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Klavier/Keyboard kaufen, reparieren...

gut gebrauchtes Klavier und nachträgliche Silent-Technik?

Hallo, habe alle Kauf-Foren durchforstet und doch sind meine Fragen bisher nicht beantwortet worden. Ich möchte als Wiedereinsteigerin mein Blüthner-Klavier (ca. Bj. 1890), auf dem ich als Kind gelernt hatte und das laut Klavierstimmer "hinüber" ist, durch ein gebrauchtes Grotrian-Steinweg, Seiler, ... oder - ...

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  #1  
Alt 08.02.2009, 14:04
Benutzerbild von Klavierameise
Klavierameise Klavierameise ist offline
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Registriert seit: 08.02.2009
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Beiträge: 55
Standard gut gebrauchtes Klavier und nachträgliche Silent-Technik?

Hallo,

habe alle Kauf-Foren durchforstet und doch sind meine Fragen bisher nicht beantwortet worden.

Ich möchte als Wiedereinsteigerin mein Blüthner-Klavier (ca. Bj. 1890), auf dem ich als Kind gelernt hatte und das laut Klavierstimmer "hinüber" ist, durch ein gebrauchtes Grotrian-Steinweg, Seiler, ... oder - da bin ich mir noch nicht einig - günstiges Neuklavier (Blüther-Zweitmarke Irmler?) ersetzen. Die Kawai-Klaviere (City Life) finde ich grässlich blechern und möchte ein für mich wertiges Instrument haben nach dem Motto: lieber gebraucht und deutsch als neu und chinesisch/japanisch.

Folgende Fragen stellen sich mir ist nun:

Was soll ich in der Preisklasse zwischen 3.000 und 5.000 Euro nehmen? (Tolle Frage...)

ok, mal etwas genauer:
Macht eine (nachträglich) eingebaute Silenttechnik Sinn und ersetzt sie einen Moderator? Ich weiß, dass das nicht das selbe ist, aber spielt man überhautp noch mit Moderator, wenn man erstmal Silent hat?

Was ist mit (bspw. von einem Klavierhändler in Altenberge b. Münster auf ebay massenhaft angebotenen) Markenklavieren aus den 60er bis 80er Jahren? Da gibts Grotrians, Schimmel u.a. für 3.000 bis 6.000 Euro. vor einer Reise von 1.000 km möchte ich wissen, was Ihr dazu grundsätzlich denkt. Ein Klavierbauer bei mir in Berlin sagte mir nämlich, ab den 60ern wäre gerade der Niedergang des Klavierbaus zu verzeichnen gewesen, Klaviere mussten nur noch klein und kleiner sein und man solle besser die Finger davon lassen...

Werde ich mit einem runderneuerten Grotrian-Steinweg von 1924 vom kleinen Klavierbauer/-händler mit nachträglich eingebauter Silenttechnik (welches System, Pianodisc o.ä.?) langfristig glücklich? Die Haken: Es läge leider auch ohne Silent schon bei 6.700 Euro und hat einen für meine kleinen Hände irre schweren Anschlag. Gibt sich das Gefühl mit verstärktem Üben und Können? Wie viel kann man da noch handeln? Eins kann ich aber sagen: es sprach zu mir, es hatte Seele!

Aber da ich erst am Anfang der Suche bin, will ich mich nicht voreilig in ein Klavier verlieben, sondern nur mal Eure Meinungen abfragen.
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  #2  
Alt 08.02.2009, 14:17
 
Martin Major Martin Major ist offline
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was kostet denn so ein silent system mit einbau?
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  #3  
Alt 08.02.2009, 14:26
Benutzerbild von 8Finger&2Daumen
8Finger&2Daumen 8Finger&2Daumen ist offline
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Ein nachträglicher Silent-Einbau (Pianodisc ist zu empfehlen) kostet um die 2000 Euro.

Grüße von 8f2d
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  #4  
Alt 08.02.2009, 14:32
 
Nicola Nicola ist offline
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Vielleicht dann doch das Traumklavier für erschwingliche 3000-4000 Euro kaufen und zusätzlich in einem anderen Raum ein gebrauchtes Digitalpiano?

