf dem CA93 die volle Bandbreite des V-Piano ausschöpfen!

Was allerdings komisch ist: während auf dem CA97 die Lautstärke an drei Stellen additiv zu steuern ist (am V-Piano, der Drehregler unterhalb der Klaviatur des CA97 für Aux-In sowie der Haupt-Lautstärkeregler am KAWAI), sind beim CA93 alle Reglern tot, es kann ausschliesslich am V-Piano gerergelt werden. Und wenn ich da auf Maximum einstelle, ist es immer noch nicht so laut, wie ich es z.B. für einen größeren Raum gerne hätte. Und auch wesentlich leiser, als der CA93 selbst auf maximale Lautstärke spielen kann. Da werde ich noch forschen müssen, warum das Verhalten der beiden KAWAIs so grundlegend verschieden ist...

Ich habe noch bis ca. Mittwoch Zeit. Eventuell auch länger. Gestern habe ich mit meinem DENON Kopfhörer bis halb 3 in der Früh geübt... konnte nicht aufhören, obwohl ich heute aufstehe musste! Das ist ein gutes Zeichen... :-D Ich werde auch noch die Lautsprecher-Ausgabe in den Griff kriegen!

Das Geschäft bot mir ein unglaublich günstiges Angebot, auch noch zinsfrei in zwei Jahren zahlbar, an!! Da werde ich wohl scharf nachdenken müssen... :-D

Liebe Grüße:

Jenö Hajdu
 
Das V-Piano zum Soundmodul zu degradieren ist etwas verrückt, aber ich finde es spannend. Berichte gerne weiter.

Das mit dem Eingang kenn ich von den älteren Kawais. Der Eingang ist analog und mit fixer Lautstärke. Der Lautstärkeregler macht da gar nichts.
 

Ja, ich hätte das V-Piano viel lieber als Rack-Modul! Leider scheint es so, dass Roland so etwas nicht baut, und gar nicht bauen will. Was schade ist, denn die Klangerzeugung ist der WAHNSINN! Allerdings mit der im Vergleich lächerlichen Klaviatur und ohne Audiosystem muss das V-Piano immer an Irgendwas angeschlossen werden - das ist schade! Das haben sie versemmelt. Hätte das GrandPiano einen Soundboard und vor allem eine anständige Klaviatur (worauf man uneingeschränkt schwere Literatur üben kann, ohne nachher auf einem echten Flügel abzusaufen), würde ich ewig sparen, alles verkaufen, und mir so ein Instrument zulegen! Denn vor Allem die "unendliche Polyphonie" schlägt doch so ziemlich alles, was sich herumtümmelt... Ich hatte mit meinem Wettbewerbstück (habe vor ca. 5 Wochen den Diabelli-Contest mit meinem Klavierstück gewonnen und auch selbst vorgetragen!) im vollen Tempo den CA93 dazu gebracht, dass Obertöne unendlich lang hängen geblieben sind. Wenn man gar nicht gespielt, nur das Haltepedal gedrückt hat, kamen diese "eingeschwommen", wie von Geisterhand. Man musste entweder den hängen gebliebenen Ton finden und diesen mit Haltepedal spielen / letzteres auflassen, oder besser gleich das Klavier aus- und einschalten. Das kann es nicht sein... :-/

Das V-Piano habe ich bis jetzt nicht austricksen können! Teste aber noch weiter und werde mir Mühe geben!... :-D

Danke für die Bestätigung, dass die Tests noch irgendwem interessieren. Hatte schon Angst, dass ich hier nur langweile. Für mich ist es eine unendlich spannende Zeit! :-)

Liebe Grüße:

Jenö Hajdu
 
Ja, ja - das waren noch Zeiten!... :-) Leider ist es scheinbar lange verkauft worden. Mir ist dann vom Klavierhändler ein ziemlich totgespieltes Exemplar mit ca. 10 Jahren als Leihinstrument auf dem Buckel als "Vorführinstrument" für einen unverschämten Preis angeboten worden. :-( da ist für much das Thema Feurich gestorben.

