Professionell Klavierspielen

Grundwissen Aufnahmeprüfung
Wie ja einige weitere Forummitglieder strebe ich das Studium an einer Hochschule an. Allgemein bekannt ist wohl, dass es eine Aufnahmeprüfung gibt, deren Umfang weit über das hinausgeht, was man in der Schule lernt. Es ist wohl sinnvoll, sich einige Zeit vorher damit auseinanderzusetzen- mir geht es aber dabei ...
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#1
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Wie ja einige weitere Forummitglieder strebe ich das Studium an einer Hochschule an.
Allgemein bekannt ist wohl, dass es eine Aufnahmeprüfung gibt, deren Umfang weit über das hinausgeht, was man in der Schule lernt. Es ist wohl sinnvoll, sich einige Zeit vorher damit auseinanderzusetzen- mir geht es aber dabei ein bisschen so wie jemandem, der aus dem 19. Jahrhundert kommt und sich ein Notebook kaufen will... (etwas übertrieben ) So viele Informationen, aus denen ich das wichtigste herausfiltern muss...Ich weiß nicht, was ich dafür alles können muss, und wo ich das Wissen herbekomme. Es gibt zwar Aufnahmeprüfungen auf jeder Hochschulseite im Internet, die variieren aber sehr stark. Am Besten wäre es natürlich, wenn ich alles wüsste, was möglicherweise in einer Prüfung drankommt. Die Frage ist natürlich, wie weit das Grundwissen geht- Muss man dazu den ganzen dtv-Atlas auswendig lernen...? Selbst hier steht ja nicht alles drin, was gefragt ist . Welche Abkürzungen, Bezeichnungen (z.B. Agitato), Schlüssel, Instrumente muss man können/kennen, was wird in Harmonielehre, Gehörbildung, Tonsatz, allg. Musiklehre verlangt? Es gibt glaube ich keine Bücher speziell für Aufnahmeprüfungen- oder? Bin dankbar für alle Infos Stilblüte
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l'art pour l'art Wer stark ist, kann es sich erlauben, leise zu sprechen. - T. Roosevelt |
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#2
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Kann mir da niemand etwas zu sagen...?
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#3
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Hallo,
ich hatte mal einen Bekannten, der Musik an einer Hochschule studiert hat. (Weiß allerdings nicht mehr, ob Klavier im Hauptfach). Der hat damals gesagt, dass es am besten sei, sich schon vorab auf ca. 3-5 Schulen festzulegen und nur von diesen Infos einzusammeln, also sprich ehemalige Aufnahmeprüfungen, etc. Fast alle Hochschulen beraten auch bevor man dort studiert. Er meinte, dass dies wohl der beste Weg sei, um sich auf die Prüfung vorzubereiten. Persönlich kann ich leider keine Ratschläge geben. Aber es schreibt dir bestimmt noch jemand. Viel Erfolg und liebe Grüße Siri |
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#4
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Wie du schon erkannt hast, solltest du rechtzeitig mit der Vorbereitung anfangen. Die Theoriefächer sollte man gerade bei Lehramt nicht unterschätzen. Vor allem Gehörbildung muss langfristig trainiert werden.
Die Grundlagen kann man gut mit folgenden Programmen lernen: Gehörbildung: Onlinetraining (vor allem zum Üben von freitonalen Tonfolgen) Gehörbildung - X-Solfege ist ein Musiktrainingsprogramm, welches Sie zum Trainieren Ihrer Rhytmus-, Intervall- und Akkordkenntnisse benutzen können. Dabei können Sie sich theoretische Kapitel zu verschiedenen Themen durchlesen oder auch Ihre Kenntnisse in praktischen Hörtests überprüfen Gehörbildung macht erst richtig Sinn, wenn sie gezielt in die musikalische Praxis einfließt. Klavierspielen beginnt wie schon besprochen "im Kopf" und natürlich im Gehör. Die "Reflexion" nach Leimer/Gieseking - Modernes Klavierspiel ist angewandte Gehörbildung. Für das Grundwissen wird von den Instituten meistens "Allgemeine Musiklehre" von Hermann Grabner empfohlen. Ich würde an deiner Stelle den Grabner in irgendwelchen Ferien mal locker durchlesen und Notizen machen unter dem Gesichtspunkt, was ist wichtig für die Praxis. Du bekommst dann schon einen Überblick. Zur Vertiefung der Harmonielehre, die bei Grabner etwas zu kurz kommt empfehle ich Diether de la Motte Vielleicht wäre es sinnvoll, schon dieses Jahr einen Vorbereitungs-Kurs des Landesverband Bayerischer Tonkünstler e.V zu belegen: http://www.dtkv-bayern.de/kursevorbe...ereitungskurse Du siehst dann, wo du stehst und kannst dich intensiv vorbereiten - und eventuell den Kurs nochmal machen. Allerdings würde ich dir dennoch raten, auch für die Theorie einen Lehrer zu suchen. Dein Klavierspiel ist prima, was ich gehört habe, allerdings würde ich das Programm nicht zu schwer wählen. Lieber etwas leichtere Stücke, gemäß den Anforderungen aber musikalisch sorgfältig ausgearbeitet und souverän gespielt - keine Experimente (Revolutions-Etüde, Gaspard...) Vergiß nicht, diese so genannte "Eignungsprüfung" ist ein Wettbewerb! Nicht auf eine Hochschule fixieren, plane eine Prüfungstournee. Hier findest du eine Link-Liste der Musikhochschulen.
