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Komponierspiel: Variationen-Workshop-next
Hallo miteinander, .marcus. hat mich vor einiger Zeit darauf aufmerksam gemacht, dass es im Forum schon einmal ein Komponierspiel für Variationen gab. Ich hatte die Idee gehabt, man könnte zu einem Thema Variationen schreiben und am Ende käme ein Zyklus raus, der so viele Variationen hat wie ...
| Umfrageergebnis anzeigen: Über welches Thema wollen wir diesmal Variationen schreiben? | |||
| Der Kuckuck und der Esel |
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10 | 66,67% |
| Zum Tanze, da geht ein Mädel |
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1 | 6,67% |
| Bajuschki Baju |
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4 | 26,67% |
| Teilnehmer: 15. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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Themen-Optionen |
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#1
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Hallo miteinander,
.marcus. hat mich vor einiger Zeit darauf aufmerksam gemacht, dass es im Forum schon einmal ein Komponierspiel für Variationen gab. Ich hatte die Idee gehabt, man könnte zu einem Thema Variationen schreiben und am Ende käme ein Zyklus raus, der so viele Variationen hat wie es Teilnehmer gibt. Tja, diese Idee war nicht ganz neu und ich würde gerne Ingrid20000s Idee vom Herbst 2007 noch einmal aufgreifen. Als Titel habe ich mal "Variationen-Workshop-next" geschrieben, - in Anlehnung an den kürzlich herausgekommenen Zoom H4n. Mit dem ließen sich die entstehenden Variationen auch gut aufnehmen, so dass am Ende ein hörbarer Zyklus hier im Thread stünde. Aber jetzt mal hübsch langsam, Fips! Ingrid20000 hatte damals geschrieben: Zitat:
Regeln Obwohl ich noch relativ neu bin bei Clavio und man als Neuling eigentlich keine Regeln aufstellt, will ich mich jetzt mal vorwagen und einige Vorschläge machen, die dem Workshop eine Struktur geben sollen, mit der man sofort loslegen kann, ohne erst ewig diskutieren zu müssen.
Es gibt immer Leute, die sich durch zu viele Regeln eingeschränkt bzw. in ihrer Kreativität eingeengt fühlen. Aber andererseits geben Regeln auch einen Rahmen vor, so dass kein ermüdendes Hin und Her entsteht, sondern man seine Energie wirklich aufs Komponieren konzentrieren kann. Folgende Punkte fände ich zusätzlich bedenkenswert, habe sie aber mal nicht als Regeln formuliert.
Variationen-Workshop-next Natürlich habe ich das alles oben nur geschrieben, weil ich schon ganz wild aufs Komponieren bin (ob ich auch etwas Sinnvolles zustande bringe, wird sich zeigen ). Die obigen Regeln sind einerseits als Vorschläge gedacht und sollten diskutiert werden, andererseits würde ich aber auch gerne loslegen. Falls niemand etwas dagegen hat, könnte man ja für diesmal das Variationen-Komponierspiel mit den oben genannten Regeln durchführen und zugleich in diesem Thread für zukünftige Fälle die Regeln diskutieren. Denkbar wäre aber auch, dass immer dem Initiator eines Variationen-Workshops das Primat der Regeln zukommt. Das heißt, er würde die Regeln für "seinen" Variationen-Workshop aufstellen und jeder würde entscheiden, ob er auf dieser Basis daran teilnimmt oder nicht. Dann müsste nicht ewig diskutiert werden, bis man endlich zu allgemein akzeptierten Regeln kommt... Ich stelle also (gemäß den Regeln 1 und 2) hiermit einfach mal folgende drei Themen zur Auswahl:
Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich zu "Bajuschki Baju" bereits vor ein paar Jahren drei Variationen geschrieben habe. Ich würde, falls dieses Lied ausgewählt wird, eine vierte schreiben. Ehrenwort! ![]() Und los gehts! Grüße von Fips
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Viele Menschen beißen in einen Apfel aus Wachs - und begeistern sich für dessen Saftigkeit... Geändert von Fips7 (09.05.2009 um 00:45 Uhr). Grund: Textverbesserung |
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#2
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Den Workshop halte ich für eine sehr interessante Idee!
Habe auch gleich mal für meinen Favoriten bei den drei Themen abgestimmt (Bajuschki Baju). Zwei Fragen hätte ich noch: Darf man auch mehr als eine Variation schreiben? Und zweitens: Wird das ganze nicht vielleicht ein wenig eintönig, wenn nachher tatsächlich alle Variationen in der gleichen Tonart stehen? (Wenn man mal von einer bestimmten größeren Anzahl an Variationen ausgeht. Wenn nur 5 Variationen geschrieben werden, dann macht die einheitliche (abwechslungslose) Tonart wohl nichts aus). Kann man also nicht auch eine ganz andere Tonart nehmen, die entweder irgendwie eben zur Tonart der vorangehenden Tonart passt, oder innerhalb einer Variation die Tonart wechseln (z.B. Beginn in As-Dur, enden in Es-Dur... dieses Ende seiner Variation in Es-Dur hier im Thread ankündigen, woraufhin dann sinnvollerweise die nächste Variation in Es-Dur folgen sollte/könnte).