Eigentlich wollte ich unser Digi verkaufen, jetzt, wo ein akustisches eingezogen ist. Aber ich merke, daß es doch ziemlich praktisch ist, mich für Übungszwecke oder zu unchristlichen Zeiten ins Gästezimmer zurückzuziehen wo nun das Digitale steht.
Bei ebay bekommst Du ein qualitativ gutes Yamaha, Kawai, Roland.... sicher für um die 500 Euro.
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  #5  
Alt 08.02.2009, 14:41
Benutzerbild von Klavierameise
Klavierameise Klavierameise ist offline
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Registriert seit: 08.02.2009
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Standard Digi kommt nicht in Frage

Danke für den Tip, Nicola, aber ein Digi kommt für mich nicht in Frage. Da denke ich immer an mein altes Keyboard, dass ich zwischendurch auch hatte (null Anschlagsdynamik, grauenhafter Klang). Ok, ich tue den modernen Geräten vielleicht Unrecht, aber letztlich will ich auch keine zwei Geräte dastehen haben.

LG Klavierameise
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  #6  
Alt 08.02.2009, 20:01
 
Klavierbaumeister Klavierbaumeister ist offline
Erfahrener Benutzer
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Beiträge: 602
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Zitat:
Zitat von Klavierameise Beitrag anzeigen
Was ist mit (bspw. von einem Klavierhändler in Altenberge b. Münster auf ebay massenhaft angebotenen) Markenklavieren aus den 60er bis 80er Jahren? Da gibts Grotrians, Schimmel u.a. für 3.000 bis 6.000 Euro. vor einer Reise von 1.000 km möchte ich wissen, was Ihr dazu grundsätzlich denkt.
Gibt den Namen des Händlers unter "Suche" ein und Dir wird geholfen, auf dass Du nicht ewig in der Halle - äähh: Hölle schmoren mögest.
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  #7  
Alt 08.02.2009, 20:24
Benutzerbild von fisherman
fisherman fisherman ist offline
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Registriert seit: 03.12.2007
Ort: unterfranken
Beiträge: 4.033
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Liebe Klavierameise:
Zitat:
Danke für den Tip, Nicola, aber ein Digi kommt für mich nicht in Frage. Da denke ich immer an mein altes Keyboard, dass ich zwischendurch auch hatte (null Anschlagsdynamik, grauenhafter Klang). Ok, ich tue den modernen Geräten vielleicht Unrecht, aber letztlich will ich auch keine zwei Geräte dastehen haben.
Drei Dinge solltest Du bedenken:

1. Der nachträgliche Einbau kostet so rund 2000,-
2. Im akustischen Spiel wird bei eingebautem Silent ein gefühlvolles pp/ppp unmöglich
3. Ein Digi für die Nachtstunden und das monotone, nervtötende Üben bekommst Du ab 700,- , mit 1300-1500 kriegst Du Top-Qualität. Bitte nicht mit Deinen Keyboard-Erfahrungen vergleichen - da liegen ganze Galaxien dazwischen. Keyboard ist völlig indiskutabel.

Ich fahre zweigleisig und habe es noch keine Sekunde bereut (auch Nicola nähert sich meiner Denke an ...)
__________________
fisherman

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  #8  
Alt 08.02.2009, 22:46
Benutzerbild von klaviermacher
klaviermacher klaviermacher ist offline
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Hallo Klavierameise!
Zitat:
Zitat von Klavierameise Beitrag anzeigen
Blüthner-Klavier (ca. Bj. 1890), auf dem ich als Kind gelernt hatte und das laut Klavierstimmer "hinüber" ist
Hier würde ich an Deiner Stelle ein weiteres Gutachten einholen - am besten von einem guten Restaurator für ältere Klaviere, denn Klavierstimmer müssen diesbezüglich nicht viel verstehen - es genügt, wenn sie stimmen können. Außerdem haben sie nicht den selben Zugang oder emotionale Bindung. Es ist ja nicht ihr Instrument. Ich will die Qualifikation des Stimmers aber nicht mindern damit.