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mfG Franz |
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#5
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Vielen, vielen Dank für die Ausführliche Antwort!
Ich habe in diesen Ferien einen Kurs an einer Berufsfachschule gemacht, deshalb setze ich mich nun intensiver mit dem Thema auseinander. Da merkt man erstmal, dass man eigentlich noch nichts kann- ich habe bisher immer intuitiv gespielt. Am leichtesten fällt mir, Intervalle zu erkennen, zu singen, insgesamt alles was mit hören zu tun hat. Beim notieren wirds dann aber schon wieder schwieriger... Ist es üblich, sich einen Lehrer für die Theorie zu suchen? Gibt es sowas bei einer Musikschule? liebe Grüße Stilblüte
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#6
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Zitat:
Diktate kannst du üben, indem du CDs nimmst z.B. eine Mozart Sinfonie, Klavierkonzerte, Kammermusik, was immer du bekommen kannst, und versuchst die Themen herauszuhören, nachzusingen und dann aufzuschreiben. Dieses Buch hatte ich noch vergessen: ![]() Elementare Gehörbildung von Roland Mackamul Die darin besprochene Solmisation (singen von Liedern auf do, re, mi, fa,...) hilft sehr effektiv, um die klangliche Vorstellung den Tonleiterstufen zu zuordnen. Zitat:
Musiktheorie-Lehrer findet man an Musikschulen so wie privat, frag doch mal deinen Klavierlehrer, ob er jemanden kennt, oder vielleicht unterrichtet er dich zusätzlich in Theorie.
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mfG Franz |
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#7
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merci beaucoup!
Werde es mir zu Herzen nehmen. Gute nacht Stilblüte
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#8
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bei uns gibt es von der Musikschule aus einen kostenlosen Theoriekurs in verschiedenen schwierigkeitsgraden für alles, die dort ein instrument spielen. vielleicht gibt es sowas ja auch in deiner musikschule (falls du in einer bist)
ich hab meine erste prüfung in 4 wochen und hab mich hauptsächlich auf intervalle, dreiklangsumkerungen, kadenzen und ihre Erweiterungen, modale tonarten, einfache satzanalyse, einfache Komposition/ satz schreiben zu nem thema und natürlich gehörbildung (auch modaler tonarten) konzentriert. ansonsten hab ich mir nochmal die musikalischen merkmale der zeitepochen angeguckt, da man z.B. in Weimar ein Werk hört und es zeitlich einordnen muss |
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#9
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Keyla, welche Literatur hast denn du zum lernen benutzt?
Bewirbst du dich an einer Hochschule? Erzähl unbedingt, wie es gelaufen ist!! alles Gute wünscht Stilblüte
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#10
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ich bewerbe mich an mehreren Hochschulen.
Ich habe eigentlich nur den theorie-Unterricht genutzt, da ich einen sehr guten Lehrer hab, denk ich das reicht auch. Er bringt die Grundlagen bei und den rest (üben, vertiefen,...) mach ich dann selbst. Ansonsten hab ich mehrere Musik-Duden zu Hause. keiner ist wirklich gut aber wenn ich mal was nicht weiß steht es immer in einem der Bücher. und den DTV-Atlas zur Musik hab ich. Da steht natürlich ne Menge drin. Wann machst du denn Eignungsprüfung? |
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) So viele Informationen, aus denen ich das wichtigste herausfiltern muss...




