Klavier/Keyboard kaufen, reparieren...

Verbaut mir ein Digitalpiano eine gute pianistische Entwicklung?
Zitat: Zitat von Guendola Das liegt aber auch daran, daß man dann nicht gewohnt ist, mit "echtem" Klavierklang umzugehen. Es ging mir nicht um die ungewohnte Formbarkeit des Klangs eines mechanischen Instruments, sondern nur um den Klang selbst. Zitat: Zitat von Guendola Digitalpianos mißt man am besten ...
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#21
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Zitat:
Messen ist ein unglücklich gewähltes Wort. Warum sollte man jedoch nicht z.B. den Klang eines Flügels mit dem eines Klaviers vergleichen?
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"Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen." (Isaac Stern) |
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#22
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Das ist ja das Problem, man muss versuchen auf allen Instrumenten gut zu klingen und wenn man auf so einem Digitalflügel spielt, lernt man ja nicht auf akustischen Instrumenten schön zu spielen, oder doch?
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#23
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Man wird jedes Instrument an das man sich das erste Mal setzt erst kennen lernen müssen und eigentlich muss man sich ( ganz ketzerisch behauptet ) an einem High-End-Digi mehr anstrengen Musik lebendig darzubieten, als am mechansichen Instrument.
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"Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen." (Isaac Stern) |
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#24
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Axl, volle Zustimmung!
Musicus; wann das Klavier "fällig wird", hat mit Leidensdruck und Engagement (und Portemonaie) zu tun. Lass es auf Dich zukommen. Ich verspreche Dir: Es wird eine spannende Reise ohne Ende...
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fisherman ---------------------------------------- einfachheit ist das resultat der reife |
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#25
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Zitat:
![]() ____________________ Axels |
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#26
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Man kann sich auf den Standpunkt stellen, dass zahlreiche äußere Faktoren das eigene Klavierspiel limitieren, Digitale Klangerzeugung, Discount-Klavier, Raumakustik, quietschende Pedale....
Oder man kann pragmatisch mit dem Umgehen was man hat... Auf den ersten Blick ist es viel einfacher alles auf eine schlechtes instrument und schlechte Umstände zu schieben, ich spiele nicht so schlecht weil ich so schlecht höre, so schlecht die finger koordiniere. Damit hat man alles schnell begründet. Aber helfen tut das nicht. Ich will meine Sicht mal anhand eines anderen Instruments erklären. Ich hatte eine weile Gitarrenunterricht. Auf einer Egitarre. Mein Egitarrenmodell war nicht besonders hochwertig, zwar kein Ramsch, aber wenn ich dann mal auf der Paul-Reed-Smith Gitarre meines Lehrers spielen durfte, hatte ich immer den Eindruck, dass das alles besser klingt darauf. Den Gedanken trug ich solange in mir rum bis ich meinem Gitarrenlehrer erklärte, ich bräuchte eine neue Gitarre. Er nahm meine Gitarre, spielte drauf, und als er mir sie zurückgab war mir eigentlich schon klar, man kann auf dieser Gitarre toll spielen. Musizieren ist, Töne zu erzeugen, sie zu hören und dann so zu modulieren/ändern, dass sie nach Musik klingen. Das kann man an fast jedem Instrument üben. Variiert man bei den Übeinstrumenten übt man sein Gehör und mach sein Spiel flexibler. ---------- Und dann war da noch dieser Bekannter, dessen Heimorgel keine Ds mehr spielen konnte, in allen Oktaven defekt. Hab ich nie bemerkt bis ich mal probespielen durfte. MAn kommt mit allem klar (zumindet liegt ein Digi nun wirklich nicht jenseits der ertragbaren Schmerzgrenze) |
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#27
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Zitat:
Gleichwohl liegt jedoch im Kern schon die Gefahr, dass sich im Kopf etwas festsetzt ("Digitalpiano sind suboptimal/schlecht/hinderlich für das Klavierspiel") und dass sich daraus ein ungutes Gefühl und selbsterfüllende Prophezeiung ergibt. Oder aber eben, dass eine Digitalpiano objektiv betrachtet schlecht für die pianistische Entwicklung ist. Ich nehme bis hierhin aus den Nachrichten jedoch mit, dass dem grundsätzlich und gerade in den ersten Jahren wohl nicht so ist. Im Übrigen habe ich auch irgendwo mal gelesen, dass diese Clavinovas auch an manchen Universitäten zu Übezwecken genutzt werden. Auch wenn das vielleicht auch ökonomische Gründe hat, so würde es bestimmt nicht gemacht werden, wenn die Eigenschaften dieser Instrumente so schlecht wären... Daher wollte ich wie schonmal geschrieben einfach mal ein weitestgehend objektiven Austausch anregend und danke allen die sich bis hierhin daran beteiligt haben... Hätte ich den Streß mit meinen Nachbarn nicht, würde ich mittlerweile sicher schon ein akustisches Klavier mein Eigen nennen...aber das ist ja ein anderes leidiges Thema Es grüßt Musicus |
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#28
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Gesetzlich darfst du bis zu 2 Stunden spielen. Wenn du dich aufs Studium vorbereitest, sogar 4.
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#29
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Zitat:
Aber wie gesagt, ist das ja wieder ein anderes, sehr, sehr nerviges und trauriges thema, weil es mich schon in eine Richtung treibt, dass, wenn ich mir eine akustisches Klavier kaufe, dieses möglichst klein und nicht allzu voluminös im Klang sein darf, nur damit ich kein Stress bekomme... |
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#30
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meine nachbarn beginnen schon gegen die wand zu hämmern wenn ich auf meinem epiano bei 1/5 lautstärke spiele! sind ja wahre klaviernazis. wenn ich meine anlage aufdrehe haben die komischerweise kein problem damit.
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