Ich würde meinen verstorbenen Großvater aus dem Grab holen, wenn es in meinen Möglichkeiten liegt und nicht mit einem Ersatz anfreunden wollen. Aber das bleibt Dir überlassen. Ich habe leider mein Klavier, auf dem ich als Kind gelernt habe auch hergegeben für ein hochwertigeres Instrument und war nachträglich, trotz des tollen Klanges, auf Dauer enttäuscht. Es sprach anders und ich konnte nicht mehr meine Stücke so fühlen wie an anderen Klavieren oder Flügeln.

Zitat:
Zitat von Klavierameise Beitrag anzeigen
Was soll ich in der Preisklasse zwischen 3.000 und 5.000 Euro nehmen?
Wäre auch ein schöner Batzen für eine gute Restauration.

Zitat:
Zitat von Klavierameise Beitrag anzeigen
Macht eine (nachträglich) eingebaute Silenttechnik Sinn und ersetzt sie einen Moderator? Ich weiß, dass das nicht das selbe ist, aber spielt man überhautp noch mit Moderator, wenn man erstmal Silent hat?
Ja, macht Sinn! Mit Moderator spielt man dann nicht mehr.

Zitat:
Zitat von Klavierameise Beitrag anzeigen
Ein Klavierbauer bei mir in Berlin sagte mir nämlich, ab den 60ern wäre gerade der Niedergang des Klavierbaus zu verzeichnen gewesen, Klaviere mussten nur noch klein und kleiner sein und man solle besser die Finger davon lassen...
Da hat er grundsätzlich recht, wobei es Ausnahmen geben kann...

Zitat:
Zitat von Klavierameise Beitrag anzeigen
Werde ich mit einem runderneuerten Grotrian-Steinweg von 1924 vom kleinen Klavierbauer/-händler mit nachträglich eingebauter Silenttechnik (welches System, Pianodisc o.ä.?) langfristig glücklich? Die Haken: Es läge leider auch ohne Silent schon bei 6.700 Euro und hat einen für meine kleinen Hände irre schweren Anschlag. Gibt sich das Gefühl mit verstärktem Üben und Können? Wie viel kann man da noch handeln? Eins kann ich aber sagen: es sprach zu mir, es hatte Seele!
Wenn das Klavier einen zu schweren Anschlag hat, dann müsste das ein versierter Klaviermacher/bauer in Ordnung bringen können. Da kann man nämlich viel daran machen. Wenn es rundumerneuert ist - sprichst Du da vermutlich von der Optik. Für mich gehört das Anschlagsgefühl aber genauso dazu. Niedergewicht 48 Gramm, Aufgewicht mind. 18 Gramm. Erst dann wäre das Klavier richtig eingestellt und seinen Preis eher wert.

Zitat:
Zitat von Klavierameise Beitrag anzeigen
...will ich mich nicht voreilig in ein Klavier verlieben, sondern nur mal Eure Meinungen abfragen.
Hast Du Dich nicht schon verliebt?

Liebe Grüße
Klaviermacher
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Hat man Töne, will man schöne -
diese auch für lange Zeit.
Dafür bin ich stets bereit!
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  #9  
Alt 10.02.2009, 15:28
Benutzerbild von Klavierameise
Klavierameise Klavierameise ist offline
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Standard Danke für Eure Tipps/Klaviere zur Auswahl

Hallo an alle und vielen Dank für Eure rege Beteilligung an meinem Problemchen (schön, wenn man keine schlimmeren hat)

Ein Digi? Ich weiß nicht, habe mich ehrlich gesagt noch nie konkret mit beschäftigt, aber danke für die Anregung.

@Klavierbauer: 5000 Euro für eine Restauration meines Blüthners? Habe mal gehört, dass es mit einem Klavier sei wie mit einem Auto, irgendwann hätte der Motor die Maximallaufleistung runter und auch wenn man in das alte Chassis völlig neue Technik einbauen würde, wäre es "nur" ein runderneuerter Oldtimer. Außerdem weiß ich nicht, ob das bei meinem Sinn macht. Habe euch noch nicht berichtet, dass das Blüthner ein Geradsaiter/Oberdämpfer ist (was immer das auch genau heißen mag). Es ist aber eigentlich ein Jammer: am 08.01. wurde es das letzte mal gestimmt und jetzt ist es schon wieder schräg, besonders bei den Bässen. Zwei Tasten bleiben immer unten und eine klappert innen drin ganz schrecklich. Da will ich doch jetzt ganz viel Gefühl in Satie und Piazzolla legen, und es ist aus technischen Gründen einfach nicht möglich.

