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Für das Schimmel wollte er noch 4.000, für das Grotrian 4.500 Euro haben, für das Steinway 7.500 Euro. Das Schimmel hat mir vom Klang her am besten gefallen, weich, warm und doch brilliant. Alle hatten ein wenig Nachhall, aber längst nicht so viel wie ein Feurich, was er auch da hatte (das klang wie in einer Kirche). Allerdings haben mir sowohl der Klavierstimmer als auch die Lehrerin abgeraten, für so alte Klaviere so viel Geld auszugeben. Man wisse nie, ob der Resonanzboden evt. angerissen sei, über die Jahrzehnte könne das Klavier einmal irgendwo unsachgerecht transportiert oder gelagert worden sein und schon hätte das Schätzchen Schäden.
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Ich finde die Preise erstmal nicht überhöht, wenn die Ware gut ist. Die Lösung ist einfach: Schnapp Dir einen unabhängigen Klavierbauer (am besten den bei Euch zuständigen vereidigten Sachverständigen) und gib ihm den Auftrag, die Schätzchen durchzusehen und schriftlich zu bewerten. Das kostet nur kleines Geld (Bei Autos habe ich stets so 70-150,- Euro bezahlt) und du musst nicht mal dabei sein. Es gibt Händler, die lassen den Sachverständigen erst gar nicht in den Laden - da weißt Du dann gleich, woran Du bist. Wobei der vereidigte SV ohnehin seine Pappenheimer kennt, weil er ihnen ja i.d. R. vor Gericht begegnet.