Allerdings kann ich ja den Klang Dank V-Piano nachbauen!! :-D

Was Pianoteq angeht - ich habe es nicht gehört. Hört sich vom Setup her nach etwas Ähnlichem, wie das Hauptwerk für Orgel an. Ist für mich aus mehreren Gründen obsolet:

1.) Wieder ein neuer PC... neee, danke.
2.) PC hochfahren, immer wieder Updates machen, Lüfter u. U. hörbar, noch mehr Kabelsalat / Verbrauch....
3.) Pro Instrument zahlen - neun Danke! Das macht für mich bei historischen Orgeln (jedes Instrument ein absolutes Unikat, spezieller Akustik der Kirchen / Kathedrale mitgesampelt, unbezahlbare Klangdenkmäler) Sinn, aber sicher nicht bei Kalvieren / Flügeln - und schon gar nicht beim Hammond-Müll... ;-)
4.) Hauptwerk ist auf Grund der Originalakustik praktisch nur mit Kopfhörer wirklich gut nutzbar - das wird bei Pianoteq nicht wirklich anders sein

V-Piano hat diese Probleme nicht. Die haben bis heute (!) State-of-the-Art Technologie, kein PC, keine spätere Kosten, sogar Klaviatur dabei (auch, wenn ich diese für meine Zwecke nicht ausreichend finde), kein Lüfter, kein minutenlanges Hochfahren, hochwertige Audiointerface nicht vonnöten, da bereits eingebaut, einfach einschalten, in 20 Sekunden spielbereit, fertig. Ganz geschweige von den Echtzeitkontrollern!

Ich glaube, der Threadersteller hat etwas geschrieben von "zuschlagen, SOLANGE ES DAS NOCH GIBT!" Also, wenn es eingestellt werden sollte, ist es ein Argument mehr, um das V-Piano zu behalten! Es kommt ja scheinbar auch nichts Vergleichbares nach. Also unter diesen Umständen ist das Geschäft, welches mir der Musikladen anbietet, Goldes Wert! :-D

Liebe Grüße:

Jenö Hajdu
 
Die Nachteile von Software-Pianos bzgl. Setupaufwand/Kabeln etc. sind sicherlich relevant.

Mit kleinen PC-Bricks, welche vernünftig aufgsetzt sind, schnelle SSD etc., bekommst Du dort aber auch 3 Sekunden Start-Zeit hin - auch Lüfterlos etc. - schon sehr brauchbare USB-Audiointerfaces kosten auch nur um die 120 Euro mit Midi und A/D Wandler.

Mein PC ist in <3 Sekunden mit Windows hochgefahren und nach weiteren 15 Sekunden ist Ivory da (deutlich fetter als Pianoteq). Im Sleep-Modus geht das sogar in 4 Sekunden, inkl. laufendem Ivory. Die minutenlangen Bootzeiten sind dann doch vorbei mit SSDs.

Man muss aber die Kabel in den Griff bekommen ;) Aber V-Piano + CA 63 klingt jetzt auch nicht nach viel weniger Kabeln. Dann gabs da noch die App zum V-Piano konfigurieren etc.? Also auch nicht soo viel weniger Aufwand.

Und für 5000 Euro kannst Du ziemlich viele Software-Instrumente kaufen und Strom verbrauchen ;)


Latenz ist allerdings ein anderes Kapitel, selbst mit ASIO etc. - die Softwarepianos haben alle etwas mehr Latenz als die Digis mit ihren Spezial-ASICs und DSPs. Pianoteq war da bei Software-Pianos auch nur Mittelfeld, hat jemand auf pianoworld letztens mal einen Thread mit Messungen zu aufgemacht. Ivory war da mit Spitze und ich hör trotzdem, wenn man Digi-Sounderzeugung und Ivory beide anmacht, dass das Digi etwas flotter antwortet, selbst 10 ms merkt man halt.

Die Soundqualität der von außen reingeschleiften Tonerzeugung ins Digi ...da muss man sicher etwas Glück haben dass das gut klingt, letztlich sind diese Digi-Soundausgaben (Verstärker, Lautsprecher, Transducer etc.) ja auf die eingebaute Sounderzeugung über Equalizer etc. abgestimmt und nicht als Lautsprecher-Ersatz gedacht.

Es gab da Tests mit AvantGrand etc. - das z.B. klingt wohl recht bescheiden mit externen Zuspielungen.
Mein Kawai klingt da auch so lala mit externen Soundquellen, ganz anders als von der internen Sounderzeugung.

Grüße,
André
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, Andre!

Also Pianoteq hat zwar viele Möglichkeiten, jedoch nicht in der gleichen Granulation! Kleines Beispiel: Hammerfilz-Einstellungen hat Pianoteq Pro genau 3. Im V-Piano habe ich 400 (!!) Stufen für diesen Parameter! Und die Software zum Konfigurieren brauche ich gar nicht - es geht alles im V-Piano selbst! Und das mit sehr ergonomischen Tasten / Drehregler.

