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Zitat von Mindenblues
Ich würde mich niemals anders entscheiden. Für mich klingt ein alter (möglichst nicht zu kurzer) Flügel, in dieser Art restauriert, sogar eher schöner als ein neues Instrument.
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Im Prinzip hast du recht. Bei Steinway, Blüthner und Bechstein lohnt in der Regel eine Aufarbeitung. Auch bei Flügeln von Berdux, Duysen und Ehrbar ist es durchaus eine Überlegung wert. Aber wie schon Klavierbaumeister gesagt hat:
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Zitat von Klavierbaumeister
Das Problem bei Bösendorfer ist, dass die meisten Flügel > 80 Jahre noch mit Wiener Mechanik gebaut wurden, die nicht ansatzweise mit der heutigen englischen Mechanik vergleichbar ist und die keiner haben möchte.
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Wenn es sich um einen Bösendorfer mit Wiener Mechanik handelt, rate ich Dir, laß besser die Hände davon.
Und was die Qualität der Restaurierung angeht:
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Zitat von Klavierbaumeister
Extrem viele der derzeit auf dem Markt angebotenen Flügel wurden in Osteuropa oder Weißrussland restauriert, sehen optisch zumeist sehr gut aus, entsprechen aber nicht immer westdeutschen Standards.
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Dem kann ich aus Erfahrung zustimmen. Selbst Restaurierungen des Hauses Bechstein werden mit "osteuropäischer Unterstützung" durchgeführt. Was dann (wie bei mir geschehen) dazu führen kann, daß man statt des originalen Notenpultes und der Original-Pedallyra eine 08/15-Billigvariante zurückbekommt. Tip: Immer sorgfältig den Originalzustand dokumentieren!