Und letztlich ist ja für uns Frauen immer auch die Optik entscheidend: das gute Stück ist dunkelbraun mit verschnörkerlten Beinen, meine Wohnung ist aber weiß, schwarz und äußerst modern eingerichtet.

Nun war ich - kaufwütig wie ich schnell mal werden kann - gestern gleich ein paar Klaviere anschauen:

Petrof
Eine türkische Familie wollte aus finanziellen Gründen ihr knapp zwei Jahre altes Petrof (weiß nicht, welches Modell) verkaufen. Sah gut aus, spielte sich - naja, leicht dumpf) und sie wollten noch 2.800 Euro dafür haben. Meine Klavierlehrerin meinte, das sei zuviel. Außerdem hats nicht zu mir "gesprochen"

Grotrian, Schimmel, Steinway
Bei einem russischen Händler gab es dann drei tolle hohe Konzertklaviere o.g. Marken, alle von ca. 1924 und angeblich mit den originalen Teilen, aber so gut wie ungespielt Kann man sowas glauben? Er meinte, solche Geräte seien früher in Beamtenfamilien von den Töchtern leicht bespielt worden. Für das Schimmel wollte er noch 4.000, für das Grotrian 4.500 Euro haben, für das Steinway 7.500 Euro. Das Schimmel hat mir vom Klang her am besten gefallen, weich, warm und doch brilliant. Alle hatten ein wenig Nachhall, aber längst nicht so viel wie ein Feurich, was er auch da hatte (das klang wie in einer Kirche). Allerdings haben mir sowohl der Klavierstimmer als auch die Lehrerin abgeraten, für so alte Klaviere so viel Geld auszugeben. Man wisse nie, ob der Resonanzboden evt. angerissen sei, über die Jahrzehnte könne das Klavier einmal irgendwo unsachgerecht transportiert oder gelagert worden sein und schon hätte das Schätzchen Schäden.

Entweder, es ist fast neu, aber qualitativ nicht mehr von der alten Klasse oder Güte oder alt und mit versteckten Mängeln? Frei nach dem Motto "Irgendwas ist immer". Kann ich den Händlern trauen? Habe mir schon solche rausgesucht, die gleichzeitig im Bund dt. Klavierbauer sind, die sollten doch alle einem Ehrenkodex folgen, oder?

Hilfe! Langsam ahne ich, warum viele hier schon so lange auf der Suche sind.
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  #10  
Alt 10.02.2009, 15:37
Benutzerbild von fisherman
fisherman fisherman ist offline
Clavio-Förderer
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Zitat:
Für das Schimmel wollte er noch 4.000, für das Grotrian 4.500 Euro haben, für das Steinway 7.500 Euro. Das Schimmel hat mir vom Klang her am besten gefallen, weich, warm und doch brilliant. Alle hatten ein wenig Nachhall, aber längst nicht so viel wie ein Feurich, was er auch da hatte (das klang wie in einer Kirche). Allerdings haben mir sowohl der Klavierstimmer als auch die Lehrerin abgeraten, für so alte Klaviere so viel Geld auszugeben. Man wisse nie, ob der Resonanzboden evt. angerissen sei, über die Jahrzehnte könne das Klavier einmal irgendwo unsachgerecht transportiert oder gelagert worden sein und schon hätte das Schätzchen Schäden.
Ich finde die Preise erstmal nicht überhöht, wenn die Ware gut ist. Die Lösung ist einfach: Schnapp Dir einen unabhängigen Klavierbauer (am besten den bei Euch zuständigen vereidigten Sachverständigen) und gib ihm den Auftrag, die Schätzchen durchzusehen und schriftlich zu bewerten. Das kostet nur kleines Geld (Bei Autos habe ich stets so 70-150,- Euro bezahlt) und du musst nicht mal dabei sein. Es gibt Händler, die lassen den Sachverständigen erst gar nicht in den Laden - da weißt Du dann gleich, woran Du bist. Wobei der vereidigte SV ohnehin seine Pappenheimer kennt, weil er ihnen ja i.d. R. vor Gericht begegnet.
__________________
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