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Vorsicht - dieser Post könnte verschluckbare Kleinteile (auch eigene Meinung genannt) enthalten. |
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#3
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Das Problematische ist eben wirklich das Zusammenfügen zu einem Zyklus. Wenn ein Komponist das macht, hat er alle Fäden in der Hand, kann die Übergänge individuell gestalten (vlt Ende auf (D7), oder attacca, ...) und insgesamt eher ein Gesamtkonzept ausarbeiten.
Wenn das von mehreren Komponisten bewerkstelligt werden soll, wird das schwierig. Ich bin dafür, dass jeder in seiner Tonart schreibt und endet, wie er will. Was nützt es, wenn zwei aufeinanderfolgende Variationen die gleiche Tonart haben, aber völlig unterschiedlich sind in der Ausarbeitung. Warum dann nicht auch gleich die Tonart freistellen ? Ich glaube nicht, dass das dem Gesamtwerk am Ende einen Abbruch tut, im Gegenteil. Es zeigt die Vielfalt und das unmittelbare Nebeneinander verschiedenster Charaktere. Ein Ebenbild des Forums möchte ich meinen Warum hast du eine Harmonisierung zu den Themen geschrieben, Fips? Eine "Reharmonisierung" gehört ja zur Variation dazu! lg marcus
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Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort Geändert von .marcus. (09.05.2009 um 09:54 Uhr). |
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#4
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Um zu re-harmonisieren muss ja mal eine anfängliche Harmonisierung vorhanden sein, oder nicht?
Allerdings teile ich gewisse Bedenken bezüglich der Stimmigkeit des Zyklus. Mir kommt vor, die Themen wären relativ kurz, um daraus gut viele Variationen machen könnte, die quasi alleine als Stücke stehen können; aber vielleicht geht's eh. |
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#5
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Zitat:
Und ja, es war Schwachsinn, die Harmonisierung zu monieren. Schließlich muss für die Variation ein Thema da sein und dazu gehört auch die Begleitung lg marcus
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Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort |
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#6
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Das habe ich mich auch schon gefragt. Eigentlich würde ich sagen: warum nicht? Wenn du mehrere Ideen hast und diese umsetzen willst, dann nur zu!
Zitat:
Zitat:
Das mit der Tonart war nur eine Idee, eben damit der Zyklus trotz vieler verschiedner Komponisten eine gewisse Rundheit bekommt. Wir können die Tonart aber auch gerne freigeben. Zitat:
Übrigens wäre ich dafür, dass oben alle abstimmen können. Also auch diejenigen, die nicht aktiv teilnehmen wollen, sondern nur gerne Variationen zu einem bestimmten Thema hören würden. Nur sollte dann jeder Abstimmende noch kurz im Thread schreiben, ob er aktiv oder passiv teilnimmt. Grüße von Fips
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Viele Menschen beißen in einen Apfel aus Wachs - und begeistern sich für dessen Saftigkeit... |
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#7
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Ich finde die Variationen-Workshop-Idee gut!
Sollte man als Thema nicht ein Lied nehmen, das die meisten kennen?
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Man kann immer lernen, sei es von einem Genie, sei es von einem anmaßenden Menschen. (Carl Flesch) Die Meisten legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch. (Erich Kästner) |
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#8
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Ja, das finde ich auch.
Und außerdem, wenigstens einen Kuckuck und einen Esel kennt doch jeder.
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Improvisation, das ist, wenn niemand die Vorbereitung merkt. Francois Truffaut. |
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#9
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Es hilft sicher, wenn man das Thema schon gut kennt, z.B. bei "Der Kuckuck und der Esel". Aber auch die anderen beiden Vorschläge kann man ja kennenlernen.
Grüße von Fips
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Viele Menschen beißen in einen Apfel aus Wachs - und begeistern sich für dessen Saftigkeit... |
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#10
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Werd mich auch mal dran versuchen!
Hab zwar für Bajuschki Baju gestimmt, aber den Kuckuck find ich im Nachhinein auch nicht schlecht... Ach ja, und ich wär auch dafür, dass wird die Tonart freigeben. |
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). Die obigen Regeln sind einerseits als Vorschläge gedacht und sollten diskutiert werden, andererseits würde ich aber auch gerne loslegen. Falls niemand etwas dagegen hat, könnte man ja für diesmal das Variationen-Komponierspiel mit den oben genannten Regeln durchführen und zugleich in diesem Thread für zukünftige Fälle die Regeln diskutieren. Denkbar wäre aber auch, dass immer dem Initiator eines Variationen-Workshops das Primat der Regeln zukommt. Das heißt, er würde die Regeln für "seinen" Variationen-Workshop aufstellen und jeder würde entscheiden, ob er auf dieser Basis daran teilnimmt oder nicht. Dann müsste nicht ewig diskutiert werden, bis man endlich zu allgemein akzeptierten Regeln kommt... 



