Die Notennamen
Bisher haben Sie das Prinzip der Tonhöhe und dessen Notierung im Notensystem kennen gelernt. Es liegt auf der Hand, dass sich auch bestimmte Bezeichnungen für die einzelnen Noten etabliert haben. Beschreibungen wie: "Im zweiten Zwischenraum von unten" wären etwas zu umständlich. Einfacher ist es, einfach "A" zu sagen, oder?!
Die Namen der Noten auf den weißen Tasten heißen C-D-E-F-G-A-H. Diese sieben Töne werden auch als "Stammtöne" bezeichnet.
Im Notensystem des Violinschlüssels und Basschlüssels sieht dies folgendermaßen aus:
Merke: Den geringsten Abstand zwischen zwei gleichen Tönen, jedoch mit unterschiedlicher Tonhöhe, nennt man Oktave. Also von C zu C, von D zu D usw.
Um bei der Benennung der Noten, auch die Tönhöhe zu berücksichtigen - woher soll man sonst z.B. wissen, welches G gemeint ist - hat man sich auf eine einfache Grammatik geeinigt: Die aufsteigenden Töne der Oktave, die im Violinschlüssel mit dem C auf der ersten Hilfslinie unter dem Notensystem beginnt, werden mit einem Strich ( ' ) versehen. Die darauf folgende Oktave erhält zwei Striche, die nächste drei usw.
Dies nennt man "eingestrichene Oktave", "zweigestrichene Oktave" usw.
Die Oktave unterhalb der eingestrichenen Oktave nennt man "kleine Oktave", deren Töne nur mit kleinen Buchstaben bezeichnet werden. Eine weitere Oktave tiefer, liegt die sog. "große Oktave", deren Noten mit Großbuchstaben benannt werden. Daraus ergibt sich folgendes Gesamtbild:
Liegen die Oktaven noch tiefer, heißen sie Kontra- und Subkontraoktave und werden mittels Unterstrich oder aber auch durch Großbuchstaben + Strich dargestellt.
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