An dem V-Piano ist einfach alles hochwertig! Selbst die Klaviatur - nur leider zu leicht für einen Pianisten.

Das eingeschleifte Signal über die interne Abstrahlung zu wiedergeben ist sicher keine einfache Sache - aber genau da punktet das V-Piano! Pianoteq lobt in der Pro-Variante als besonders Feature, dass man Änderungen pro Ton vornehmen kann. Das kann man beim V-Piano von vornherein! Und noch mehr: man hat einen wunderbaren parametrischen EQ - damit plus mit den Pro-Ton-Einstellungen können Sie jeden Buckel in der mit Sicherheit alles andere als lineraren Abstrahlung eines Digitalklaviers ausbügeln! Es ist zwar Arbeit - aber nur ein Mal! Meine Ahlborn Organum II habe ich im kleinen Musikzimmer 150 Stunden lang auf das Kienle-Abstrahlungssystem intoniert. Aber jetzt setze ich mich hin, schalte die Orgel ein und spiele - es klingt wunderbar, ich muss mir um nichts mehr sorgen machen! Dort (bei 44 + 3 Registern) waren es allerdings so um die 4000 Töne einzustellen... ;-)

Neee, ein Laptop ist für mich kein Musikinstrument. Ich finde das V-Piano bis heute unendlich innovativ, sehr gut gebaut und bis heute State-Of-The-Art! Wie gesagt, bei Orgeln sehe ich es ein, da sich keiner eine Kathedrale mit einer 50-Register-Orgel drin leisten kann! Aber bei einem Flügel, oder gar ein elektro isches Klavier (=Serie produkt)?? Das führt es meinerMeinung nach ad absurdum. Da ist mir das voll editierbare V-Piano sowas von 1000mal lieber!...

Apropos Pianoteq: im Test stand nichts von Möglichkeiten wie Silbersaiten, oder Glas-Resonanzboden! So etwas konnte man aber bereits 2009 mit dem V-Piano machen. Ohne Laptop! ;-) Und die maximale Modellierbarkeit von 264 Saiten ist auch eine Ansage! Im Test (amazona) schreibt der Tester begeistert eine Seite lang über die möglichen Stimmungen - kein Wort steht jedoch darüber, dass man die einzelnen Saiten eines Tones zueina der (!) in 400 Stufen verstimmen kann! Das geht beim V-Piano auch - nach Wunsch sogar pro Ton!

Also da werden meiner Meinung nach Äpfel mit Birnen verglichen. Es wird eine Softwarelösung 2015 hochgelobt, die sehr viel weniger, und das auch noch entscheidend langsamer kann, als die hochwertige, hervorragend gebaute Hardware-Lösung ohne Zusatzkosten und vor allem ohne Polyphonieeinschränkung (!!) aus dem Jahre 2009 :-D

Man mache darauf seinen Reim.

PS: ich habe nicht den KAWAI CA63, sondern den CA93! (War sicher nur ein Verschreiber... :-) ) Das ist ein großer Unterschied!

Liebe Grüße:

Jenö Hajdu
 
Aber sag mal, wie sieht es denn im Vergleich mit z.B. Pianoteq aus?
Ich habe zwar kein V-Piano, aber dafür Pianoteq. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Beiden klanglich auch nur annähernd zu vergleichen sind, physikalisches Modelling hin oder her. Preis/Leistung ist bei Pianoteq völlig ok, mehr aber auch nicht. Wirklich guter Klang kommt da nicht raus, zumindest dann, wenn man einen Raum beschallen will.

Das V-Piano als Racklösung würde ich mir auch wünschen! Selbst wenn Roland das V-Piano nicht mehr weiter verfolgt, kann ich mir gut vorstellen, dass da noch was kommt (und wenn es über den Verkauf von Lizenzen ist).
 
@Peter: danke, genau so sehr ich es. Ich bin gegenüber Roland immer schon sehr skeptisch gewesen, da ich von denen noch nie ein annehmbares Digitalklavier gesehen / gespielt habe. Roland kommt ja von der Unterhaltungsmusik - das ist für mich schon ein KO-Kriterium. Die bauen auch Digitalorgel unter dem Namen "Rodgers" - wenn man die mit Ahlborn vergleicht, merkt man den haushohen Unterschied.

Aber das, was die hier im Bereich Physical Modeling zustande gebracht haben, das "haut einen vonden Socken"!

Wie gesagt, ich teste weiter mit der Verbindung CA93 <--> V-Piano, aber mit dem Kopfhörer ist es schon einmal kaum zu übertreffen! Und die Reaktionsgeschwindigkeit ist nur sagenhaft. Genau das brauche ich!

Schon gestern, bevor ich das Angebot des Zuhause-Testens bekam, witzelte ich im Geschäft herum, wo ich wohl "einbrechen" muss, um so viel Geld zu bekommen. Die Verkäufer haben es schon mitbekommen, dass ich sehr auf den Geschmack gekommen und ernsthaft interessiert bin. Die haben mir seinerzeit ja auch den CA93 verkauft. Ich war vom Soundboard derart begeistert, dass ich mich sogar anbot, an Adventsamstagen das Instrument zu demonstrieren. Etliche neue KAWAI-Kunden war das Ergebnis... :-) Ich habe da weder Provision, noch sonst was bekommen - ich selbst war so begeistert, dass es mir einfach nur Freude gemacht hat, das Instrument spielen zu können (damals besaß ich noch keinen CA93), und meine Freude mit anderen zu teilen.

Und jetzt entwickelt sich die Testerei des V-Piano zu einer ähnlichen, veritablen Liebe... Mal sehen, ob ich alles so hinbekomme, wie ich es möchte. Dann (und nicht zuletzt Dank des unglaublich großzügigen Angebots meines Musikhändlers) könnte ich bald auch zu den Glücklichen zählen, die jeden Tag eine Menge an herrlichen Flügeln spielen sowie ihren eigenen "bauen" dürfen... :-)

Liebe Grüße:

Jenö Hajdu
 
Hi,

Mich nicht missverstehen, ich wollte hier nicht Pianoteq hochjubeln, sondern nur sagen, dass dieses "minutenlange Hochfahren" und "Kabelsalat" keine gültigen Vergleichskriterien bei Deiner Gegenüberstellung sind.

Ich selbst bin bei diese kompletten Klangsynthese scheinbar ähnlich hochempfindlich wie Du bei der Dynamik...Du hörst den Lautstärkeunterschied zwischen Stufe 67 und 69 auf einer 127er Skala, für mich hingegen klingt Pianoteq so unerträglich wie nen C64 - vor allem wenn man halt keine kompletten Stücke mit Pedal, Hall etc. spielt, sondern eben individuelle Töne.

Das schöne an Pianoteq ist, dass sie es konzeptionell begründet sehr einfach haben, eine schöne Demoversion bereitzustellen.
Das gelingt so einem 70 GB Sampler kaum, es gibt schlicht ein Größenproblem. Deshalb denke ich, ist sie auch derart verbreitet, den Leuten sagt das mit dem leicht zugänglichen Demo sehr zu, sie machen gutes Foren-Marketing und obendrein, haben sie eine deutlich schickere Oberfläche als diese ganzen auf Kontakt- oder Cantabile-UI-Frameworks basierenden Usability-Katastrophen.

Ich habe leider nur Demos vom V-Piano gehört und ehrlich - Demos zählen nicht. Wer das Demo baut, der hat gewonnen. ;) Kann deshalb nix dazu sagen, ob es das viel besser als Pianoteq macht, aber es wäre wünschenswert.

Ich sehe das insgesamt auch ganz anders, ich brauche keine 10 Millionen Regler...nur die ganz entscheidenden Regler, z.B. die verteufelten Dynamic-Einstellungen, Minimum-Lautstärke, Maximum, Anschlagsverhalten etc. - beim Rest bin nich mit dem möglichst gut gesampelten superklingenden Echt-Instrument total zufrieden und brauche keine Glassaiten etc.
Zum Glück gibt es ja beides und jeder kann auswählen.

Viele Grüße,
André
 
Ich bin (zur Zeit) einigermaßen zufriedener Nutzer von Pianoteq 5. Ich stelle auch nicht gerne rum und deshalb habe ich im Moment auch nur die Stage Variante. Auch wenn der Klang nicht mal mit einem guten Upright mithalten kann, ist er doch um Längen besser als der eingebaute Sound in meinem Clavinova 475. Läuft bei mir auf einem MacBook, da braucht man noch nicht mal einen Treiber zu installieren. Und wenn ich zuerst das MacBook starte und dann das Clavinova, dann sind beide fast zur gleichen Zeit betriebsbereit inkl. Start von Pianoteq. Ein guter Kompromiss. Würde allerdings lieber auf einem akustischen Instrument spielen, auch, da der Unterschied in der Spielmechanik zum Instrument im Klavierunterricht rel. groß ist. Ich bin übrigens auch Softwareentwickler

Holger
 

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